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T-Shirt mit Trapezausschnitt nach Garconne T-034

Heute trage ich mein neuestes Werk, da der Schnitt endlich fertig ist und ich ihn nachnähen konnte.T-034Es ist das T-Shirt mit Trapezausschnitt T-034 von Garconne. Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis der Schnitt fertig gestellt worden ist mit allen Änderungen und man bei Garconne mit der Paßform zufrieden war. Das kommt davon, wenn man pingelig ist.

Meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Immerhin durfte ich einen Zwischenstand als Probeschnitt ausprobieren, den ich in einem Kleid verbastelt habe.

Bei dem Shirt werden die Kanten mit einem elastischen Gummi verarbeitet, wodurch der Sitz sehr gut ist und der Ausschnitt vorn nicht absteht.T-034+R-006Als Begleitung für das Shirt habe ich ein altes Stück aus dem Schrank geholt, der Rock ist der 8-Bahnenrock R-006 von Garconne und ist schon einige Jährchen alt. Da er aus Viskose-Leinen ist, trägt er sich bei der Schwüle sehr angenehm, eher kühl.

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Me-Made-Mittwoch 08.04.2015

Mein heutiges Outfit paßt nicht wirklich zum Thema “Frühlingserwachen” beim MMMblauer Rock mit Bolero-1…. morgens ist es noch recht frisch und ich bin verfroren. Der blaue Rock ist ja fast schon ein alter Bekannter hier im Blog, aber mit dem Bolero kommt der Schnitt mit dem Bund so richtig schön zur Geltung.blauer Rock mit Bolero-2Den Bolero habe ich vor kurzer Zeit im Schrank wieder entdeckt. Das kommt davon, wenn der Schrank zu voll ist. Vor einigen Jahren hatte ich ihn aus sündhaft teuerer Wolle (italienische) gestrickt und knausernd recht kurz und knapp gehalten. Das war die bis dahin teuerste Wolle, die ich verstrickt habe. Ich meine, das ein Knäuel 9 €  gekostet hatte. Das Garn ist grau-schwarz mit einem durchlaufenden Faden, der wechselt dauernd von orange, rot, blau zu grün.

Hier sind noch eine Frontalansicht:blauer Rock mit BoleroDas T-Shirt ist ausnahmsweise mal nicht von mir genäht, es ist gekauft.

Und wie immer zeigen die anderen Damen auch ihre Werke.

Me-Made-Mittwoch 25.03.2015

Ich bin im Strickfieber…rosa PulliGestern hatte ich den zweiten Pulli aus einem Holst Garn getragen, nachdem er am Wochenende fertig wurde (einschließlich der ersten Wäsche zur Entfernung des Spinnöls). Ihr kennt es sicher, dass ein Stücke zumindest einmal gleich getragen werden muss, wenn es fertig ist.

Eigentlich ist der Pulli, den ich aus der Qualität Noble in der Farbe Camisole mit doppeltem Faden mit Nadelstärke 4,5 gestrickt habe, etwas zu warm. Er ist als Winterpulli gedacht. Für das Modell haben mich verschiedene Pullis inspiriert und als Schnitt habe ich (wie beim Formstricker mit der Strickmaschine) den Schnitt J-001 (von Garconne) vermessen und enstprechend verwendet. Ich wollte einen taillenkurzen Pulli, nur hätte er 2 cm länger sein können…

Da ich noch Garn übrig habe (die Menge konnte ich nicht einschätzen wegen der 2 Fäden), werde ich noch einfädig eine Art Unterhemdchen stricken, das unter dem Puli voblitzen soll. Ich will meine Arme heben können, ohne gleich halbnackt da zu stehen…

Diese Garne müssen nach dem Stricken gewaschen werden, um das Spinnöl zu entfernen. Damit Ihr den Unterschied sehr, habe ich vo dem Waschen (links) und danach (rechts) je ein Bild gemacht. Ungewaschen wirkt der Strick fast “strähnig” wie fettiges Haar. Nach der Wäsche ist der Strick viel gleichmäßiger. Normalerweise stricke ich sehr gleichmäßig, nur das Garn bremste auf den wirklich flutschigen Addi-Nadeln.

ungewaschengewaschen

Der Rock ist ein alter Bekannter, den ich hier schon mal gezeigt habe.

Das nächste Strickprojekt ist schon in Arbeit, wird aber länger dauern. Ich sollte wieder mehr nähen…

Die anderen MMM-Mädels zeigen überwiegend Genähtes.

 

Me-Made-Mittwoch 18.03.2015

Nach mehr als 2 Jahren Pause wegen Schulterproblemen habe ich mich wieder am Stricken mit der Hand versucht und bin im Strickfieber.TrachtenjackeSchuld war ein Blogbeitrag, den ich leider nicht mehr finde, beim Beschwingten Allerlei, in dem über die Holst Garne berichtet wurde mit dem Hinweis, dass es die ideale Vintagegarnstärke hat, besonders die Supersoft. Die Links führen zu einem deutschen Händler, nicht zum Hersteller. Ich habe mir gleich den Farbton Holly herausgesucht, bestellt und bin auch Anleitungssuche gegangen.

Es sollte eine Strickjacke im Vintagestil werden, die zu Kleidern paßt und nicht mit der Maschine gestrickt werden kann (Wenn ich schon von Hand stricke….). Fündig bin ich in diesem Buch geworden, das ich in eienmHandarbeitsgeschäft gefunden habe und hab mich für Vroni entschieden. Da mein Garn wesentlich dünner als das Originalgarn war, musste ich umrechnen. Da ich aber noch nie die Originalgarne verwendet habe und eh die Schnitte stauchen muss, war das Umrechnen kein Problem.

