Fiore-Skirt von Closet Case Patterns

(Werbung durch Verlinkung) Wer mich kennt weiß, dass ich immer wieder gern neue Schnittmuster ausprobiere. Ich surfe einfach zu viel im Internet bei den verschiedenen Schnittmusterherstellern.

In diesem Fall ist es der Fiore-Skirt von Closet Case Patterns, der mir schon beim Erscheinen vor einiger Zeit ins Auge gestochen ist.

Meine genähte Variante ist ein Wickelrock mit einer schrägen Kante und einer Hüftpassentasche. Allerdings habe ich den Rock verlängert, da ich ihn in Midi-Länge haben wollte und nicht knieumspielend wie vorgesehen. Weitere Änderungen habe ich nicht gemacht. Im Schnitt gibt es noch eine schlichte Tellerrockvariante und Eine mit Knopfleiste und aufgesetzen Taschen.

Der Stoff ist das enzymwashed Linnen von Hilco, das einfach eine bewährte Qualität ist. Der Stoff fällt schon schwer, ist recht dicht gewebt, knittert kaum und hat eine verwaschene Optik. Das Bild ist am späten Nachmittag nach einem Bürotag im Sitzen entstanden. Vor vielen Jahren hieß der gleiche Stoff noch Bioleinen.

Mein T-Shirt habe ich nach dem Schnitt K-077 von Garconne (T-Shirtkleid mit überschnittenen Schultern) genäht.

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Vintage Kleid aus Harris-Tweed

(Werbung durch Verlinkung) Diesmal bin ich wieder beim Me Made Mittwoch dabei und zeige ein recht aufwändiges Stück, aber dazu später.

Bei Garconne gibt es seit einiger Zeit auch Harris-Tweed zu kaufen und bei einm türkis-blauen Fischgrad konnte ich nicht widerstehen. Für Interessierte gibt es in der Arte-Mediathek einen interessanten Film über diese Tweeds, dort wird auch „mein“ Muster erwähnt, das das Meer widerspiegelt.

Mir gefallen alte Schnittmusterhefte aus den 50er Jahren, dabei besonders die Pramo, die Zeichnungen haben einfach ihren Charme. Vor einigen Jahren habe ich mir über Ebay eine ganze Sammlung zugelegt.

Der Stoff ist sehr kratzig, so dass ich ihn nicht auf der Haut tragen möchte, obwohl ich recht unempfindlich bin. So kam ich auf die Idee, aus dem Tweed ein Trägerkleid zu nähen. Draufhin habe ich die alten Hefte durchgeblättert und bin auf dieses Modell gestoßen in der Pramo 3/1954.

Leider habe ich der Dame beim Fotografieren den Kopf etwa abgeschnitten. Der Stoff ist kein preiswertes Vergügen, er liegt wegen des Handwebstuhls auch nur 78 cm breit und ich wollte deshalb einen schmalen Rock. So habe ich das Oberteil von diesem Kleid genommen und habe meinen üblichen schmalen Rock daran gesetzt.

Sicherheitshalber habe ich aus alten Bettlaken ein Probekleid genäht, denn ich traue diesen alten Schnitten nicht, damals waren die Figuren anders und es gibt auch keine Maßtabellen, Die Schnitte werden nach der Oberweite ausgewählt. Außer meinen üblichen Änderungen (Längenanpassung und schräge Schultern) musste ich recht wenig ändern.

Für die Verarbeitung musste ich mir einiges Überlegen. Das Kleid musste komplett gefüttert werden, Belege aus dem Tweed sind zur kratzig und zu dick. Statt Belegen habe ich auf die Halsauschnitt- und Armauschnittkanten einem belegartigen Streifen aus Seidenorganza aufgehext, Bügeleinlage wollte ich nicht auf den Oberstoff nähen. Den Miedereinsatz habe ich auch mit Organza verstärkt.

