Schlagwort-Archiv: Me Made Mittwoch

Boucle-Rock mal anders

Ich lebe noch ;-)

Der letzte Blogbeitrag ist etwas länger her, irgendwie hatte ich in der letzten Zeit die Kurve nicht gekriegt und fand meine Outfits auch nicht “zeigenswürdig”.Boucle-Rock mit JackeAber heute führe ich  meine neueste Strickjacke aus zusammen mit meinem bisher aufwendigsten Rock.

Zuerst zur Jacke. In der englischen Strickzeitschrift hatte mich das Model Cowlam sofort angesprochen. Urspünglich wollte ich ein Tweedgarn, aber nicht das Originalgarn von Rowan, da es mir zu dick ist. Holst Garn wollte ich auch nicht. Schließlich bin ich bei der Suche im örtlichen Fachhandel über das Alpakagarn vom Kremke gestolpert (früher hießen die Schmeichelgarne, was alles sagt), was meine Lieblingsgarnstärke hat. Dann habe ich aber Zweifel bekommen, ob es als Pulli mit Rollkragen nicht zu warm wird und hab einfach eine Strickjacke daraus gemacht und nach einiger Überlegung einen Schalkragen darangestrickt. Die ursprüngliche Anleitung hat eigentich nur als Inspiration gedient. Der Schnitt ist auch nicht der Originale, sondern J-001 von Garconne, den ich für solche Zwecke mal ausgemessen habe. Boucle-Rock mit Jacke-1Aber nun zum Rock. Der Stoff ist ein Boucle in Sommerqualität, es ist keine Wolle enthalten. Als ich den Stoff zum ersten Mal bei Garconne gesehen hatte, musste ich ihn kaufen. Er hat genau meine Farben aus dem Farbpass der Farberatung (meine Hauttöne).

Nach kuzem Überlegen war klar, dass es keine Jacke (eigentlich typisch für den Stoff) wird, das ist mir zu fein. Es sollte ein weiter Rock werden. Der Stoff ist sehr locker gewebt und die Fäden recht rutschig, also muss er gegen das Verziehen gesichert werden bei der Rockform. In den 50er-Jahren gabe es gequiltete Röcke, damit die durch Volumenvlies und Futter stärker abstehen. Das war die die Idee, aber ohne Volumenvlies.Boucle-RockZuerst habe ich die zugeschnittenen Rockbahnen, die absichtlich kein Teller sind zwecks Formhalten, mit Sprühzeitkleber aufs Futter kleben wollen. Aber so ein Mist, der Stoff hielt nicht auf dem Futter (Futter auf Futter schon….). Deshalb musste ich es großzügig heften, damit es sich nicht verschiebt. Davon gibt es klein Bild. Dann bin ich mit der Overlock ringsherum gegangen, damit sich keine Fäden lösen. Dann kam das Quilten mit der Maschine.  Die Bilder zeigen die beiden Richtungen.Boucle-Rock-1 Boucle-Rock-2Genäht habe ich dann den Rock ganz normal. Bei jeder anderen Methode, z. B. mit Futter den ganzen Rock verstürzen, hätte sich der Boucle nur verschoben. Außerdem wollte ich den Rock richtig abrunden, damit er nicht zipfelt.

Der schnitt ist der Rock vom Kleid K-064 von Garonne und der abgerundetet Bund aus “Gerties New Book for better Sewing”. Damit die Taille nicht zu dick wirkt, habe ich noch nachträglich das Ripsband aufgenäht. Es ist wirklich vorteilhafter mit dem Band.

 

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, RUMS

 

Türkis Pulli aus Merinostrick

Endlich kann ich mein Prachtstück anziehen. Prachtstück, weil er mir so gut gefällt, was auch mit seiner Geschichte zu tun hat.tuerkis Merinopulli-1Um den Stoff bin ich bei Garconne lange herumgelaufen und habe (inzwischen vergeblich) versucht der Verlockung zu widerstehen. Der kuschelige Merinostrick ist einfach ein Traum in dem Türkis. Als kaum noch etwas auf dem Ballen war, war es mit dem Widerstand vorbei. Ich habe die noch vorhandene Länge ausgemessen und sie war – auf deutsch gesagt – saublöd. Es wäre ein unpraktischer Rest übriggeblieben, dem man kaum hätte verkaufen können, so ein Pech.

