Mohnblumen mal anders

(Werbung durch Verlinkung) Es sind wieder 4 Wochen rum und es ist schon wieder Me Made Mittwoch, die Zeit vergeht manchmal zu schnell….

Seit dem letzten Mal habe ich wieder einiges genäht und die beiden neuesten Werke sind mein Oberteil mit Mohnblumen und der schwarze (ein verwaschenes Schwarz) Rock aus Ramie.

Der Stoff für das Oberteil, es ist eigentlich ein Patchworkstoff, war ein Spontankauf und für einen anderen Schnitt gedacht. Mohnblumen sind einfach schön, besonders in Natura. Beim Durchschauen meiner sehr alten Schnittmusterhefte bin ich bei diesem Modell hängen geblieben:

Es ist aus der Pramo 5/54 bzw. 5/59. Beide Hefte haben den gleichen Inhalt, in der DDR dachte man wohl damal, dass es den Leserinnen nicht auffällt. Da ich aber vor einige Jahren sehr viele der alten Hefte bei Ebey und Dawanda erstanden habe, ist es mir aufgefallen.

Am Schnitt habe ich nicht viel geändert. Ich habe das Oberteil etwas gestaucht, da ich recht klein bin und ich der Oberweite habe ich 2 cm herausgenommen, in dem ich in der Mitte (Stoffbruch) je einen halben Zentimeter weggenommen habe. Die Anleitung ist extrem dürftig, aber zum Glück habe ich vor ettlichen Jahren bei einem T-Shirt einen ähnlichen Ausschnitt genäht. Auf den Fotos sieht man die Falte vor lauter Mohnblumen recht schlecht.

Der Rock ist aus Ramie in Köperbindung statt der normalen Leinwandbindung, wodurch der leinenartige Fall vom Ramie weicher wird. Ramie sieht als Stoff aus wie Leinen und hat sehr ähnliche Eigenschaften (Fall , Knittern und Haptik). Beim Schnitt habe ich einnen neuen Schnittmusterhersteller ausprobiert, da mir der Rock gefallen hat. Es ist der Rock „Mint“ von Joli Lab. Ich habe ihn etwas verlängert und den Bund habe ich durchgehend zugeschnitten, nicht in Teilen wie im Schnitt. Außerdem habe ich 7 Knöpfe statt 5, weil er mir sonst zu freizügig gewesen wäre.

Die Weite vom Rock ist auch sehr alltagstauglich, wie man sieht. Ich bin auf dem Bild mit einem Bein in der Wohnung, ich konnte nicht weiter auf den Balkon, da die Sonne sonst zu sehr gebelndet hätte.

Und in Bewegung sieht man den weichen Fall vom Ramie recht gut.

Schaut Ihr auch so gerne bei den anderen Teilnehmerinnen vorbei, wie ich? Also nichts wie hin…

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch,

Zu Hause trage ich nur für die Bilder die Maske, damit ich mein Gesicht nicht zu verstecken brauche.

Ein Kleid mit vielen Rosen

(Werbung durch Verlinkung) Schon wieder ist ein Monat rum und wir haben den ersten Mittwoch im Monat und das bedeutet Me Made Mittwoch.

Passend zur Jahreszeit blühen auch auf meinem Kleid die Rosen. Bei dem Stoff (Baumwollsatin mit Elastan) konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich mag Rosen unheimlich gern, besonders die Duftrosen und diese Assoziation hatte ich, als ich den Stoff in dunkelgrün mit vielen Rosen in Rosatönen gesehen hatte. Das Kleid hatte ich gleich vor Augen beim Kauf.

Der Schnitt ist eine Mischung aus verschiedenen Schnitten, inspiriert von Vintage-Kleidern. Der Ausschnitt ist von Lekala S4112, das restlliche Oberteil von Modell 124 aus der Burda 08/2016, das ich hier schon einmal verwendet habe. Woher der Rockschnitt ist, weiß ich leider nicht mehr, den habe ich auch schon sehr lange. Das Kleid ist gefüttert.

Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich von dem Kleid halten soll. Ich habe das Gefühl, dass mich das Muster „auffrist“, egal ob ich Pumps oder Sneaker dazu trage.