Auf das Oberteil habe ich das Futter von Hand aufgenäht nach der Methode von Allison Smith, von der ich mir ein Paar Onlinekurse bei Craftsy gekauft hatte. Die Kurse mit Coutoure-Methoden sind Gold wert. Durch diese Methode aus dem Video „Coutoure-Dressmaking“, blitzt das Futter nicht wie beim Verstürzen an den Kanten heraus. Hier hatte ich schon mal über die Kurse und Allision Smith berichtet.

Wie in den 50ern üblich, hat der Rock hinten keinen Schlitz sondern eine breite Falte für die Bewegungsfreiheit.

Auch bei meinem T-Shirt habe ich mal wieder zwei Schnitte zusammen gebastelt. Ich brauchte einen halsnahen Ausschnitt wegen der Kratzerei des Stoffes und als ich bei Pech und Schwefel den Schnitt Freiburg gesehen hatte, musste es dieser Ausschnitt sein. Er paßt optimal zum Look der 50er Jahre. Den Schnitt habe ich mir gekauft und an meinen Standard-Schnitt für T-Shirts angelegt.

Kombiniert Ihr auch gerne mehrere Schnitte zu einem Neuen?

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Blue Monday

(Werbung durch Verlinkung) Blauer Montag, so heißt das Schnittmuster des Kleides, das ich heute zeige.

Zum ersten Mal habe ich ein französisches Schnittmuster verwendet, da mir das Kleid Blue Monday einfach zu gut gefallen hat. Ich weiß nicht mehr, durch welchen Blog o.ä. ich das Schnittmusterlabel Mimoi entdeckt habe. Auf jeden Fall bin ich über den Kleiderschnitt virtuell gestolpert, als ich für meinen Stoff, ein Viskose-Twill in dunkelgrün mit verschiedenen Rottönen, einen herbstlichen Kleiderschnitt gesucht habe.

Es sollte ein luftiger Schnitt sein, da der Stoff so schön fließt, und kompatibel mit meinen Strickjacken, damit es warm genug ist. Bei diesem Schnitt wird das blusige Oberteil durch eine Art Miedereinsatz gebändigt und es hat einen angekrausten, ausgestellten Rock. Die Weite der langen Ärmel werden durch breite Manschetten mit 3 Knöpfchen im Zaum gehalten. Der U-Boot-Ausschnitt hat hinten einen Schlitz und Knopf, die aber überflüssig sind, da der Kopf auch so hinduch paßt. In der linken Seitennaht steckt ein Reißverschluss.

Am Schnitt. dessen Größe ich nach der Tabelle mit den Körpermaßen gewählt habe, habe ich für meine Verhältnisse relativ wenig geändert, da der Schnitt recht Passform unsensibel ist: zuerst meine normalen Anpassungen wie schrägere Schultern und eine Hohlkreuzanpassung. In diesem Fall habe ich das blusige Oberteil an der Ansatznaht gekürzt und in der hinteren Mitte 1 cm herausgenommen, der bis zur Seite ausläuft.

Außerdem muss ich jeden Schnitt stauchen, da ich mit 152 cm recht klein bin. Hier habe ich das Miederteil um 2 cm gekürzt, da ich es für meine Proportionen zu breit fand. Bei der Anprobe (bevor ich die Ärmel eingestzt hatte) habe ich gemerkt, dass das blusige Oberteil zu lang ist und habe es um 1 cm gekürzt. Leider fehlt bei vielen Schnittmusterherstellern die Längenangabe vom Oberkörper. Außerdem habe ich Breite der Manschette (um 2 cm) und die restliche Ärmellänge gekürzt.

Die Anleitung fand ich etwas umständlich, was aber auch daran liegen kann, dass ich kein Französisch verstehe. Immerhin hat sie viele Bilder. Aber da ich schon so lange nähe, habe ich das Kleid ohne weitere Anleitung genäht. Immerhin habe ich verstanden, dass 1,5 cm Nahtzugaben im Schnitt enthalten sind.

Mit Strickjacke trägt sich das Kleid auch gut, sie ist aus der Alpacca classic von Rowan gestrickt und die Anleitung ist Marble Hill. Das Rot der Jacke ist auch im Blumendruck enthalten.

