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Kreativmarkt in Freiburg – ich bin dabei

Eine Premiere  – Zugeknöpft ist auf einer Messe

Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal als Austellerin auf einer größeren Messe und bin sehr gespannt.

Es ist der Kreativmarkt am 27. und 28. Oktober in der Messehalle Freiburg. Kreativmarkt 2018

Dieser Markt, den es in verschiedenen Orten in Deutschland gibt,  findet zum dritten Mal in Freiburg statt und war bisher stark von Dawanda gefördert.

Ich bin gespannt, wie es läuft und was passiert.

 

Kleid ohne Wasserfall

(Werbung durch Verlinkung) Der Titel klingt etwas merkwürdig, trifft es aber genau.Kleid ohne WasserfallDer Schnitt von meinem Kleid heißt “Kleid mit Wasserfall und weitem Rock” und in der Originalvariante dürften Blogleserinnen das Kleid auch schon gesehen haben. Es ist K-062 von Garconne.

Das Besondere an dem Schnitt ist, das Oberteil ist gedoppelt mit einem Innenteil mit rundem Ausschnitt. Deshalb gewährt das Kleid auch keine ungewollten Einblicke.Kleid ohne Wasserfall-1Aber in diesem Fall habe ich auch für das Außenteil das Innenteil mit dem runden Ausschnitt verwendet. Mir war klar, dass das geht (so ist der Schnitt konzipiert), aber bisher habe ich noch kein Modell mit der Variante gesehen.Kleid ohne Wasserfall-2Die Wahl des Schnittmusters war auch gleich klar, als ich den Jersey gesehen habe. Es sollte ein Kleid werden, das gut unter meine einfarbigen Strickjacken passt, da stört der Wasserfall. Kleid ohne Wasserfall mit JackeMir gefällt auch bei dem Schnitt, dass das Oberteil durch die doppelte Verarbeitung fester ist und das Gewicht vom Rock besser trägt.

Und wie es im Original aussieht, auch von links, zeige ich hier.

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, Me Made Mittwoch, Sew La La

 

Die Welt von oben…

(Werbung durch Verlinkung) Ich muss zugeben, der Titel für den heutigen Beitrag ist etwas weit hergeholt, aber der Einfall kam einfach zu spontan….T-Shirt nach Garconne K-077Der Druck auf dem Jersey meines neuen Shirts zeigt eine Menschenmenge von oben auf einem Platz. Es sind aber alle nur gezeichnet und keine realen Personen. Den Jersey habe ich vor einiger Zeit schon im Internet entdeckt (genauer gesagt: hier), aber als ich ihn am Samstag bei Garconne in echt gesehen hab, war er fällig. Gewaschen, in der Sonne getrocknet und gleich zugeschnitten.

Als Schnittmuster habe ich den neuen Schnitt K-077 von Garconne (T-Shirtkleid mit überschnittenen Schultern) in der Topversion verwendet. In diesem Fall habe ich auch den Schnitt als PDF ausprobiert. Allerdings habe ich nur die wirklich benötigten Blätter ausgedruckt, da ich den Schnitt nur als Top und nicht als Kleid verarbeiten möchte. Die Kleiderversion ist leider nichts für meine Figur.PDF-Schnitt Garconne K-077Mir gefällt bei den PDF-Schnitten, dass jede Größe in einer anderen Farbe gedruckt wird und nicht alle Linien schwarz sind, wie bei den Papierschnitten.PDF-Schnitt Garconne K-077 Detail

Meine Änderungen am Schnitt

Anders als vorgesehen, habe ich das Rückenteil aber nicht im Stoffbruch zugeschnitten, sondern habe die Teilungsnaht wie beim Kleid verwendet und meine übliche Anpassung für mein Hohlkreuz gemacht. Ich arbeite meistens mit der Naht im Rücken bei den Garconne-Shirts, die eigentlich für die längeren Versionen gedacht sind. Außerdem habe ich das Shirt um 6 cm am Saum gekürzt, da es im Original für meine Proportionen zu lang ist. Ich bin nunmal recht kurz geraten. (152 cm sind wirklich nicht groß…)

Natürlich habe ich den größeren Ausschnitt verwendet ;-)

T-Shirt nach Garconne K-077 mit Hose

Der Schnitt gefällt mir und ist sehr schnell genäht. Die Ausschnittkanten werden nur umgebügelt und gecovert. Jetzt habe ich einen Schnitt mehr für einfache Tops und muss nicht immer den gleichen nehmen.