Dank Masken muss ich mein Gesicht nicht verstecken und wenn es farblich passende Masken gibt, umso besser.

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch,

Gertie lässt grüßen

(Werbung durch Verlinkung)Es ist mal wieder der erste Mittwoch im Monat und das heißt „Me Made Mittwoch“.

Und endlich kriege ich mal wieder die Kurve und bin dabei. Irgendwie habe ich eine kleine Nähflaute, was ich gar nicht von mir kenne. Immerhin habe ich mir endlich einen Stanwyck Skirt genäht.

Der Schnitt von Charm Patterns hat mich in der engen Variante mit den Knöpfen auf der Tasche schon länger gereizt, aber der Initialfunke war noch nicht da. (Wer meinen Blog verfolgt und mich kennt weiß, daß ich vintage inspirierte Kleidung mag, besonders den Stil der 50er Jahre)

Laut Maßtabelle passe ich gut in Größe 6 (na gut, meine volle Hüfte ist etwas schmaler als die Tabelle). Da mir die Hüftkurve des Vorderteils etwas eigenartig vorkam, habe ich sicherheitshalber ein Probemodell gemacht, was auch gut war. Der Hüftbogen war viel zu ausladend und die Seitennaht war mir zu eingestellt. Deshalb habe ich den Hüftbogen vorn flacher gemacht und den Saum etwas weiter. Da ich recht klein bin und der Rock mit 54 cm Länge dadurch auch kurz, sieht die starke Verjüngung am Suam bei mir nicht gut aus. Auch die Originallänge bis Wadenansatz steht mir nicht besonders. Dem damaligen Modediktat muss ich mich auch nicht beugen. Ich lebe heute und lasse mich nur inspirieren.

Die Anleitung war durch die vielen Varianten etwas verwirrend, aber mit meiner Näherfahrung und gesundem Menschenverstand kein Problem. Was mir am Schnitt gut gefällt ist, dass die Taschen nicht aufklaffen und hochrutschen. Ähnlich wie bei einer Hose, bei der die Taschenbeutel am Reißverschluss vorn mitgefasst werden, sind beide Taschenbeutel an einem Stück geschnitten und sichern sich gegenseitig.

Die Knöpfe sind dunkelrot, da im Stoff rote Fäden eingewebt sind, die man beim genauen Hingucken sehen kann. Der Stoff ist eine Wolle-Seide-Mischung von Anita Pavanni und bei so einer Webart konnte ich nicht „nein“sagen.

Wenn man mit Fernauslöser in der Hand die Jacke auszieht, passiert so ein „Detail-Foto“ 😉 . Ich arbeite mit Stativ und kleinem Auslöser in der Hand. Da es draußen geregnet hat, sidn die Bilder wieder drinen entstanden.

Meine Shirt nach Garconne-Schnitt W-038 T-Shirt im Carmenstil ist nicht neu, aber einer meiner Lieblingschnitte, egal ob aus Webware oder Jersey, wie hier. Den Schnitt habe ich bereits öfter im Blog vorgestellt. Dazu trage ich eine ältere Strickjacke aus Merinowolle, allerdings weiß ich nicht mehr, woher die Anleitung und das Garn ist. Das war noch lange, bevor ich Ravelry kannte.

So, und nun weiter zu den anderen Damen vom virtuellen Laufsteg.

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch,

Auf ein Neues…

(Werbung durch Verlinkung)… weil ich einen Schnitt wieder aus der Versenkung geholt habe.

Beim ersten Me Made Mittwoch 2021 bin ich endlich wieder dabei. Im Home Office komme ich leider nicht zum Nähen, da die Nähmaschine für den Firmen-Laptop samt Monitor Platz machen muss 🙁 und ich bin jede zweite Woche im Home Office. Aber über die Feiertage und den Jahreswechsel war ich tüchtig am Nähen.

Für mein heutiges Outfit habe ich einen fast vergessenen Schnitt wiederbelebt, aber der Reihe nach. Es hat ursprünglich mit dem Rock angefangen.

