Trägerkleid für Erwachsene

(Werbung durch Verlinkung) Es ist wieder der erste Mittwoch im Monat und da treffen sich sehr viele Hobbyschneiderinnen beim Me Made Mittwoch und geben sich ein Stelldichein.

Als die April-Burda herausgekommen ist, hatte ich mich gleich in das rosa Trägerkleid (Modell 104) verguckt. es entspricht genau meinem Beuteschema: angelehnt an die 50er Jahre mit moderner Interpretation. Das musste genäht werden.

Ich habe länger nach dem passenden Stoff für das erwachsene Trägerkleid gesucht, es sollte ein Sommerstoff in einer neutralen Farbe sein. (Mein Gedanke war die umgekehrte Burda-Farbgebung mit grauem Kleid und rosa Shirt). Es ist schließlich eine elastische Leinen-Mischung (Viskoe, Leinen und etwas Elastan) in Jeansoptik geworden.

Das Oberteil vom Kleid habe ich nur an meine „Länge“ angepaßt, sofern man bei 1,52 m von Länge sprechen kann. Für den Rock habe ich wie immer bei Bleistiftröcken meinen Maßschnitt (nach Hofenbitzer) genommen und die Abnäher entsprechend passend zum Oberteil verschoben. Die Nähte habe ich alle schmal abgesteppt, passend zum „Jeansstoff“

Passend zum Kleid musste es auch ein Shirt mit ähnlicher Kragenlösung wie im Burda-Heft sein. Im Heft ist es ein gekauftes Oberteil, ich habe dafür meine Modifikation des Schnittes „Freiburg“ von Pech und Schwefel genommen. Beim Vintagekleid aus Harris-Tweed gezeigt hatte ich mein Vorgehen schon einmal beschrieben und meine Version mit langen Ärmeln gezeigt.

Wenn ich mir die Bilder anschaue, hätte ich den Auschnitt vom Kleid vorn etwas niedriger machen können.

Die Nachmittagssonne blendet leider immer auf dem Balkon, aber morgens vor der Arbeit habe ich keine Ruhe und Zeit für Fotos.

Normalerweise verwirbele ich mein Gesicht auf den Bildern hier im Blog, aber dank Corona und den Mund-Nase-Masken ist es nicht nötig., zumal die Maske auch aus den gleichen Stoff wie das Kleid ist, wenn schon- denn schon.

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Fiore-Skirt von Closet Case Patterns

(Werbung durch Verlinkung) Wer mich kennt weiß, dass ich immer wieder gern neue Schnittmuster ausprobiere. Ich surfe einfach zu viel im Internet bei den verschiedenen Schnittmusterherstellern.

In diesem Fall ist es der Fiore-Skirt von Closet Case Patterns, der mir schon beim Erscheinen vor einiger Zeit ins Auge gestochen ist.

Meine genähte Variante ist ein Wickelrock mit einer schrägen Kante und einer Hüftpassentasche. Allerdings habe ich den Rock verlängert, da ich ihn in Midi-Länge haben wollte und nicht knieumspielend wie vorgesehen. Weitere Änderungen habe ich nicht gemacht. Im Schnitt gibt es noch eine schlichte Tellerrockvariante und Eine mit Knopfleiste und aufgesetzen Taschen.

Der Stoff ist das enzymwashed Linnen von Hilco, das einfach eine bewährte Qualität ist. Der Stoff fällt schon schwer, ist recht dicht gewebt, knittert kaum und hat eine verwaschene Optik. Das Bild ist am späten Nachmittag nach einem Bürotag im Sitzen entstanden. Vor vielen Jahren hieß der gleiche Stoff noch Bioleinen.

Mein T-Shirt habe ich nach dem Schnitt K-077 von Garconne (T-Shirtkleid mit überschnittenen Schultern) genäht.