Bei uns wird gerade die Hausfassade renoviert und das Balkongeländer wird auch überarbeitet.

Verlinkt bei: Creadienstag, Sew La La,

Vintage Schnittmusterhefte – es sind zu viele

Wie die Überschrift schon sagt, ich besitze zu viele alte Schnittmusterhefte aus den 50er Jahren.Vintage-HefteVor einigen Jahren habe ich angefangen, sie zu sammeln. Mir gefällt die damalige Mode einfach zu sehr. Besonders angetan hat es mir die Pramo, die Praktische Mode, quasi die “Burda” der ehemaligen DDR. Die Zeichnungen haben einen besonderen Charme, dem ich nicht widerstehen kann.

Mittlwerweile ist der Stapel an den vintage Schnittmusterheften recht hoch geworden, Flohmärkte, Ebay und Dawanda machten es möglich.

Ich will mich deshalb von einem sehr großen Teil der Hefte trennen und habe für sie eine Extra-Rubrik im Shop eingerichtet: Vintage Schnittmusterhefte bei Zugeknöpft

Hoffentlich finden die schönen Einzelstücke eine gute  neue Bleibe…

Das verheißt Arbeit….

(Werbung durch Verlinkung) Vor wenigen Wochen war ein Großhändler bei mir und hat seine Kollektion für meinen Shop gezeigt.

Dieser Händler, ein sehr netter Herr mit einem kleinen Familienunternehmen, hat einfach immer traumhafte Sachen, mit denen die klassischen Größhändler, die sonst im normalen Handel vertreten sind, mit mithalten können. Er hat einen zu guten Geschmack bei der Auswahl seiner Artikel. ;-)

Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe tüchtig eingekauft – Frauen und Einkaufen….

Das ist das Ergebnis und zeigt den Inhalt des Kartons mit der Hauptlieferung:LieferungDas sieht nach weniger Arbeit aus als es wirklich ist. Die Artikel müssen fotorafiert werden und die Bilder nachbearbeitet werden. Anschließend die Artikel mit allen Daten in eine Datenbank und ins Shopsystem eingestellt werden.

Der größte Teil ist inzwischen abgearbeitet und eingestellt, aber einige Fotos müssen wiederholt werden.

Dabei sind traumfafte Spitzen in schwarz mit ungewöhnlichem Muster, interessante Verschlüsse und schöne Knöpfe.

Zum Stöbern geht’s hier lang: Neuheiten

Flamingos und Nadelstreifen

(Werbung durch Verlinkung) Heute trage ich Mustermix, was bei mir relativ ungewöhnlich ist.T-018 und NadelstreifenMeine neueste Hose wollte ich heute unbedingt anziehen und beim Blick in den (vollen) Kleiderschrank haben mich die Flamingos angelacht.

Die Hose ist eine Kombi aus zwei Burdaschnitten. Als die Burda 8/2017 herauskam, hat mich die ausgestellte 7/8-Hose Modell 113 sofort angesprochen. Ich finde, dass mir ausgestellte Hosen recht gut stehen (eigentlich habe ich eine Rockfigur) und ich mag diese Länge. Mir hat nur icht gefallen, dass die Hose leich vertieft sitzt. Daraufhin bin ich auf die Suche nach einem passenden Stoff gegangen. Alle, die ich gefunden hatte, habe ich schon so ähnlich im Schrank hängen. Nur bei diesem Nadelstreifenstoff passte die Optik. Es ist zwar eine Art Romanit aus der neuesten Herbstware, aber ein Versuch ist es Wert. Falls sich der Stoff nicht bewährt, gibt es eine Rumlümmelhose für daheim.