Schon sehr lange bin ich um den Schnitt PB&J Skirt von Decades of Style herumgeschlichen und als ich einen Schnitt für einen längeren Rock für meinen auberginfarbenen Wollgabardine gesucht habe, habe ich endlich zugeschlagen. Mich hat die ungewöhnliche Faltenpartie im Vorderteil so angesprochen.

Verarbeitungstechnisch gibt es nichts besonders zu sagen und die Paßform ist extrem unsensibel. Die Größe habe ich nach der Taillenweite gewählt. Die Knöpfe im Vorderteil fixieren die Falten und haben sonst keine weitere Funktion. Da ich keine passenden Knöpfe gefunden habe (trotz eigenem Shop…), habe ich mir in der Werkstatt von Garconne Knöpfe bezogen.

Als der Rock fertig war, fiel mir ein, dass ich noch einen etwas festeren Strickstoff vom letzten Winter im Vorrat habe, dessen Muster aubergine ist und er paßt genau zum Rock. Manchmal ist es gut, wenn man Stoffe hortet ;-). Bei der Überlegung nach dem Schnitt, er sollte nicht zu luftig am Hals sein, kam mir recht schnell das Kurzjäckchen J-031 von Garconne in den Sinn. Den Schnitt habe ich vor einigen Jahren mehrmals genäht und wieder vergessen. Das Jäckchen hat einen angeschnittenen Kelchkragen und ist schön kurz und schmal, dadurch ideal für für weitere Röcke.

Da sich meine Figur in den letzten Jahre verändert hat, habe ich den Schnitt eine Nummer größer genommen, meine alten Jäckchen sind inzwischen etwas eng. Auch hier habe ich keine passenden Knöpfe gefunden und einfach die gleichen bezogenen Knöpfe aus dem Rockstoff gemacht, allerdings etwas kleiner.

Das Shirt ist etwas heller als der Rock und den Schnitt habe ich hier schon einmal verwendet und näher beschrieben.

Ich hoffe, dass die Frisöre (natürlich nicht nur die, alles andere auch) bald wieder öffnen dürfen. Am ersten Lockdown-Tag (16. Dezember) hätte ich eigentlich einen Termin gehabt….

Auch ohne Jahresrückblick reihe ich mit in die Riege des Me Made Mittwoch ein.

Fiore-Skirt von Closet Case Patterns

(Werbung durch Verlinkung) Wer mich kennt weiß, dass ich immer wieder gern neue Schnittmuster ausprobiere. Ich surfe einfach zu viel im Internet bei den verschiedenen Schnittmusterherstellern.

In diesem Fall ist es der Fiore-Skirt von Closet Case Patterns, der mir schon beim Erscheinen vor einiger Zeit ins Auge gestochen ist.

Meine genähte Variante ist ein Wickelrock mit einer schrägen Kante und einer Hüftpassentasche. Allerdings habe ich den Rock verlängert, da ich ihn in Midi-Länge haben wollte und nicht knieumspielend wie vorgesehen. Weitere Änderungen habe ich nicht gemacht. Im Schnitt gibt es noch eine schlichte Tellerrockvariante und Eine mit Knopfleiste und aufgesetzen Taschen.

Der Stoff ist das enzymwashed Linnen von Hilco, das einfach eine bewährte Qualität ist. Der Stoff fällt schon schwer, ist recht dicht gewebt, knittert kaum und hat eine verwaschene Optik. Das Bild ist am späten Nachmittag nach einem Bürotag im Sitzen entstanden. Vor vielen Jahren hieß der gleiche Stoff noch Bioleinen.

Mein T-Shirt habe ich nach dem Schnitt K-077 von Garconne (T-Shirtkleid mit überschnittenen Schultern) genäht.

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, Du für Dich am Donnerstag,

Vintage Kleid aus Harris-Tweed

(Werbung durch Verlinkung) Diesmal bin ich wieder beim Me Made Mittwoch dabei und zeige ein recht aufwändiges Stück, aber dazu später.