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Ganz viele Fahrräder

(Werbung durch Verlinkung) tummeln sich auf meiner Bluse.

Nachdem es hier auf dem Blog etwas sehr ruhig war durch aufwendigere Projekte, bin ich heute wieder vintage mäßig unterwegs.

Die Bluse habe ich das Schnittmuster Simlicity 8445 (deutsch S7008) verwendet. (Die deutsche Version habe ich gerade nicht gefunden) Es ist ein Nachdruck aus den 50ern. Der Stoff ist eigentlich ein Patchworkstoff, aber er hat mir zu gut gefallen. Schnitt und Stoff habe ich im Mai in Würzburg gekauft. Ich habe bei dem Schnitt nur die Ärmelaufschläge weggelassen, da sie durch den etwas zu steifen Stoff nur unschön abgestanden hätten.

Die Bluse ist nur oberhalb der Taille so weit, unterhalb hat sie vorn und hinten Falten bzw. Abnäher, die sie auf Hüftweite bringt und schmal anliegt, so dass sie reingesteckt nicht aufträgt.

Stilecht dazu ist meine Jeans, die ich in Konstanz gekauft habe. Durch Zufall sind wir dort an einem Geschäft vorbei gekommen, das Mode im Vintagestil verkauft. Aus Neugier bin ich rein und mit einer vollen Tasche wieder raus.

Die Jeans ist Marlene von Rumble59, einer deutschen Marke, die die Jeans der 50er mit ihren damaligen Schnitten wieder aufleben lässt. Eigentlich wird sie mit breitem Aufschlag getragen, was mich aber unnötig kürzer erscheien lässt, als ich ohnehin schon bin. da die Hose ganz gerade geschnitten ist und der Stoff kaum ausgewaschen ist, habe ich die Jeans auf meine normale Hosenlänge gekürzt. Die Hosenform mit ihrem hochgeschnittenen Bund und den seitlichen Köpfen gefällt mir unheimlich gut und ich fühle mich richtig wohl darin. Den Schnitt werde ich „nachbasteln“ und als Ausgangsbasis vermutlich die Lander Pants von True Bias nehmen.

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luftiges Wasserfallshirt

(Werbung durch Verlinkung) Heiß ist es im Moment, da braucht man luftige Kleidung so wie dieses Shirt.

Vor kurzem habe ich auf einem Blog ein interessantes Schnittmuster für ein sommerliches Wasserfallshirt gesehen. Ich weiß allerdings nicht mehr, welcher Blog es war. Den gezeigten Schnitt musste ich mir sofort kaufen.

Es ist das Wasserfallshirt Rosa von Fräuleins, die ich bisher noch nicht kannte. Die Lösung mit den seitlichen Passen und der Raffung hat mich gleich angesprochen und ich bin auf die Suche nach dem passenden Stoff gegangen.

Gefunden habe ich diesen glitschigen Viskosejersey, der ideal für Wasserfälle und Drapierungen ist, er fällt so schön.

Der Schnitt näht sich recht einfach, allerdings muss man aufpassen, dass die Schulternähte am Rückenteil nicht zu breit werden, da sich sonst unschöne Falten an der Schulternaht bilden. Ratet mal, woher ich das weiß. Nch zweimaligem Auftrennen habe ich es gelassen, bevor ich den Jersey verletze.

Ich habe meine normale Größe verwendet und nur die Länge verändert, da ich doch recht kurz geraten bin.

Meine Hose ist eine alte Bekannte, die ich in vielen Varianten immer wieder auf dem Blog zeige. Es ist mein Standardschnitt.

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Die 50er lassen grüßen

(Werbung durch Verlinkung) so war der Untertitel auf dem Heft 4/2019 der Knipp mode bzw. fashion style, aus der der Schnitt für die Hose stammt.