Da das Garn sich super vertricken ließ, ist die Jacke recht schnell (für so dünnes Garn und Nadelstärke 3) fertig geworden. Mit dünnen Nadeln habe ich auch keine Schulterprobleme mehr. Außerdem mag ich keine dicken Pullis.

Ich liebe die Strickjacke und habe sie seit Anfang/ MItte Februar auch schon oft getragen, auch zu Hosen. Besonders schön finde ich sie zum “Alpenrock”, den ich mir nähen musste, als ich den Stoff bei einer Kollegin auf unserem Kleider- und Stoffmarkt gesehen hab. Sie hat mir ein Stück besorgt (Wink an Christel). Der Stoff ist richtig kitschig, aber dadurch wieder richtig schön, zwar vermutlich ein Dekostoff….

Hier ist das Gesamtoutfit:Trachtenjacke mit AlpenrrockDer Schnitt ist mein Üblicher für enge Röcke.

Die anderen Damen zeigen ebenfalls ihre Werke beim MMM.

P.S.: Ich bin inzwischen im Holst Garn-Fieber. Ich liebe die Garnstärke, das Material und die vielen Farben auch der anderen Qualitäten

Me-Made-Mittwoch 14.01.2015

Nachdem ich letzte Woche ausgesetzt hatte, ist heute mein erster MMM in diesem Jahr und ich lege gleich bunt und farbenfroh (für Winterverhältnisse) los. T-033-1 mit RockMein heutiges Outfit besteht aus aus einem bunten Pulli (Feinstrick mit Elastizität wie Jersey) nach Garconne T-033, den ich mit der Polokragenvariante bereits gezeigt hatte. Damals fand ich den Originalschnitt etwas zu groß, was ungewöhnlich für Garconne-Schnitte ist, da sie sonst eher klein ausfallen.

Diesmal habe ich es 1 Nummer kleiner genäht, besser gesagt 4 cm enger, da ich an den Schnittteilen 1 cm in der Weite weggefaltet habe. Dieser Pulli hat den angeschnittenen Stehkragen, für mich eher ein Schalkragen, da er laut Aussage von Frau Löslein in sich zusammen fallen soll.T-033 StehkragenDer Rock ist in Anlehnung an den Rock von Gertie Hirsch entstanden. Ich habe das erste Buch (Gertie’s New Book for Better Sewing) in der Originalausgabe und den schmalen Rock daraus auch schonschon aus Probestoff genäht. Mir gefällt der breite, geschwunge Bund so gut. Der Originalschnitt saß bei mir unmöglich, aber da ich einen entsprechenden Grundschnitt nach meinen Maßen habe, habe ich einfach den Bund an meinen Rock gesetzt. Allerdings habe ich die Höhe des Bundes etwas verringert, da ich sehr klein bin. Da viele Retro-Röcke kleine Bundfalten statt Abnähern vorn haben, hat dieser blaue Rock Falten.blauer RockMit seinem schönen melierten Blau bringt der Rock aus reiner Wolle richtig Farbe in die Wintergarderobe.

Ich weiß nicht, wie Ihr es seht, aber ich mag dunkle Strümpfe nur zu dunklen Röcken. Bei Helleren trage ich lieber hautfarbene Feinstrümpfe (blickdicht in Haut geht gar nicht….).

Me-Made-Mittwoch 08.10.2014

Schon wieder ist eine Woche vorbei….

J-040 mit BlumenrockHeute trage ich einen schmalen Rock nach selbst erstelltem Schnitt.  Schnitte konstruieren kann ich nicht wirklich, aber mit Hilfe der Bücher aus dem Europaverlag habe ich zumindest einen Rockschnitt für meine nicht Standardfigur.

Der Rock ist aus einem (Burda würde sagen) Hightec-Jersey. Innen ist es ein Romanit, der außen mit einem dünnen Stoff kaschiert wurde.

Dazu trage ich meine Lieblingsjacke nach Garconne J-040, die ich hier schon mal beschrieben habe.

J-040 mit Blumenrock-offenDiese Kombination mit dem Kauf-Shirt darunter ist ideal für den Übergang, sie ist noch nicht zu herbstlich (trotz Strumfhosen…).

Jetzt werde ich schauen, was die anderen Damen beim MMM so treiben.

Me-Made-Mittwoch 24.09.2014

Auch diesmal bin ich wieder dabei, beim Me Made Mittwoch.

Lekala Top 4291Ich hab einen neuen Schnitt (für mich neu) ausprobiert.  Es ist Lekala 4291. Als Veränderungen, die nicht die Paßform betreffen, hab ich längere Ärmel gemacht und das Band unterhalb der Brust ans Unterteil angeschnitten.

An der Paßform muß ich noch feilen. Es ist tragbar, aber mich stören die Falten und der lockere Sitz unterhalb der Brust.

Der Rock ist inspiriert von einen Rock aus der aktuellen Knip (Model 6 bzw. 7 aus der Knip 9/2014). Als Basis hab ich meinen Maßrock verwendet, den ich nach Hofenbitzer Band 1 und 2 (für Figurbesonderheiten) erstellt hab. Ich hatte noch nie einen so gut sitzenden schmalen Rock…

Der Rock hat ein angeschnittenes Bündchen mit einer Vertiefung in der vorderen Mitte. Daruch ist er sehr bequem, er drückt nicht beim Sitzen in den Bauch. Das Material ist ein dünner Tweed aus Wolle in ungewöhnlicher Webart. Er sieht beim genauen Betrachten aus, als ob viele Kügelchen dicht an dicht liegen.