Bei Garconne gibt es seit einiger Zeit auch Harris-Tweed zu kaufen und bei einm türkis-blauen Fischgrad konnte ich nicht widerstehen. Für Interessierte gibt es in der Arte-Mediathek einen interessanten Film über diese Tweeds, dort wird auch „mein“ Muster erwähnt, das das Meer widerspiegelt.

Mir gefallen alte Schnittmusterhefte aus den 50er Jahren, dabei besonders die Pramo, die Zeichnungen haben einfach ihren Charme. Vor einigen Jahren habe ich mir über Ebay eine ganze Sammlung zugelegt.

Der Stoff ist sehr kratzig, so dass ich ihn nicht auf der Haut tragen möchte, obwohl ich recht unempfindlich bin. So kam ich auf die Idee, aus dem Tweed ein Trägerkleid zu nähen. Draufhin habe ich die alten Hefte durchgeblättert und bin auf dieses Modell gestoßen in der Pramo 3/1954.

Leider habe ich der Dame beim Fotografieren den Kopf etwa abgeschnitten. Der Stoff ist kein preiswertes Vergügen, er liegt wegen des Handwebstuhls auch nur 78 cm breit und ich wollte deshalb einen schmalen Rock. So habe ich das Oberteil von diesem Kleid genommen und habe meinen üblichen schmalen Rock daran gesetzt.

Sicherheitshalber habe ich aus alten Bettlaken ein Probekleid genäht, denn ich traue diesen alten Schnitten nicht, damals waren die Figuren anders und es gibt auch keine Maßtabellen, Die Schnitte werden nach der Oberweite ausgewählt. Außer meinen üblichen Änderungen (Längenanpassung und schräge Schultern) musste ich recht wenig ändern.

Für die Verarbeitung musste ich mir einiges Überlegen. Das Kleid musste komplett gefüttert werden, Belege aus dem Tweed sind zur kratzig und zu dick. Statt Belegen habe ich auf die Halsauschnitt- und Armauschnittkanten einem belegartigen Streifen aus Seidenorganza aufgehext, Bügeleinlage wollte ich nicht auf den Oberstoff nähen. Den Miedereinsatz habe ich auch mit Organza verstärkt.

Auf das Oberteil habe ich das Futter von Hand aufgenäht nach der Methode von Allison Smith, von der ich mir ein Paar Onlinekurse bei Craftsy gekauft hatte. Die Kurse mit Coutoure-Methoden sind Gold wert. Durch diese Methode aus dem Video „Coutoure-Dressmaking“, blitzt das Futter nicht wie beim Verstürzen an den Kanten heraus. Hier hatte ich schon mal über die Kurse und Allision Smith berichtet.

Wie in den 50ern üblich, hat der Rock hinten keinen Schlitz sondern eine breite Falte für die Bewegungsfreiheit.

Auch bei meinem T-Shirt habe ich mal wieder zwei Schnitte zusammen gebastelt. Ich brauchte einen halsnahen Ausschnitt wegen der Kratzerei des Stoffes und als ich bei Pech und Schwefel den Schnitt Freiburg gesehen hatte, musste es dieser Ausschnitt sein. Er paßt optimal zum Look der 50er Jahre. Den Schnitt habe ich mir gekauft und an meinen Standard-Schnitt für T-Shirts angelegt.

Kombiniert Ihr auch gerne mehrere Schnitte zu einem Neuen?

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, Du für Dich am Donnerstag,

Blue Monday

(Werbung durch Verlinkung) Blauer Montag, so heißt das Schnittmuster des Kleides, das ich heute zeige.

Zum ersten Mal habe ich ein französisches Schnittmuster verwendet, da mir das Kleid Blue Monday einfach zu gut gefallen hat. Ich weiß nicht mehr, durch welchen Blog o.ä. ich das Schnittmusterlabel Mimoi entdeckt habe. Auf jeden Fall bin ich über den Kleiderschnitt virtuell gestolpert, als ich für meinen Stoff, ein Viskose-Twill in dunkelgrün mit verschiedenen Rottönen, einen herbstlichen Kleiderschnitt gesucht habe.