Beim heutigen Me Made Mittwoch geht es um die Urlaubsgarderobe. Ich habe in der nächsten Zeit keinen Urlaub, aber wenn, würde ich diese Hose auf jeden Fall mitnehmen. Sie lässt sich einfach universell kombinieren.

Die Hose ist das Modell 31 und sie ist aus einem Baumwollstoff mit Elastan genäht. Der Stoff ist duneklgrau bedruckt mit einer Art Glensheck-Muster mit Überkaro in dunkrelrot und blau. Der Stoff könnte eine Spur weicher sein, dann wäre die Hose etwas bequemer beim Bewegen, aber es geht gut.

Den Schnitt habe ich in der Länge verändert bzw. gestaucht, da ich nicht das Gardemaß von 1,72 m habe, sondern nur 1,52 m. Die Länge ist meine übliche für Midiröcke (71 cm ab Taille). Außerdem habe ich die Bundbreite von 6 cm auf 4 cm reduziert, damit die Proportionen bei mir stimmen. Beim Anprobieren der Hose war mir der Oberschenkel zu weit, weshalb ich ihn verschmälert habe. Es sah an mir einfach komisch aus, was vermutlich auch an meiner Größe liegt. Den Reißverschluss habe ich nach hinten verfrachtet, da ich an der Seitennaht meistens etwas ändern muss und hinten beult er auch weniger 😉 .

Die Taille hätte ich etwas schmaler machen können, sie ist etwas zu weit. Vorn hat der Schnitt keinen Abnäher und der fehlt einfach bei mir. Aber durch den Gürtel geht es und sie wird immer mit Gürtel getragen. Den Gürtel habe ich beziehen bzw. anfertigen lassen bei Plissee Kliss. Die machen das immer super und der Gürtel ist einfach besser und anders verarbeitet, als wenn ich es selber machen würde. Die haben die passenden Zutaten. (Dort haeb ich schon öfters Gürtel machen lassen)

Das T-Shirt ist schon recht alt, aber ich mage es immer noch. Hier hatte ich es ausführlicher beschrieben und die Kräusel erklärt.

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, SewLaLa, Für Dich am Donnerstag

Ich bin nicht allein…

(Werbung durch Verlinkung) Zugegeben, ein blöder Titel, aber er fiel mir spontan ein wegen dem Druck auf dem Rock.

Auf dem Stoff (Baumwolle mit Elastan) sind lauter Menschen in Aquarellmanier gedruckt. Ich konnte nicht widerstehen, als ich den Stoff gesehen hatte und musste ihn kaufen. Der Schnitt ist wieder Model 106 aus der Burda 10/2008, den ich hier schon einmal genäht und auch näher beschrieben bzw. die Links gesetzt habe. Bei diesem bunten Rock kommt das Detail mit der Falte kaum zur Geltung, was mich aber nicht stört. Sie war interessant beim Nähen.

Für das Shirt habe ich das Schnittmuster Petit Miss Audrey von Schnittmusterlounge verwendet. Das Label kannte ich bisher nicht, obwohl die aus Freiburg sind.

Darauf aufmerksam bin ich geworden, als ich an einem Samstag im März beim Arbeiten bei Garconne im Stoffgeschäft Kunden hereingekamen und ich gedacht hatte, die kenne ich doch aus diversen Blogs.

Erkannt hatte ich sofort die Hauptperson von Schnittwechsel und auch den Mantel, den sie trug, da sie ihn erst kurz vorher auf ihrem Blog gezeigt hatte. (Ich habe mich allerdings nicht zu erkennen gegeben, da ich nicht so aufdringlich sein wollte). Danach habe ich in den folgenden Tagen auf ihren Blog geschaut, um zu sehen, ob über Freiburg etwas geschrieben wird. Und tada, es kam ein Artikel und in dem wurde vom Treffen des Stammteams von Schnittmusterlounge berichtet. Meine Neugier wurde geweckt, wie kann es auch anders sein, und das Shirt Miss Audrey musste ausprobiert werden.

Praktischerweise wurde mit den Petit-Versionen an Petit-Frauen wie mich gedacht (bin 152 cm groß) und ich konnte mir das Stauchen sparen.