Dann kam Frau Löslein von Garconne, meine Chefin, und meinte, sie hätte noch Reste vom Zuschneiden in der Werkstatt und hat sie mir gebracht. Mein Hirn hat daraufhin gerattert und es fing ein kleines Puzzle an. Relativ schnell hatte ich ein Bild des fertigen Pulis vor Augen und ich brauchte nur die Menge, die vorher vom Ballen unverkäuflich übrig geblieben wäre.

Dank Statement-Ärmel, die gerade ganz aktuell sind, und Kragen aus zwei Teilen haben die Stoffstücke gereicht und der Pulli ist genauso geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe.tuerkis MerinopulliAls Schnitte habe ich für den Körper und die obere Ärmelhälfte J-001 von Garconne verwendet. Der Rest vom Ärmel ist ein gerades Stoffstück, dass auf den Ärmelumfang eingekräuselt wurde. Der Kragen stammt vom T-023 T-Shirt mit Carmenkragen bzw. dem Ergänzungsschnitt S-020, mit dem man vorhandene Schnitte abwandeln kann.

Meine Hose ist eine alte Bekannte und deshalb erwähne ich sie nicht extra. Da ich beim Heimkommen vorschnell meine Schuhe ausgezogen habe und in pink Filzpantoffeln geschlüpft bin, wollte ich meine Füße nicht auf dem Foto haben und habe sie abgeschnitten ;-)

Verlinkt bei Me Made Mittwoch und RUMS

Blusenshirt mit Häkelspitze

Es wird eindeutig Herbst, aber endlich ist meine Bluse fertig, besser gesagt die Spitze.P-014 mit Spitze (1)Die Bluse, der Schnitt ist Garconne P-014. ist schon länger fertig. Als Abwandelung hab ich dem Schnitt ein Jerseybund verpaßt, auch um das süssliche der Häkelspitze abzumildern.

Bei Pinterest bin ich vor einigen Monaten über irische Häkelspitze gestolpert und bin hin und weg, besonders wenn ich mir historische Modelle der Jarhundertwende anschaue. Damals hat man ganze Kleider aus der Spitze gefertigt. Unter dem englichschen Begriff “Irish crochet” findet man bei Google die historischen Stücke (nicht nur historische): hier

Im Internet habe ich mir über verschiedene Seiten und Blogs Informationen zusammengesucht und will langsam damit arbeiten. (Eigentlich stricke ich lieber und häkel nicht so gerne, aber die Spitze ist so schön) Außerdem bin ich kein Typ für Häkeldeckchen, ich will die Spitze bei Kleidung verwenden.P-014 mit Spitze (2)Das Muster, besser gesagt die Häkelschrift, habe ich bei Pinterest gefunden und es paßte ideal zum Druck auf dem Viskose-Crepe. Es wiederholt die Dolden im Druck. Gehäkelt habe ich mit Nadelstärke 0,6, 30er-Häkelgarn und Sticklupe um den Hals. Durch den heißen Sommer musste das Häkeln aber lange pausieren. Weißes Garn und feuchte Hände passen nicht gut zusammen ;-)

Das ist das Muster und hier die dazugehörige Website:

Spitze für BluseDie Hose ist natürlich auch genäht, aber immer nach dem gleichen Schnitt, nur diesmal aus Leinen mit etwas Viskose und Elasthan, bei dem Bügeln sinnlos ist.