Es sollte ein luftiger Schnitt sein, da der Stoff so schön fließt, und kompatibel mit meinen Strickjacken, damit es warm genug ist. Bei diesem Schnitt wird das blusige Oberteil durch eine Art Miedereinsatz gebändigt und es hat einen angekrausten, ausgestellten Rock. Die Weite der langen Ärmel werden durch breite Manschetten mit 3 Knöpfchen im Zaum gehalten. Der U-Boot-Ausschnitt hat hinten einen Schlitz und Knopf, die aber überflüssig sind, da der Kopf auch so hinduch paßt. In der linken Seitennaht steckt ein Reißverschluss.

Am Schnitt. dessen Größe ich nach der Tabelle mit den Körpermaßen gewählt habe, habe ich für meine Verhältnisse relativ wenig geändert, da der Schnitt recht Passform unsensibel ist: zuerst meine normalen Anpassungen wie schrägere Schultern und eine Hohlkreuzanpassung. In diesem Fall habe ich das blusige Oberteil an der Ansatznaht gekürzt und in der hinteren Mitte 1 cm herausgenommen, der bis zur Seite ausläuft.

Außerdem muss ich jeden Schnitt stauchen, da ich mit 152 cm recht klein bin. Hier habe ich das Miederteil um 2 cm gekürzt, da ich es für meine Proportionen zu breit fand. Bei der Anprobe (bevor ich die Ärmel eingestzt hatte) habe ich gemerkt, dass das blusige Oberteil zu lang ist und habe es um 1 cm gekürzt. Leider fehlt bei vielen Schnittmusterherstellern die Längenangabe vom Oberkörper. Außerdem habe ich Breite der Manschette (um 2 cm) und die restliche Ärmellänge gekürzt.

Die Anleitung fand ich etwas umständlich, was aber auch daran liegen kann, dass ich kein Französisch verstehe. Immerhin hat sie viele Bilder. Aber da ich schon so lange nähe, habe ich das Kleid ohne weitere Anleitung genäht. Immerhin habe ich verstanden, dass 1,5 cm Nahtzugaben im Schnitt enthalten sind.

Mit Strickjacke trägt sich das Kleid auch gut, sie ist aus der Alpacca classic von Rowan gestrickt und die Anleitung ist Marble Hill. Das Rot der Jacke ist auch im Blumendruck enthalten.

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, SewLaLa, Für Dich am Donnerstag

Ganz viele Fahrräder

(Werbung durch Verlinkung) tummeln sich auf meiner Bluse.

Nachdem es hier auf dem Blog etwas sehr ruhig war durch aufwendigere Projekte, bin ich heute wieder vintage mäßig unterwegs.

Die Bluse habe ich das Schnittmuster Simlicity 8445 (deutsch S7008) verwendet. (Die deutsche Version habe ich gerade nicht gefunden) Es ist ein Nachdruck aus den 50ern. Der Stoff ist eigentlich ein Patchworkstoff, aber er hat mir zu gut gefallen. Schnitt und Stoff habe ich im Mai in Würzburg gekauft. Ich habe bei dem Schnitt nur die Ärmelaufschläge weggelassen, da sie durch den etwas zu steifen Stoff nur unschön abgestanden hätten.

Die Bluse ist nur oberhalb der Taille so weit, unterhalb hat sie vorn und hinten Falten bzw. Abnäher, die sie auf Hüftweite bringt und schmal anliegt, so dass sie reingesteckt nicht aufträgt.

Stilecht dazu ist meine Jeans, die ich in Konstanz gekauft habe. Durch Zufall sind wir dort an einem Geschäft vorbei gekommen, das Mode im Vintagestil verkauft. Aus Neugier bin ich rein und mit einer vollen Tasche wieder raus.

Die Jeans ist Marlene von Rumble59, einer deutschen Marke, die die Jeans der 50er mit ihren damaligen Schnitten wieder aufleben lässt. Eigentlich wird sie mit breitem Aufschlag getragen, was mich aber unnötig kürzer erscheien lässt, als ich ohnehin schon bin. da die Hose ganz gerade geschnitten ist und der Stoff kaum ausgewaschen ist, habe ich die Jeans auf meine normale Hosenlänge gekürzt. Die Hosenform mit ihrem hochgeschnittenen Bund und den seitlichen Köpfen gefällt mir unheimlich gut und ich fühle mich richtig wohl darin. Den Schnitt werde ich „nachbasteln“ und als Ausgangsbasis vermutlich die Lander Pants von True Bias nehmen.

