Ungewohnt leger…

(Werbung durch Verlinkung) …bin ich heute unterwegs.

Letzten Winter habe ich mir zwei für mich sehr schmale Jeans gekauft. Sie saßen einfach zu gut, was mich bei Konfektionsware sehr überrascht hat. Beide sind das gleiche Modell nur eine in grau und eine in dunkelblau. Nur mit meine kurzen Strickjacken fühlte ich mich nicht wirklich wohl und habe die beiden Hosen selten getragen.

Eine neue längere Jacke musste her. Der Stoff war sehr schnell klar: ein dunkelgrauer Merinofeinstrick in einer nicht zu dicken Qualität. Aber welcher Schnitt? Da war ich sehr unschlüssig, bis mir die Inhaberin von Garconne erzählt hat, welche Schnitte gerade in Arbeit sind. Und endlich ist er fertig und meine Jacke auch.

Der Schnitt, der für alle weichen Stoffe gedacht ist, ist die die lockere Jacke ohne Verschluss (Garconne J-063). Das Modell im Laden, das auch auf dem Schnitt abgebildet ist, ist aus einer Webware. Mir gefällt am Schnitt, dass er locker ist, aber nicht zu weit. Am Vorderteil ist eine Art Zipfel angeschnitten, die so schön wasserfallartig fällt (besonders bei meinem weichen Strick 😉 ) Die Kragenansatznaht geht in den Vorderteilen in einen Abnäher (Brustabnäher) über, weshalb der Sitz sehr gut ist.

Im Schnitt sind zwei Längen enthalten, wobei ich die Längere gewählt habe, so dass die Jacke meine Hüften umspielt. Damit alle Kanten so schön weich fallen, habe ich die Säume gecovert. Nur leider sind so keine Briefecken möglich, da man nicht um die Ecke covern kann. Am hinteren Halsausschnitt habe ich ein Ripsband über die Nahtzugaben genäht, um den Ausschnitt im Zaum zu halten. Bei Strickstoffen und Jersey habe ich die Erfahrung gemacht, dass sonst der Schalkragen immer weiter wird. Die Länge vom Band entspricht der Ausschnittweite vom Schnitt.

Ich muss sagen, in der Jacke, deren Schnitt für mich ungewohnt ist, fühle ich mich richtig wohl und werde sie mit den beiden Jeans oft tragen.

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