Die 50er lassen grüßen

(Werbung durch Verlinkung) so war der Untertitel auf dem Heft 4/2019 der Knipp mode bzw. fashion style, aus der der Schnitt für die Hose stammt.

Beim heutigen Me Made Mittwoch geht es um die Urlaubsgarderobe. Ich habe in der nächsten Zeit keinen Urlaub, aber wenn, würde ich diese Hose auf jeden Fall mitnehmen. Sie lässt sich einfach universell kombinieren.

Die Hose ist das Modell 31 und sie ist aus einem Baumwollstoff mit Elastan genäht. Der Stoff ist duneklgrau bedruckt mit einer Art Glensheck-Muster mit Überkaro in dunkrelrot und blau. Der Stoff könnte eine Spur weicher sein, dann wäre die Hose etwas bequemer beim Bewegen, aber es geht gut.

Den Schnitt habe ich in der Länge verändert bzw. gestaucht, da ich nicht das Gardemaß von 1,72 m habe, sondern nur 1,52 m. Die Länge ist meine übliche für Midiröcke (71 cm ab Taille). Außerdem habe ich die Bundbreite von 6 cm auf 4 cm reduziert, damit die Proportionen bei mir stimmen. Beim Anprobieren der Hose war mir der Oberschenkel zu weit, weshalb ich ihn verschmälert habe. Es sah an mir einfach komisch aus, was vermutlich auch an meiner Größe liegt. Den Reißverschluss habe ich nach hinten verfrachtet, da ich an der Seitennaht meistens etwas ändern muss und hinten beult er auch weniger 😉 .

Die Taille hätte ich etwas schmaler machen können, sie ist etwas zu weit. Vorn hat der Schnitt keinen Abnäher und der fehlt einfach bei mir. Aber durch den Gürtel geht es und sie wird immer mit Gürtel getragen. Den Gürtel habe ich beziehen bzw. anfertigen lassen bei Plissee Kliss. Die machen das immer super und der Gürtel ist einfach besser und anders verarbeitet, als wenn ich es selber machen würde. Die haben die passenden Zutaten. (Dort haeb ich schon öfters Gürtel machen lassen)

Das T-Shirt ist schon recht alt, aber ich mage es immer noch. Hier hatte ich es ausführlicher beschrieben und die Kräusel erklärt.

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Ich bin nicht allein…

(Werbung durch Verlinkung) Zugegeben, ein blöder Titel, aber er fiel mir spontan ein wegen dem Druck auf dem Rock.

Auf dem Stoff (Baumwolle mit Elastan) sind lauter Menschen in Aquarellmanier gedruckt. Ich konnte nicht widerstehen, als ich den Stoff gesehen hatte und musste ihn kaufen. Der Schnitt ist wieder Model 106 aus der Burda 10/2008, den ich hier schon einmal genäht und auch näher beschrieben bzw. die Links gesetzt habe. Bei diesem bunten Rock kommt das Detail mit der Falte kaum zur Geltung, was mich aber nicht stört. Sie war interessant beim Nähen.

Für das Shirt habe ich das Schnittmuster Petit Miss Audrey von Schnittmusterlounge verwendet. Das Label kannte ich bisher nicht, obwohl die aus Freiburg sind.

Darauf aufmerksam bin ich geworden, als ich an einem Samstag im März beim Arbeiten bei Garconne im Stoffgeschäft Kunden hereingekamen und ich gedacht hatte, die kenne ich doch aus diversen Blogs.

Erkannt hatte ich sofort die Hauptperson von Schnittwechsel und auch den Mantel, den sie trug, da sie ihn erst kurz vorher auf ihrem Blog gezeigt hatte. (Ich habe mich allerdings nicht zu erkennen gegeben, da ich nicht so aufdringlich sein wollte). Danach habe ich in den folgenden Tagen auf ihren Blog geschaut, um zu sehen, ob über Freiburg etwas geschrieben wird. Und tada, es kam ein Artikel und in dem wurde vom Treffen des Stammteams von Schnittmusterlounge berichtet. Meine Neugier wurde geweckt, wie kann es auch anders sein, und das Shirt Miss Audrey musste ausprobiert werden.

Praktischerweise wurde mit den Petit-Versionen an Petit-Frauen wie mich gedacht (bin 152 cm groß) und ich konnte mir das Stauchen sparen.

Zur Paßform des Labels kann ich noch nicht viel sagen, da der Schnitt recht einfach geschnitten ist. Diese Shirt ist mein zweites nach dem Schnitt und ich habe die Ausschnitte anders verarbeitet, als es in der Anleitung angegeben ist. Die Saumzugabenan den Ausschnitten habe ich einfach nur umgebügelt und gecovert, um eine andere Verarbeitung auszuprobieren. Das erste Shirt (in dunkelgrün) nach Anleitung habe ich noch nicht getragen und dort finde ich die Auschnittkanten, die mit einem Streifen verstürzt werden, recht dick. Bei diesem dunkelgrauen Shirt steht die Ausschnittkante vorn etwas ab, da Spannung fehlt.

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Lagon Sweater in magenta

(Werbung durch Verlinkung) Es wird wieder etwas frischer und da kann man wieder zu dünnen Strickpullis (natürlich noch mit kurzen Ärmeln) greifen.Lagon SweaterIn meinem Fall ist es der Lagon Sweater, den es kostenlos auf Ravelry gibt. Das Stricken ist etwas langweilig, besonders bei meinem Garn, es ist mal wieder Coast von Holst, das ich gerne verstricke, hier mit Nadelstärke 2,75. Es ist schön dünn und die Materialzusammensetzung von 55% Wolle und 45% Baumwolle trägt sich auch in der wärmeren Jahreszeit angenehm.