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Vintage Kleid aus Harris-Tweed

(Werbung durch Verlinkung) Diesmal bin ich wieder beim Me Made Mittwoch dabei und zeige ein recht aufwändiges Stück, aber dazu später.

Bei Garconne gibt es seit einiger Zeit auch Harris-Tweed zu kaufen und bei einm türkis-blauen Fischgrad konnte ich nicht widerstehen. Für Interessierte gibt es in der Arte-Mediathek einen interessanten Film über diese Tweeds, dort wird auch „mein“ Muster erwähnt, das das Meer widerspiegelt.

Mir gefallen alte Schnittmusterhefte aus den 50er Jahren, dabei besonders die Pramo, die Zeichnungen haben einfach ihren Charme. Vor einigen Jahren habe ich mir über Ebay eine ganze Sammlung zugelegt.

Der Stoff ist sehr kratzig, so dass ich ihn nicht auf der Haut tragen möchte, obwohl ich recht unempfindlich bin. So kam ich auf die Idee, aus dem Tweed ein Trägerkleid zu nähen. Draufhin habe ich die alten Hefte durchgeblättert und bin auf dieses Modell gestoßen in der Pramo 3/1954.

Leider habe ich der Dame beim Fotografieren den Kopf etwa abgeschnitten. Der Stoff ist kein preiswertes Vergügen, er liegt wegen des Handwebstuhls auch nur 78 cm breit und ich wollte deshalb einen schmalen Rock. So habe ich das Oberteil von diesem Kleid genommen und habe meinen üblichen schmalen Rock daran gesetzt.

Sicherheitshalber habe ich aus alten Bettlaken ein Probekleid genäht, denn ich traue diesen alten Schnitten nicht, damals waren die Figuren anders und es gibt auch keine Maßtabellen, Die Schnitte werden nach der Oberweite ausgewählt. Außer meinen üblichen Änderungen (Längenanpassung und schräge Schultern) musste ich recht wenig ändern.

Für die Verarbeitung musste ich mir einiges Überlegen. Das Kleid musste komplett gefüttert werden, Belege aus dem Tweed sind zur kratzig und zu dick. Statt Belegen habe ich auf die Halsauschnitt- und Armauschnittkanten einem belegartigen Streifen aus Seidenorganza aufgehext, Bügeleinlage wollte ich nicht auf den Oberstoff nähen. Den Miedereinsatz habe ich auch mit Organza verstärkt.

Auf das Oberteil habe ich das Futter von Hand aufgenäht nach der Methode von Allison Smith, von der ich mir ein Paar Onlinekurse bei Craftsy gekauft hatte. Die Kurse mit Coutoure-Methoden sind Gold wert. Durch diese Methode aus dem Video „Coutoure-Dressmaking“, blitzt das Futter nicht wie beim Verstürzen an den Kanten heraus. Hier hatte ich schon mal über die Kurse und Allision Smith berichtet.

Wie in den 50ern üblich, hat der Rock hinten keinen Schlitz sondern eine breite Falte für die Bewegungsfreiheit.

Auch bei meinem T-Shirt habe ich mal wieder zwei Schnitte zusammen gebastelt. Ich brauchte einen halsnahen Ausschnitt wegen der Kratzerei des Stoffes und als ich bei Pech und Schwefel den Schnitt Freiburg gesehen hatte, musste es dieser Ausschnitt sein. Er paßt optimal zum Look der 50er Jahre. Den Schnitt habe ich mir gekauft und an meinen Standard-Schnitt für T-Shirts angelegt.

Kombiniert Ihr auch gerne mehrere Schnitte zu einem Neuen?

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Ungewohnt leger…

(Werbung durch Verlinkung) …bin ich heute unterwegs.

Letzten Winter habe ich mir zwei für mich sehr schmale Jeans gekauft. Sie saßen einfach zu gut, was mich bei Konfektionsware sehr überrascht hat. Beide sind das gleiche Modell nur eine in grau und eine in dunkelblau. Nur mit meine kurzen Strickjacken fühlte ich mich nicht wirklich wohl und habe die beiden Hosen selten getragen.