Auf diesem Bild sieht man die Beinform etwas besser:T-018 und Nadelstreifen-1Zuerst hatte ich mir den Originalschnitt (Modell 113 aus der Burda 8/2017) angeschaut und meinen Standardschnitt für 7/8-Hosen darübergelegt. Ich war mir unsicher, ob die Hose oben herum richtig sitzt. Da aber mein üblicher Schnitt oben super sitzt, habe ich kurzentschlossen einfach den Schnitt ab der Kniemarkierung auf meine alte Hose gelegt. Die Weite in Kniehöhe war fast identisch. Den Reißverschluss habe ich nach hinten verbannt.

Mir gefällt die Form, auch wenn ich bei meiner Göße aufpassen muss, was ich dazu trage. Sehr hilfreich sind da die Tipps der Modeflüsterin.

Das T-Shirt (T-018 T-Shirt mit Raglanoberteil von Garonne)mit den Flamingos hatte ich schon einmal hier im Rahmen des MMM vorgestellt.

Velinkt bei: AfterWorkSewing und Rums

 

Kleider- und Stoffmarkt am 14.01.2017

(Werbung durch Verlinkung) Auch dieses jahr gibt es wieder den Kleider- und Stoffmarkt bei Garconne.

Seit einigen Wochen löchern uns die Kundinnen schon ungeduldig, wann endlich wieder der ersehnte Markt ist.

Ausführlicher hatte ich früher schon einmal über den Kleider- und Stoffmarkt berichtet.  Damals auch mit Fotos, die kurz vor der Stürmung durch die Kunden geschossen worden sind.

Da erst am Vortag des Marktes die Werkstatt umgeräumt wird, können noch keine Bilder gezeigt werden. Die Kolleginnen müssen noch nähen können….

 

Farbberatung – Resümee nach einem Jahr

Im letzten Jahr, bevor es den Blog gab, habe ich eine Farberatung gemacht.

Mein Kleiderschrank und das Stoffregal waren ziemlich einheitlich in grau und rot gehalten, meiner Lieblingsfarbkombination. Irgendwie war ich festgefahren, was mich schon lange unbewusst gestört hat.

Nachdem Martina Lauber, eine Kollegin von Garconne, ihre lange Ausbildung zur Stil-und Farbberaterin absolviert hat und ich bei einer anderen Kollegin die Wirkung der Farbberatung erlebt habe, war es im letzten Mai endlich soweit. Ich habe eine Farberatung gemacht.

Es war nicht meine Erste. Anfang der 90er-Jahre hatte mein Tante mit eine geschenkt, bei der es allerdings nur vier feste Jahreszeitentypen gab. Es wurden farbige Tücher ans Gesicht gealten und die Wirkung im Spiegel getrachtet. Als Ergebnis war ich ein Winter und erhielt einen vorgefertigten Farbfächer. Da war mir damals auch klar, warum ich kein Goldschmuck mag und meinen selbstgestrickten orange-weißen Pulli kaum trug.

Im Laufe der Zeit hat sich meine Garderobe geändert und es dominierten Grau (in allen Schattierungen), Rot und etwas Magenta und Petrol.

Bei Frau Lauber (für mich Martina) war es anders. Ihre Methode hat sie sehr gut hier auf ihrer Homepage beschrieben. Sie arbeitet mit Acrylfarben, die sie individuell anmischt und anhand von Stoffmustern, die sie ans Gesicht hält, stellt sie anschließend einen individuellen Farbfächer zusammen. Man selber sieht dabei die Wirkung der Farben nicht, es gibt absichtlich keinen Spiegel, damit der Kunde sich nicht einmischen kann und vorbehaltlos bleibt. Erst als alle Farben ausgesucht waren, hat Martina sie mir im Spiegel gezeigt. Beim Heraussuchen der Farben entwickelt  sich auch ein Gespräch, in dem sie noch die Charaktereigenschaften herausfinden will, ob jemand z.B. eher introvertiert oder extrovertiert ist. Auch das hat Einfluß auf die endgültige Farbpalette.Farbpalette AnetteBei mir ist ein sanfter Winter herausgekommen. Dass ich ein Winter bin, war klar, aber es sind doch mehr warme Anklänge dabei, als Martina vorher gedacht hatte. Außerdem sorgen die grauen Haare dafür, dass die Kontraste geringer werden. Das Bild zeigt die komplette Palette “meiner” Farben. Als sanfter Winter sind sie bei mir etwas zurückhaltender genau wie ich. Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt

Damit man beim Einkaufen immer seine Farben parat hat, erhält man auch eine kleines Ringbuch, dass in fast jede Handtasche paßt.Farbe1Hier sind einige Seiten als Beispiel:

Farbe4 Farbe5

Mir haben die Farben im großen Ganzen auf Anhieb gefallen, nur mit Blau kann ich mich heute noch nicht so recht anfreunden.