Verlinkt bei: Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge, Creadienstag, Me Made Mittwoch und Rums

Türkis Leinenrock nach Garconne R-013

Nach einem Arbeitstag im Büro werden die letzten Sonnenstrahlen für Fotos genutzt…R-013 (2)Leinen knittert natürlich edel, da stören die Knitter nicht. (Obwohl das Enzymwashed-Linen von Hilco, früher Bio-Leinen genannt, relativ wenig knittert)

Für meinen Rock habe ich einen älteren Schnitt herausgeholt und wieder verwendet. Es ist der Godetrock mit Passe R-013 von Garconne. Ich mag den Schnitt sehr gerne, von vorn ist er eher schmal bis leicht ausgestellt (je nach Länge) und hinten schwingt er schön.R-013 (1)Diesmal habe ich die lange Version gewählt, natürlich auf meine “Riesengröße” angepaßt (In kurz hatte ich ihn hier schon mal gezeigt) . Der Schnitt beinhaltet zum Glück (für mich) neben der bundlosen Variante auch ein angeschnittenes höheres Bündchen, das ich mit einem Montagegürtel betonen wollte. Den Gürtel habe ich bei Plissee-Kliss anfertigen lassen. Die haben für den Gürtel einfach andere Materialien, so dass er fester ist und besser sitzt als selbst angefertigte.

Meine Bluse erinnert mich an den Urlaub in London dieses Jahr. Den Stoff habe ich von Libertys mitgebracht und ist mit seinen türkis Flamingos und blauen Ananas nicht so ganz normal ;-)

Für den Schnitt habe ich Lekala 4619 genommen, allerdings modifiziert. Die Originalärmel sahen an mir unmöglich aus. Bei einer Probebluse standen die bei meinen abfallenden Schultern ungünstig ab. Ich habe einfach von einem anderen erprobten Schnitt mit überschnittenen Schultern (Garconne W-011) die Schulter-Ärmel-Partie übernommen. Bei Lekala ist mir das obere Rückenteil immer zu lang, was vermutlich an meinem recht geraden Rücken liegt. Damit die Schulter richtig sitzt, habe ich die überschüssigen 2 cm vorne zugegeben. Jetzt sitzt die Bluse super und werde sie bestimmt noch öfters nähen, eventuell mit anderen Kragenlösungen.

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday und RUMS.

Me Made Mittwoch 21.06.2017

Der Sommer ist endgültig da….

Bei solchen Temperaturen wie heute bei uns im Breigau (33°C) trägt sich Leinen besonders gut.McCalls M5804Mein Kleid, das schon einige Jahre alt ist, ist aus einem Leinen-Baumwollgemisch mit Stickerei.

Der Schnitt ist McCalls 5804, ein sehr schöner Schnitt, den es leider nicht mehr gibt. Hier habe ich den Schnitt schon einmal gezeigt.

Als das Foto heute Morgen vor der Arbeit gemacht wurde, war es noch angenehm auf dem Balkon.

Wenn es ganz heiß ist, trage ich gerne Flip Flops, aber es dürfen keine in Badelatschen-Optik sein, da bin ich pingelig. Meine sind eigentlich Kinderschuhe (hab Schuhgröße 34) von der italienischen Marke Monimo, sind komplett aus Leder und sehen für mich durch  die Blumen aus dem gleichen Material seriöser aus.

Ich bin gespannt, was die restliche MMM-Gemeinde bei dem Sommerwetter präsentiert.

Me Made Mittwoch 14.06.2017

Ich kann es einfach nicht lassen und kombiniere immer wieder verschiedene Schnitte zu einem Kleidungsstück….

Das kommt davon, wemm man bestimmte Ideen im Kopf hat.

T-034 als KleidIn diesem Fall habe ich den Prototyp eines neuen T-Shirt-Schnittmusters von Garconne (der Ausschnitt ist auf meinem Mist gewachsen, da mir trapezförmige Ausschnitte so gut gefallen) mit dem Rock vom Wickelkleid (K-065) verheiratet.

Dazu habe ich einfach den Schnitt vom T-Shirt in der Taille durchgeschnitten (dank der Tailen- und Hüftlinien bei den Garconne-Schnitten kein Problem) und das Vorderteil in der vorderen Mitte 2 cm vertief, analog zum Wickelkleid.

Beim Rockteil habe ich die vordere Mitte  vom Schnitt einfach in den Bruch gelegt. Die Länge ist gerade kniegedeckt, was durch den Winkle auf dem Foto leide rnicht zu sehen ist, der Fotograf ist einfach zu groß und geht ungern etwas n die Knie.

