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Weste mit Passe von Garconne

In der kühleren Jahreszeit habe ich fast ein Standard-Outfit: T-Shirt mit Walkweste zu Hose oder Rock.

W-002+T-006-2In diesem Fall ist es die Weste mit Passe von Garconne (W-002), die ich mittlerweile in vielen Farben genäht habe, hier ist sie in petrol. Das T-Shirt ist das Raglanshirt von Garconne (T-006), das ich auch in vielen Varianten besitze. Das Petrol in den Punkten ist identisch mit dem der Weste.

Die Weste aus Walk hält den Oberkörper warm genug, so dass ich die T-Shirts mit lamgem und 3/4-Arm auch bei niedrigeren Temperaturen tragen kann ohne zu frieren. Dabei bin ich ziemlich verfroren.

Durch den 2-Wege-Reißverschluss läßt sich die Weste etwas von oben und unten öffnen, was ich lässiger finde als ganz geschlossen. Außerdem kann man so die Temperatur regeln…

Die Hose aus einem dünnen Wollstoff ist nach einem Lieblingsschnitt von mir genäht. Er ist aus der April-Burda von 2009. Ich weiß leider die Modell-Nummer nicht, aber die Hose war auch als Hochzeitshose abgebildet. Ich finde die Form der Hose für meine kurvige Figur günstiger als eine ganz gerade. Sie streckt optisch, was bei meiner “Länge” von 1,52 m nicht schaden kann.

Auch offen sieht die Weste gut aus:

W-002+T-006-1 W-002+T-006

T-Shirt mit Knoten Garconne T-033

Das neue T-Shirt mit Knoten von Garconne (T-033) musste ich einfach sofort ausprobieren. Entgegen meiner Gewohnheiten habe ich es ohne Anprobe runtergerattert, da es von Garconne ist und ich der Paßform vertraue.

T-033Der Ausschnitt gefällt mir unheimlich gut. Mit dem Kragen sieht es einfach angezogener aus als sonst ein T-Shirt. Außerdem ist der Ausschnitt für ein Knotenshirt recht züchtig und reicht nicht bis zum Bauchnabel wie viele andere.

Den Schnitt werde ich auf jeden Fall noch in den anderen Varianten ausprobieren und dann vorn die Weite zwischen Brust (unterhalb) und Taille reduzieren. Ich finde, dass da bei mir zuviel Stoff ist. An der Hüfte ist es auch etwas zu weit, aber das liegt an mir, da ich es dort etwas weiter zugeschnitten habe. Mir schien die kurze Variante für meine Hüfte zu schmal und hab in der Weite ein Zwischending zwischen kurz und lang gemacht. Die längere Variante ist in hüfthöhe lockerer geschnitten, damit es besser über die Hüfte fällt.

Den Schnitt kann ich Liebhabern von Knotenshirts dennoch empfehlen.

Neue Schnittmuster von Garconne

Endlich sind sie fertig.

Modelle Herbst 2014Bis alle Bilder, Zeichnungen, Stoffverbräuche und Beschreibungen zusammen sind, dauert es leider immer eine Weile.

Ich wußte ja schon länger, was für Schnitte kommen, nur durfte ich noch nichts veröffentlichen.

Mein persönlicher Favorit ist das T-Shirt mit Knoten (T-033) mit der Polokragenvariante. Ich muss es unbedingt für mich nähen. Es juckt mich schon in den Fingern und der Stoff liegt auch schon da.

Den Schnitt für des Herrenhemd werde ich morgen in den Shop stellen, irgendwie ärgert mich der Server heute und verweigert weitere Arbeit.

Wiedergefunden

Heute zeige ich etwas aus den “Historie” von Garconne.

Burda1-5Beim Aufräumen hab ich eine alten Artikel aus der Mai-Burda von 2002 gefunden. Es geht um Garconne und die Inhaberin Claudia Löslein.

Als ich den Artikel vor kurzem den Kolleginnen von Garconne gezeigt hab, haben wir uns köstlich amüsiert von  “Kinder, wie ist die Zeit vergangen” bis “wie sah ich den aus” war alles dabei. Der Bericht war ganz in Vergessenheit geraten. (Ich hab ihn aber aufgehoben….)

Hier ist er als PDF zum Lesen: Bericht Burda

Kostümjacke von Garconne

Jetzt braucht man bzw. frau wieder Jacken und Jäckchen, wenns kühler wird. Da hab ich mal welche herausgeholt, die ich nach dem gleichen Schnitt genäht habe.