Eine neue längere Jacke musste her. Der Stoff war sehr schnell klar: ein dunkelgrauer Merinofeinstrick in einer nicht zu dicken Qualität. Aber welcher Schnitt? Da war ich sehr unschlüssig, bis mir die Inhaberin von Garconne erzählt hat, welche Schnitte gerade in Arbeit sind. Und endlich ist er fertig und meine Jacke auch.

Der Schnitt, der für alle weichen Stoffe gedacht ist, ist die die lockere Jacke ohne Verschluss (Garconne J-063). Das Modell im Laden, das auch auf dem Schnitt abgebildet ist, ist aus einer Webware. Mir gefällt am Schnitt, dass er locker ist, aber nicht zu weit. Am Vorderteil ist eine Art Zipfel angeschnitten, die so schön wasserfallartig fällt (besonders bei meinem weichen Strick 😉 ) Die Kragenansatznaht geht in den Vorderteilen in einen Abnäher (Brustabnäher) über, weshalb der Sitz sehr gut ist.

Im Schnitt sind zwei Längen enthalten, wobei ich die Längere gewählt habe, so dass die Jacke meine Hüften umspielt. Damit alle Kanten so schön weich fallen, habe ich die Säume gecovert. Nur leider sind so keine Briefecken möglich, da man nicht um die Ecke covern kann. Am hinteren Halsausschnitt habe ich ein Ripsband über die Nahtzugaben genäht, um den Ausschnitt im Zaum zu halten. Bei Strickstoffen und Jersey habe ich die Erfahrung gemacht, dass sonst der Schalkragen immer weiter wird. Die Länge vom Band entspricht der Ausschnittweite vom Schnitt.

Ich muss sagen, in der Jacke, deren Schnitt für mich ungewohnt ist, fühle ich mich richtig wohl und werde sie mit den beiden Jeans oft tragen.

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Blue Monday

(Werbung durch Verlinkung) Blauer Montag, so heißt das Schnittmuster des Kleides, das ich heute zeige.

Zum ersten Mal habe ich ein französisches Schnittmuster verwendet, da mir das Kleid Blue Monday einfach zu gut gefallen hat. Ich weiß nicht mehr, durch welchen Blog o.ä. ich das Schnittmusterlabel Mimoi entdeckt habe. Auf jeden Fall bin ich über den Kleiderschnitt virtuell gestolpert, als ich für meinen Stoff, ein Viskose-Twill in dunkelgrün mit verschiedenen Rottönen, einen herbstlichen Kleiderschnitt gesucht habe.

Es sollte ein luftiger Schnitt sein, da der Stoff so schön fließt, und kompatibel mit meinen Strickjacken, damit es warm genug ist. Bei diesem Schnitt wird das blusige Oberteil durch eine Art Miedereinsatz gebändigt und es hat einen angekrausten, ausgestellten Rock. Die Weite der langen Ärmel werden durch breite Manschetten mit 3 Knöpfchen im Zaum gehalten. Der U-Boot-Ausschnitt hat hinten einen Schlitz und Knopf, die aber überflüssig sind, da der Kopf auch so hinduch paßt. In der linken Seitennaht steckt ein Reißverschluss.

Am Schnitt. dessen Größe ich nach der Tabelle mit den Körpermaßen gewählt habe, habe ich für meine Verhältnisse relativ wenig geändert, da der Schnitt recht Passform unsensibel ist: zuerst meine normalen Anpassungen wie schrägere Schultern und eine Hohlkreuzanpassung. In diesem Fall habe ich das blusige Oberteil an der Ansatznaht gekürzt und in der hinteren Mitte 1 cm herausgenommen, der bis zur Seite ausläuft.