Wenige Tage nach der Farbberatung war ich mit einer Nähfreundin bei KBC im Werksverkauf. Ich wollte automatisch zu meinen bisherigen Farben greifen, aber Christiane hat mich abgehalten und zu den neuen Farben gedrängt. Da war ich ein ganz schön sturer Brocken…

Es hat einige Zeit gebraucht, bis die neuen Farben Einzug in den Kleiderschrank gefunden haben, da ich teilweise doch recht unsicher war.

Mittlerweile habe ich doch recht viel Grün im Schrank und fühle mich damit sehr wohl. Auch an der Front im Verkauf bei Garconne erhalte ich oft positive Reaktionen der Kundinnen auf meine Outfits wegen der Farben.

Als Beispiele für die Veränderung dienen einige ältere Blogbeiträge. Nach wie vor trage ich auch meine alte Lieblingsfarbkombie (rot ist meine Lieblingsfarbe) wie beim letzten MMM. Aber ohne die Farbberatung wäre ich nie auf diese Outfits gekommen: hier, mein Lieblingskleid vom letzten Sommer, ein Pulli in meinem hellen Hautton, meine Dirndlstrickjacke (das Top hat meinen hellen Hautton), meine grüne Jacke. Die Liste könnte ich noch fortsetzten, aber ich denke, sie ist lang genug.

Für mich hat sich die Farbberatung auf jeden Fall gelohnt und ich bin froh, dass ich sie gemacht habe. Ich bin keine graue Maus mehr.

 

 

Kleider- und Stoffmarkt am 17.01.15

Morgen ist bei Garconne wieder der jährliche Kleider- und Stoffmarkt, auf den die Kunden regelrecht warten.MarktDann wird wieder der Laden und besonders die Werkstatt gestürmt.

Es werden Kleidung und Stoffe zu drastisch reduzierten Preisen verkauft.

Und in der Werkstatt  gibt es einen Secon-Hand Verkauf von allen Mitarbeiterinnen von Garconne. Wenn man stoffsüchtig ist näht man mehr als man tragen kann (ich spreche aus Erfahrung….). Oft merkt man auch erst beim fertigen Stück, dass der Schnitt und/oder Stoff nichts für einen ist. Ein Teil der Kleidung wurde nie getragen, der andere schon. Aber alles ist gut erhalten und in Ordnung. Es ist für jeden Stil und fast alle Größen etwas dabei.

Außerdem durften wir unsere privaten Stofflager plündern und ebenfalls zum Verkauf anbieten. Meinem Lager sieht man allerdings nicht an, dass es stark reduziert wurde. Es ist einfach zu groß. Wenn man an der Quelle sitzt….

Bis vorhin haben wir die Werkstatt umgeräumt.

So sieht sie normalerweise aus:

Markt vorherUnd vor dem Ansturm morgen sieht sie nun so aus:

Markt 1 Markt 2 Markt 3

(Die Bilder sind leider teilweise etwas unscharf. Mit dem Handy verwackele ich die Bilder gerne, da der Druckpunkt des Auslösers ziemlich fest ist. Auf dem Display sehe ich es leider nicht, erst auf dem PC in der Vergrößerung.)

In der Werkstatt geht es dabei ziemlich lustig zu. Die Kunden beraten sich gegeseitig und amüsieren sich (und wir uns auch). Umgezogen wird sich hinter den Ständern, mittendrinn und einfach überall. Es ist ein heilloses Durcheinander – wie auf dem Bazar.

Ich bin gespannt, wie es hinterher aussieht.