Nachdem ich mir im letzten Winter die Kostümjacke J-040 von Garconne genäht hab, war ich erstaunt, wie bequem so eine Jacke sein kann, obwohl unelastischer Stoff.

J-040-TweedDas ist meine erste Version mit Schalkragen (im Schnitt enthalten).

Bisher hatte ich in solchen Fällen Blazer und Konsorten von Burda benäht und fand sie eher unbequem, weshalb ich sie nie getragen hab.  Als Konsequenz hab ich klassische Jacken gemieden und lieber Walkjacken, da leicht elastisch, genäht und getragen.

Der aufälligste Unterschied in der Paßformbzw. Bequemlichkeit ist, dass bei Garconne die Armlöcher kleiner im Sinne von nicht so tief sind.

Ich bin auf den Geschmack gekommen und als ich diese schöne, grobe petrol Wildseide gesehen hatte, war klar: das wird eine Kostümjacke.

J-040-Seide-1 J-040-Seide-geschlossenJ-040-Seide-hintenDer ungewöhnliche Kragen ist ebenfalls im Schnitt. Mir gefällt die runde Form unheimlich gut, sie wirkt viel weiblicher als ein klassisches Revers.

Inzwischen betrachte ich den Schnitt als Grundschnitt und hab ihn abgewandelt und einen anderen Kragen drangebastelt. Ich wollte eine Jacke im französischen Stil mit Borte. Nur mag ich keine Jacken ohne Kragen und habe den Kelchkragen von einem anderen Schnitt genommen. Die schmeicheln so schön…

J-040-BorteBie dem groben Tweed wirkt meine nicht gerade kleine Oberweite noch größer… Geschlossen wird die Jacke mit normalen Druckknöpfen (etwas größeren) und die Borte ist eine Chenilleborte aus meinem Sortiment. Ich wollte ursprünglich eine extrem grobe Zackenlitze von Garconne verwenden, aber die Chenilleborte hat besser gepaßt.

Im Original sind keine Schulterpolster enthalten und die Jacke ist nicht gefüttert. Da ich abfallende Schultern hab, hab ich einfach zum Ausgleich dünne Schulterpolster eingesetzt (statt Schnittänderung ;-) ). Außerdem hab ich die Jacken gefüttert.

Kleid mit Godets

K-049 von vornDas schöne Wetter musste für eine kleine Fotostrecke ausgenutzt werden, denn endlich konnte das neueste Werk von mir ausgeführt werden.

Als ich die Übersicht des Schnittes gesehen hatte, war ich Feuer und Flamme. Es musste nachgenäht werden wegen der schönen Rückansicht.

Von vorne sicht das Kleid mit den Godets, Garconne K-049, recht normal aus, aber hinten schwingt der Saum durch die beiden Godets-Trios schön um die Beine, besonders bei meiner Stoffwahl. Es ist ein glitschiger Viskose-Jersey (mit etwas Elastan), der sich recht kühl anfühlt, deswegen auch kurze Ärmel. Bei einem einfarbigen Stoff würden die Details stärker auffallen, aber das ist mir in dem Fall egal. Ich hatte gleich den Stoff im Kopf, für den ich eh einen schönen Schnitt gesucht habe.

K-049 von hinten K-049 von hinten 1 K-049 seitlich K-049 Schwung

Die Länge ab Taille hab ich unverändert gelassen. Normalerweise ist das Kleid bei normal großen Frauen etwas kürzer. Ich bin nur 1,52 m groß und die knieumspielende Länge des Rockes ist für mich enfach günstiger. Oberhalb der Taille hab ich meine übliche Längenanpassung gemacht.

Raglanshirt mit Wasserfall

Garconne T-031Als erstes Modell zeige ich hier meine Variante von Garconne T-31. Es ist ein Raglanshirt mit Wasserfallausschnitt, eine Kombination, die man selten sieht.

Bei mir ist der Ausschnitt tiefer als normal, da ich sehr schmale und abfallende Schultern habe.

Die Ausschnittkante (außer dem Wasserfall) muss bei diesem Schnitt unbedingt mit einer elastischen Borte “gebändigt” werden, da sie sonst keinen Halt hat. Ich hab die Nahtzugaben mit “Organza-Falzgummi” oder auch “Organza-Falzgummi” eingefaßt, nach innen umgeschlagen und festgesteppt. Von außen sieht man nur die letzte Naht.

T-031-Ausschnittkante innen