Außerdem muss ich jeden Schnitt stauchen, da ich mit 152 cm recht klein bin. Hier habe ich das Miederteil um 2 cm gekürzt, da ich es für meine Proportionen zu breit fand. Bei der Anprobe (bevor ich die Ärmel eingestzt hatte) habe ich gemerkt, dass das blusige Oberteil zu lang ist und habe es um 1 cm gekürzt. Leider fehlt bei vielen Schnittmusterherstellern die Längenangabe vom Oberkörper. Außerdem habe ich Breite der Manschette (um 2 cm) und die restliche Ärmellänge gekürzt.

Die Anleitung fand ich etwas umständlich, was aber auch daran liegen kann, dass ich kein Französisch verstehe. Immerhin hat sie viele Bilder. Aber da ich schon so lange nähe, habe ich das Kleid ohne weitere Anleitung genäht. Immerhin habe ich verstanden, dass 1,5 cm Nahtzugaben im Schnitt enthalten sind.

Mit Strickjacke trägt sich das Kleid auch gut, sie ist aus der Alpacca classic von Rowan gestrickt und die Anleitung ist Marble Hill. Das Rot der Jacke ist auch im Blumendruck enthalten.

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Ich bin nicht allein…

(Werbung durch Verlinkung) Zugegeben, ein blöder Titel, aber er fiel mir spontan ein wegen dem Druck auf dem Rock.

Auf dem Stoff (Baumwolle mit Elastan) sind lauter Menschen in Aquarellmanier gedruckt. Ich konnte nicht widerstehen, als ich den Stoff gesehen hatte und musste ihn kaufen. Der Schnitt ist wieder Model 106 aus der Burda 10/2008, den ich hier schon einmal genäht und auch näher beschrieben bzw. die Links gesetzt habe. Bei diesem bunten Rock kommt das Detail mit der Falte kaum zur Geltung, was mich aber nicht stört. Sie war interessant beim Nähen.

Für das Shirt habe ich das Schnittmuster Petit Miss Audrey von Schnittmusterlounge verwendet. Das Label kannte ich bisher nicht, obwohl die aus Freiburg sind.

Darauf aufmerksam bin ich geworden, als ich an einem Samstag im März beim Arbeiten bei Garconne im Stoffgeschäft Kunden hereingekamen und ich gedacht hatte, die kenne ich doch aus diversen Blogs.

Erkannt hatte ich sofort die Hauptperson von Schnittwechsel und auch den Mantel, den sie trug, da sie ihn erst kurz vorher auf ihrem Blog gezeigt hatte. (Ich habe mich allerdings nicht zu erkennen gegeben, da ich nicht so aufdringlich sein wollte). Danach habe ich in den folgenden Tagen auf ihren Blog geschaut, um zu sehen, ob über Freiburg etwas geschrieben wird. Und tada, es kam ein Artikel und in dem wurde vom Treffen des Stammteams von Schnittmusterlounge berichtet. Meine Neugier wurde geweckt, wie kann es auch anders sein, und das Shirt Miss Audrey musste ausprobiert werden.

Praktischerweise wurde mit den Petit-Versionen an Petit-Frauen wie mich gedacht (bin 152 cm groß) und ich konnte mir das Stauchen sparen.

Zur Paßform des Labels kann ich noch nicht viel sagen, da der Schnitt recht einfach geschnitten ist. Diese Shirt ist mein zweites nach dem Schnitt und ich habe die Ausschnitte anders verarbeitet, als es in der Anleitung angegeben ist. Die Saumzugabenan den Ausschnitten habe ich einfach nur umgebügelt und gecovert, um eine andere Verarbeitung auszuprobieren. Das erste Shirt (in dunkelgrün) nach Anleitung habe ich noch nicht getragen und dort finde ich die Auschnittkanten, die mit einem Streifen verstürzt werden, recht dick. Bei diesem dunkelgrauen Shirt steht die Ausschnittkante vorn etwas ab, da Spannung fehlt.