Beide Schnitte haben gut aneinander gepaßt, da das T-Shirt eng geschnitten ist.

Das Oberteil ist noch nicht der endgültige Schnitt, der in den Handel kommen wird. da ist von der Paßform her noch Verbesserungsbedarf. Die Änderungen habe ich inzwischen erfahren und sie sind vielversprechend. Besonders die Längsfalten neben der Schulter fallen weg. Kleine Änderungen haben manchmal eine große Wirkung. Ich hoffe, dass der Schnitt bald fertig wird, aber bis alles überprüft , korrigiert und gradiert ist, Modelle genäht sind und die Beschreibung steht, vergeht immer mehr Zeit als gedacht.

Bei meinem Kleid habe ich die Kanten des optischen Boleros mit einem zartrosa Gummi verstürzt, was mir sehr gut bei dem asiatisch anmutendem Jersey gefällt.

Ich kann allen Blogleser und Nähbegeierten nur empfehlen, wagemutiger bei der Schnittveränderung und dem “Verheiraten” von verschiedenen schnitten zu werden. Man muss allerdings vorher überlegen, ob es technisch geht.

Bie anderen Nähbegeisterten vom MMM zeigen heute  wieder ihre Werke, bestimmt im besseren Licht als ich. Bei uns scheint nur tagsüber Sonne auf dem Balkon, genau dann, wenn ich arbeiten muss…

Me Made Mittwoch 24.05.2017

Endlich scheint diese Woche die Sonne und prompt strahle ich fast mit ihr um die Wette ,-), denn endlich habe ich einen Hosenrock.Hosenrock 2Bei diesem schönen Wetter trage ich  meine neueste Kombination aus Cloque-Jersey-Top und Hosenrock, richtig angenehm und bequem.

Das Oberteil ist das x-te nach dem Schnitt und aus dem Stoff, nur immer wieder andere Farben. Hier habe ich es genauer beschrieben.Hosenrock 1Für den Hosenrock aus einem Leinenmischgewebe habe ich Butterick B6178 Modell D verwendet. Ich habe nur die Länge angepaßt, sonst nichts. Die Nahttaschen habe ich weggelassen, da ich sie eh nicht benutze. Der Schnitt lag einer Nähzeitschrift bei, die ich letzte Woche in London gekauft hatte. Bei meiner Größe (152 cm) und meiner Figur (X-Figur mit Tendenz um A) muss ich bei Hosenröcken aufpassen und deshalb kommt nur Modell D in Frage. Die Modeflüsterin hat  die Kriterien sehr gut beschrieben.

Beim Stoff, von dem ich die genaue Zusammensetzung und die Herkunft leider nicht mehr weiß, da er schon sehr lange in meinem Lager liegt, habe ich die linke Seite verwendet, sie hat mir einfach besser gefallen.

Hosenrock StoffHosenrock Stoff richtig

Das Muster sieht auf der linken Seite verwaschener aus und auch grauer.

Und noch eine breitbeinige Ansicht, bevor es zu den anderen Mitstreiterinnen vom MMM geht:

Hosenrock

 

Me Made Mittwoch 19.04.2017

Irgendwie mache ich mich hir in letzter Zeit etwas rar – da sollte ich mich schämen….

Kalt ist es heute und so muss eine winterliche Kombi herhalten.J-042 TweedNoch nicht sehr alt ist meine Jacke nach Garconne J-042. Den Schnitt in meiner ersten Version hatte ich hier schon einmal vorgestellt. Auch hier habe ich die Jacke (aus einem boucelähnlichen Tweed in grau  mit etwas Glitzer und türkis, Material ist eine Mischung aus allem Möglichen, gekauft in Basel) nicht gefüttert, damit es nicht so förmlich wird. Ich mag die Jacke lieber etwas lässiger. Auch mit Einlage bin ich deshalb sehr sparsam umgegangen und habe eine sehr Dünne nur auf die Belege aufgebügelt, damit die Knopfleiste Halt hat. Die Nahtzugaben des Korpus habe ich mit Hexenstichen fixiert, damit innen alles glatt ist.