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, Sew La La

luftiges Wasserfallshirt

(Werbung durch Verlinkung) Heiß ist es im Moment, da braucht man luftige Kleidung so wie dieses Shirt.

Vor kurzem habe ich auf einem Blog ein interessantes Schnittmuster für ein sommerliches Wasserfallshirt gesehen. Ich weiß allerdings nicht mehr, welcher Blog es war. Den gezeigten Schnitt musste ich mir sofort kaufen.

Es ist das Wasserfallshirt Rosa von Fräuleins, die ich bisher noch nicht kannte. Die Lösung mit den seitlichen Passen und der Raffung hat mich gleich angesprochen und ich bin auf die Suche nach dem passenden Stoff gegangen.

Gefunden habe ich diesen glitschigen Viskosejersey, der ideal für Wasserfälle und Drapierungen ist, er fällt so schön.

Der Schnitt näht sich recht einfach, allerdings muss man aufpassen, dass die Schulternähte am Rückenteil nicht zu breit werden, da sich sonst unschöne Falten an der Schulternaht bilden. Ratet mal, woher ich das weiß. Nch zweimaligem Auftrennen habe ich es gelassen, bevor ich den Jersey verletze.

Ich habe meine normale Größe verwendet und nur die Länge verändert, da ich doch recht kurz geraten bin.

Meine Hose ist eine alte Bekannte, die ich in vielen Varianten immer wieder auf dem Blog zeige. Es ist mein Standardschnitt.

Verlinkt bei: SewLaLa, Du für Dich am Donnerstag,

Die 50er lassen grüßen

(Werbung durch Verlinkung) so war der Untertitel auf dem Heft 4/2019 der Knipp mode bzw. fashion style, aus der der Schnitt für die Hose stammt.

Beim heutigen Me Made Mittwoch geht es um die Urlaubsgarderobe. Ich habe in der nächsten Zeit keinen Urlaub, aber wenn, würde ich diese Hose auf jeden Fall mitnehmen. Sie lässt sich einfach universell kombinieren.

Die Hose ist das Modell 31 und sie ist aus einem Baumwollstoff mit Elastan genäht. Der Stoff ist duneklgrau bedruckt mit einer Art Glensheck-Muster mit Überkaro in dunkrelrot und blau. Der Stoff könnte eine Spur weicher sein, dann wäre die Hose etwas bequemer beim Bewegen, aber es geht gut.

Den Schnitt habe ich in der Länge verändert bzw. gestaucht, da ich nicht das Gardemaß von 1,72 m habe, sondern nur 1,52 m. Die Länge ist meine übliche für Midiröcke (71 cm ab Taille). Außerdem habe ich die Bundbreite von 6 cm auf 4 cm reduziert, damit die Proportionen bei mir stimmen. Beim Anprobieren der Hose war mir der Oberschenkel zu weit, weshalb ich ihn verschmälert habe. Es sah an mir einfach komisch aus, was vermutlich auch an meiner Größe liegt. Den Reißverschluss habe ich nach hinten verfrachtet, da ich an der Seitennaht meistens etwas ändern muss und hinten beult er auch weniger 😉 .

Die Taille hätte ich etwas schmaler machen können, sie ist etwas zu weit. Vorn hat der Schnitt keinen Abnäher und der fehlt einfach bei mir. Aber durch den Gürtel geht es und sie wird immer mit Gürtel getragen. Den Gürtel habe ich beziehen bzw. anfertigen lassen bei Plissee Kliss. Die machen das immer super und der Gürtel ist einfach besser und anders verarbeitet, als wenn ich es selber machen würde. Die haben die passenden Zutaten. (Dort haeb ich schon öfters Gürtel machen lassen)

Das T-Shirt ist schon recht alt, aber ich mage es immer noch. Hier hatte ich es ausführlicher beschrieben und die Kräusel erklärt.

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, SewLaLa, Für Dich am Donnerstag