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Pulli aus Merinostrick

(Werbung durch Verlinkung) Merinowolle ist einfach kuschelig.

Heute trage ich einen relativ neuen Pulli aus einem dünnen Merinostrickstoff. Den Stoff habe ich wie einen Jersey verarbeitet.Merinopulli T-017Ich habe nach längerer Zeit mal wieder das Wasserfallshirt von Garconne T-017 verwendet. Dieser Schnitt hat in der Zwischenzeit eine  neue Variante erhalten und hat jetzt zwei verschieden große Ausschnitte. Hier habe ich die neue „Wintervariante“ genäht, die hohgeschlossener und dadurch wärmer ist als die alte Variante. Außerdem habe ich den Schnitt eine Nummer größer als sonst genommen, das gefällt mir besser, da er an der Brust nicht so eng sitzt. Merinopulli T-017-2Kuschelig geht es weiter, denn mein Rock ist auch auch Merinowolle. Den Stoff hatte ich im Internet endeckt und bestellt. Mir hatte die Farbe gefallen und ich hatte an eine andere Wollqualität, die ich schon verarbeitet habe, gedacht. Als das Pckchen kam und ich den Stoff ausgepackt hatte, war die Überrschung groß. Man war der weich. Ich hatte total überlesen, dass es Merinowolle ist und keine andere Wolle.

Der Schnitt ist mein bald abgenudelter Maßschnitt, den ich schon so oft verwendet habe. Er sitzt einfach zu gut und bei so schmalen Röcken mache ich keine bzw. kaum Experimente.

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Kleid ohne Wasserfall

(Werbung durch Verlinkung) Der Titel klingt etwas merkwürdig, trifft es aber genau.Kleid ohne WasserfallDer Schnitt von meinem Kleid heißt „Kleid mit Wasserfall und weitem Rock“ und in der Originalvariante dürften Blogleserinnen das Kleid auch schon gesehen haben. Es ist K-062 von Garconne.

Das Besondere an dem Schnitt ist, das Oberteil ist gedoppelt mit einem Innenteil mit rundem Ausschnitt. Deshalb gewährt das Kleid auch keine ungewollten Einblicke.Kleid ohne Wasserfall-1Aber in diesem Fall habe ich auch für das Außenteil das Innenteil mit dem runden Ausschnitt verwendet. Mir war klar, dass das geht (so ist der Schnitt konzipiert), aber bisher habe ich noch kein Modell mit der Variante gesehen.Kleid ohne Wasserfall-2Die Wahl des Schnittmusters war auch gleich klar, als ich den Jersey gesehen habe. Es sollte ein Kleid werden, das gut unter meine einfarbigen Strickjacken passt, da stört der Wasserfall. Kleid ohne Wasserfall mit JackeMir gefällt auch bei dem Schnitt, dass das Oberteil durch die doppelte Verarbeitung fester ist und das Gewicht vom Rock besser trägt.

Und wie es im Original aussieht, auch von links, zeige ich hier.

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Ein etwas anderes Raglanshirt

(Werbung durch Verlinkung) Wer mich kennt weiß, dass ich immer wieder neue Schnittmuster ausprobieren muss. So ist auch das Shirt entstanden, das ich heute zeige.

Raglanshirt mit Flatterärmeln T-036
Raglanshirt mit Flatterärmeln T-036

In diesem Fall ist es ein neuer Schnitt von Garconne, das T-036 Raglanshirt mit Flatterärmeln. Besonders ins Auge stechen zwei Details beim Shirt: die Flatterärmel und die Ausschnittöffnung mit Bindeband. Außerdem hat es ein Bündchen am Saum. es ist auch lockerer geschnitten als sonst, was ganz angenehm bei höherenen Temperaturen ist.