Zur Paßform des Labels kann ich noch nicht viel sagen, da der Schnitt recht einfach geschnitten ist. Diese Shirt ist mein zweites nach dem Schnitt und ich habe die Ausschnitte anders verarbeitet, als es in der Anleitung angegeben ist. Die Saumzugabenan den Ausschnitten habe ich einfach nur umgebügelt und gecovert, um eine andere Verarbeitung auszuprobieren. Das erste Shirt (in dunkelgrün) nach Anleitung habe ich noch nicht getragen und dort finde ich die Auschnittkanten, die mit einem Streifen verstürzt werden, recht dick. Bei diesem dunkelgrauen Shirt steht die Ausschnittkante vorn etwas ab, da Spannung fehlt.

Verlinkt bei: Me made Mittwoch, Du für Dich am Donerstag (Nähfrosch), SewLaLa,

Lagon Sweater in magenta

(Werbung durch Verlinkung) Es wird wieder etwas frischer und da kann man wieder zu dünnen Strickpullis (natürlich noch mit kurzen Ärmeln) greifen.Lagon SweaterIn meinem Fall ist es der Lagon Sweater, den es kostenlos auf Ravelry gibt. Das Stricken ist etwas langweilig, besonders bei meinem Garn, es ist mal wieder Coast von Holst, das ich gerne verstricke, hier mit Nadelstärke 2,75. Es ist schön dünn und die Materialzusammensetzung von 55% Wolle und 45% Baumwolle trägt sich auch in der wärmeren Jahreszeit angenehm.

Die Anleitung fand ich einfach und verständlich, obwohl sie auf englisch ist. Ich musste nur umrechnen, da mein Garn dünner ist als angegeben. Da ich aber sehr selten das Originalgarn einer Anleitung verstricke und die Anleitungen nicht passen, bin ich das Umrechnen gewohnt – der Dreisatz lässt grüßen.

Der Pulli wir an einem Stück von unten nach oben gestrickt und ist durch das verzopfte Rippenmuster sehr elastisch. Es gibt beim Pulli kein Vorne und kein Hinten, beide Seiten sind identisch.Lagon Sweater DetailZum Pulli trage ich mal wieder einen Hosenrock (Culotte hört sich besser an ) nach dem bewährten Schnitt Butterick B6178, den ich hier ausführlich beschrieben habe.Lagon Sweater mit Culotte

Verlinkt bei: Dienstagsdinge, Creadienstag und Für Dich am Donnerstag

Penny Dress von Sew Over It

(Werbung durch Verlinkung) Zur Zeit begeistern mich die Schnitt von Sew Over It, von denen ich nach und nach einige ausprobiere. Ich bin einfach zu neugierig.

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Penny Dress von vorne

In diesem Fall ist es das Penny Dress, eine Art Hemdblusenkleid, bei dem aber nur das Oberteil geknöpft ist. Der sehr weite tellerartige Rock ist in der Taille angesetzt und in die Nahtzugaben der Ansatznaht wird ein Gummiband eingezogen.

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Der weite Rock vom Penny Dress

Der Schnitt ist ideal für heiße Tage, da er sehr locker ist, aber durch das Gummi in der Taille Figur zeigt.

Pennydress
Das Penyy Dress von der Seite

Mein Stoff ist eine kräftigere Viskose, die aber kaum knittert und schön fällt.

Meine Änderungen:

In anderen Blogs habe ich gelesen, dass alle das Oberteil verlängern müssen um ca. 2,5 cm. Die Schnitte von Sew Over It gehen anscheinend von einem kurzen Oberkörper aus. Das trifft sich gut, da ich auch einen kürzeren Oberkörper als normal habe (der Rest ist auch kürzer bei mir 😉 )

Sicherheitshalber hatte ich 3 cm angeschnitten, die ich aber wieder herausgenommen habe. Es ist mein erster Kleiderschnitt dieser Firma und ich wollte auf Nummer sicher gehen. Abschneiden geht immer.