Inspiriert durch die Jacken von Angela Merkel (ich muss es in diesem Fall gestehen) habe ich den Ausschnitt etwas abgewandelt und an der vorderen Kante oben 4 cm auslaufend zum ersten Knopfsitz abgeschnitten. Dadurch ist der V-förmige Ausschnitt entstanden.

Der Rest ist meine übliche Hose und das T-Shirt von Gertie Hirsch und hier schon mal genauer beschrieben. Diesmal hat es keine Flaten vorn.J-042 Tweed 1Und jetzt schaue ich mir die Kreationen der anderen Teilnehmerinnen vom MMM an….

Me-Made-Mittwoch 01.03.2017

Heute ist metereologischer Frühlingsanfang…

trotzdem trage ich eine kuschlig warme Jacke aus einem Winterjackenstoff.J-042 mit RockSie ist frisch fertiggestellt und bevor es zu warm wird, muss sie auf jeden Fall einmal ausgeführt werden.

Der Stoff ist ein dicker Boucle aus Wolle und Kunstfaser. Die Farbe hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich musste den Stoff unbedingt haben. Er war recht teuer und ich brauchte eigentlich keine weitere Winterjacke. Also habe ich mir gedacht, dass ich es eine kurze Jacke ohne Kragen werden muss. (Da wird nicht so viel Stoff benötigt)

Beim Schnitt fiel die Wahl auf Garconne J-042, da er so schon schlicht ist und ich mit der Paßform von Garconne so zufrieden bin.

Damit die Jacke nicht zu klassisch wird und lässiger bleibt, ist sie nicht gefüttert. Sie soll eher eine Strickjacke sein (obwohl es kein Strickstoff ist) Sie sitzt unheimlich gut und ist bequem, obwohl sie so schmal ist. Am Schnitt habe ich nur die für mich üblichen Änderungen vorgenommen. Die Jacke hat absichtlich nur die drei Knöpfe, mehr hatte ich nicht und diese haben einfach optimal gepaßt. Der Farbton des Boucles ist nicht einfach, es ist ein kaltes graustichiges Hellblau.J-042 geschlossen mit RockGeschlossen gefällt sie mir auch.

Die schöne Struktur des Stoffes kommt auf den beiden Bildern nicht gut raus, deshalb ein Bild auf dem Bügel:J-042Heute habe ich die Jacke kombiniert mit einem Raglanshirt mit Wirbelfalten vorn und einem Rock aus der Knip Mode 3/2015 (Model 22) aus einem bedruckten dickeren Jersey. Die Details vom Rock sind leider nicht gut zu erkennen. Deswegen gehe ich auch nicht näher darauf ein. Ein Bild vom Schnitt habe ich leide rnicht mehr.

Frühlingshafteres zeigen die anderen Damen vom MMM.

Me-Made-Mittwoch 25.01.2017

Mir gefallen immer wieder Etuikleider.blaues FischgratkleidHeute zeige ich ihm Rahmen des MMM ein “Bastelkleid”: Das Oberteil ist Burda 8/16 Modell 124 und der Rockteil mein Maßschnitt. Der Originalrock hat mir nicht gefallen. Achtung: Das Oberteil vom Kleid fällt sehr kurz aus. Nch meiner normalen Burda-Stauchung war es 2 cm zu kurz. Dank großzügiger Nahtzugaben aber kein Problem.

In Anlehnung an die 50er hat das Kleid einem Gürtel aus dem gleichen Stoff samt bezogener Schließe bekommen.

Der Stoff ist ein blau-grauer Fischgräd aus Wolle. Normalerweise bin ich recht unempfindlich, was das Kratzen bei Wolle angeht. Sicherheitshalber habe ich das Kleid gefüttert und zwar das Oberteil (ohne Ärmel) mit einem dünnen Jeansstoff und den Rock mit normalem Futtertaft. Der Taft war mir fürs Oberteil zu kalt auf der Haut.

Aber jetzt reihe ich mich ein in die Riege vom MMM.