Raglanshirt mit Flatterärmeln T-036-1
Raglanshirt mit Flatterärmeln T-036 leicht seitlich

Die Ausschnittöffnung samt Bindeband ist nicht ganz einfach zu nähen, weshalb ich beim Nähen auch viele Fotos gemacht habe, um eine Anleitung für den Blog zu schreiben. (Die Anleitung kommt noch) Damit man sie richtig sieht, kommt hier ein Foto, das ich für die Anleitung gemacht habe.

T-036 Detail
T-036 Detailbild

Für den besseren Sitz hat das Shirt im Rücken eine Mittelnaht wie fast alle Schnittmuster von Garconne. Für mich ist es auch praktisch, da ich eine kleine Anpassung an mein Hohlkreuz machen kann.

Mir gefällt, das das Shirt nicht so sportlich ist, es wirkt fast wie eine Bluse und trägt sich auch so. Auch für den Urlaub wäre es ideal, aber bei uns ist noch keine Ferienzeit.

Zur Hose sage ich jetzt nicht viel, es ist der gleiche Schnitt wie immer und der Stoff ein Leinen mit Viskose und Elastan.

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Penny Dress von Sew Over It

(Werbung durch Verlinkung) Zur Zeit begeistern mich die Schnitt von Sew Over It, von denen ich nach und nach einige ausprobiere. Ich bin einfach zu neugierig.

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Penny Dress von vorne

In diesem Fall ist es das Penny Dress, eine Art Hemdblusenkleid, bei dem aber nur das Oberteil geknöpft ist. Der sehr weite tellerartige Rock ist in der Taille angesetzt und in die Nahtzugaben der Ansatznaht wird ein Gummiband eingezogen.

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Der weite Rock vom Penny Dress

Der Schnitt ist ideal für heiße Tage, da er sehr locker ist, aber durch das Gummi in der Taille Figur zeigt.

Pennydress
Das Penyy Dress von der Seite

Mein Stoff ist eine kräftigere Viskose, die aber kaum knittert und schön fällt.

Meine Änderungen:

In anderen Blogs habe ich gelesen, dass alle das Oberteil verlängern müssen um ca. 2,5 cm. Die Schnitte von Sew Over It gehen anscheinend von einem kurzen Oberkörper aus. Das trifft sich gut, da ich auch einen kürzeren Oberkörper als normal habe (der Rest ist auch kürzer bei mir 😉 )

Sicherheitshalber hatte ich 3 cm angeschnitten, die ich aber wieder herausgenommen habe. Es ist mein erster Kleiderschnitt dieser Firma und ich wollte auf Nummer sicher gehen. Abschneiden geht immer.

Der Rock besteht laut Schnitt aus einem einzigen Teil, dass im Stoffbruch geshnitten wird. Mir kam es merkwürdig vor und ich hab nicht verstanden, wo die Teilungsnaht hin soll. Es ging aus der Anleitung auch nicht eindeutig hervor. Statt dessen habe ich  deshalb statt Stoffbruch zwei Rockbahnen zugeschnitten und Seitennähte erhalten.

Anders als in der Anleitung habe ich das Gummi nicht einfach nur in den Tunnel aus den Nahtzugaben gezogen, ich habe den ganzen Wust (Tunnel mit Gummi) ins Oberteil gelegt und abgesteppt. Diese Naht wird durch den schmalen Gürtel verdeckt. Mit Gürtel gefällt es mir besser und das Gummi hat sonst unnötig aufgetragen.

Pennydress_Oberteil
Oberteildetails vom Penny Dress

Der oberste Knopf sitzt bei mir in Höhe des Brustpunktes, damit es nicht zu hochgeschlossen ist.

Fazit: Es ist das ideale Hochsommerkleid

Auf dem kleinen Spaziergang haben wir auf dem Friedhof in einem Brunnen diese kleine kuriose Brücke entdeckt, die ich einfach fotografieren musste:Brücke für EichhörnchenEs ist ein großes Aststück, dass im Wasser liegt und wieder austreibt.

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