Der Rock besteht laut Schnitt aus einem einzigen Teil, dass im Stoffbruch geshnitten wird. Mir kam es merkwürdig vor und ich hab nicht verstanden, wo die Teilungsnaht hin soll. Es ging aus der Anleitung auch nicht eindeutig hervor. Statt dessen habe ich  deshalb statt Stoffbruch zwei Rockbahnen zugeschnitten und Seitennähte erhalten.

Anders als in der Anleitung habe ich das Gummi nicht einfach nur in den Tunnel aus den Nahtzugaben gezogen, ich habe den ganzen Wust (Tunnel mit Gummi) ins Oberteil gelegt und abgesteppt. Diese Naht wird durch den schmalen Gürtel verdeckt. Mit Gürtel gefällt es mir besser und das Gummi hat sonst unnötig aufgetragen.

Pennydress_Oberteil
Oberteildetails vom Penny Dress

Der oberste Knopf sitzt bei mir in Höhe des Brustpunktes, damit es nicht zu hochgeschlossen ist.

Fazit: Es ist das ideale Hochsommerkleid

Auf dem kleinen Spaziergang haben wir auf dem Friedhof in einem Brunnen diese kleine kuriose Brücke entdeckt, die ich einfach fotografieren musste:Brücke für EichhörnchenEs ist ein großes Aststück, dass im Wasser liegt und wieder austreibt.

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Grüner Rock mit Falte statt Schlitz

Die Überschrift sagt es bereits, es geht um meinen grünen Rock.Grüner Rock mit FalteDer Schnitt ist mein Standard-Schnitt für einem schmalen Rock, den ich nach meinen eigenen Maßen vor einiger Zeit konstruiert und schon oft genäht (und hier gezeigt) habe. Seitdem liebe ich schmale Röcke, da bisher keiner so gut saß wie dieser Schnitt. Mein Problem sind einfach immer ein kleiner weiblicher Bauch, ein kräftiger Po und vorstehende Obeschenkel.

Aber darum geht es hier nicht.

Ich lasse mich gerne von Schnittmustern aus den 50ern inspirieren und beim Durchblättern von alten Schnittmusterheften (speziell Pramos) ist mir aufgefallen, dass damals schmale Röcke meist keinen Gehschlitzhatten sondern eine tiefe Falte. Das musste ausprobiert werden, den an Gehsclitzen stört mich immer, dass sie gerne auf Dauer unschön aufsperren.Grüner Rock mit Falte-1Besonders gut hatte mir die Idee mit der Falte in der hinteren Mitte gefallen. Das hintere Rockteil hat die Falte über die ganze Rockhöhe und sie ist bis zur normalen Gehschlitzhöhe zugenäht und einmal steppfußbreit abgsteppt. Dazu wird einfach in der hinteren Mitte die Falte mit einer Faltentiefe von 6 cm (aufgeklappt 12 cm) im Stoffbruch angeschnitten.Grüner Rock mit Falte von hintenDas Bild zeigt den Zustand nach einem Tag im Büro, an dm ich viel auf dem Stuhl saß. Die Falte habe ich in die andere Richtung gelegt wie üblich, da ich im Auto meistens am Steuer sitze und die Falte nicht unnötig verdrückt wird.

Die Falte gibt genügend Schrittfreiheit.

Der Reißverschluss sitzt an der Seite und beim Verschluss habe ich auch etwas neues aus ausprobiert, was ich au der Seite von Threads gefunden habe, genauer hier in einem Video von Susan Khalje.20180123_222349Es gibt kein Knopf mit Knopfloch sondern Haken mit Garnschlinge und Druckknopf zur Sicherung. (Der Bund ist mit einem dünneren und glatteren Wollstoff verstürzt). Die Methode gefällt mir sehr gut, auch von der Außenseite.Grüner Rock mit Falte Verschluss-1Zum Wollrock trage ich einen Wollpulli, der einen eigenen Blog-Beitrag verdient.

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