Die Anleitung fand ich einfach und verständlich, obwohl sie auf englisch ist. Ich musste nur umrechnen, da mein Garn dünner ist als angegeben. Da ich aber sehr selten das Originalgarn einer Anleitung verstricke und die Anleitungen nicht passen, bin ich das Umrechnen gewohnt – der Dreisatz lässt grüßen.

Der Pulli wir an einem Stück von unten nach oben gestrickt und ist durch das verzopfte Rippenmuster sehr elastisch. Es gibt beim Pulli kein Vorne und kein Hinten, beide Seiten sind identisch.Lagon Sweater DetailZum Pulli trage ich mal wieder einen Hosenrock (Culotte hört sich besser an ) nach dem bewährten Schnitt Butterick B6178, den ich hier ausführlich beschrieben habe.Lagon Sweater mit Culotte

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Penny Dress von Sew Over It

(Werbung durch Verlinkung) Zur Zeit begeistern mich die Schnitt von Sew Over It, von denen ich nach und nach einige ausprobiere. Ich bin einfach zu neugierig.

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Penny Dress von vorne

In diesem Fall ist es das Penny Dress, eine Art Hemdblusenkleid, bei dem aber nur das Oberteil geknöpft ist. Der sehr weite tellerartige Rock ist in der Taille angesetzt und in die Nahtzugaben der Ansatznaht wird ein Gummiband eingezogen.

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Der weite Rock vom Penny Dress

Der Schnitt ist ideal für heiße Tage, da er sehr locker ist, aber durch das Gummi in der Taille Figur zeigt.

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Das Penyy Dress von der Seite

Mein Stoff ist eine kräftigere Viskose, die aber kaum knittert und schön fällt.

Meine Änderungen:

In anderen Blogs habe ich gelesen, dass alle das Oberteil verlängern müssen um ca. 2,5 cm. Die Schnitte von Sew Over It gehen anscheinend von einem kurzen Oberkörper aus. Das trifft sich gut, da ich auch einen kürzeren Oberkörper als normal habe (der Rest ist auch kürzer bei mir 😉 )

Sicherheitshalber hatte ich 3 cm angeschnitten, die ich aber wieder herausgenommen habe. Es ist mein erster Kleiderschnitt dieser Firma und ich wollte auf Nummer sicher gehen. Abschneiden geht immer.

Der Rock besteht laut Schnitt aus einem einzigen Teil, dass im Stoffbruch geshnitten wird. Mir kam es merkwürdig vor und ich hab nicht verstanden, wo die Teilungsnaht hin soll. Es ging aus der Anleitung auch nicht eindeutig hervor. Statt dessen habe ich  deshalb statt Stoffbruch zwei Rockbahnen zugeschnitten und Seitennähte erhalten.

Anders als in der Anleitung habe ich das Gummi nicht einfach nur in den Tunnel aus den Nahtzugaben gezogen, ich habe den ganzen Wust (Tunnel mit Gummi) ins Oberteil gelegt und abgesteppt. Diese Naht wird durch den schmalen Gürtel verdeckt. Mit Gürtel gefällt es mir besser und das Gummi hat sonst unnötig aufgetragen.

Pennydress_Oberteil
Oberteildetails vom Penny Dress

Der oberste Knopf sitzt bei mir in Höhe des Brustpunktes, damit es nicht zu hochgeschlossen ist.

Fazit: Es ist das ideale Hochsommerkleid

Auf dem kleinen Spaziergang haben wir auf dem Friedhof in einem Brunnen diese kleine kuriose Brücke entdeckt, die ich einfach fotografieren musste:Brücke für EichhörnchenEs ist ein großes Aststück, dass im Wasser liegt und wieder austreibt.

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Grüner Rock mit Falte statt Schlitz

Die Überschrift sagt es bereits, es geht um meinen grünen Rock.Grüner Rock mit FalteDer Schnitt ist mein Standard-Schnitt für einem schmalen Rock, den ich nach meinen eigenen Maßen vor einiger Zeit konstruiert und schon oft genäht (und hier gezeigt) habe. Seitdem liebe ich schmale Röcke, da bisher keiner so gut saß wie dieser Schnitt. Mein Problem sind einfach immer ein kleiner weiblicher Bauch, ein kräftiger Po und vorstehende Obeschenkel.

Aber darum geht es hier nicht.

Ich lasse mich gerne von Schnittmustern aus den 50ern inspirieren und beim Durchblättern von alten Schnittmusterheften (speziell Pramos) ist mir aufgefallen, dass damals schmale Röcke meist keinen Gehschlitzhatten sondern eine tiefe Falte. Das musste ausprobiert werden, den an Gehsclitzen stört mich immer, dass sie gerne auf Dauer unschön aufsperren.Grüner Rock mit Falte-1Besonders gut hatte mir die Idee mit der Falte in der hinteren Mitte gefallen. Das hintere Rockteil hat die Falte über die ganze Rockhöhe und sie ist bis zur normalen Gehschlitzhöhe zugenäht und einmal steppfußbreit abgsteppt. Dazu wird einfach in der hinteren Mitte die Falte mit einer Faltentiefe von 6 cm (aufgeklappt 12 cm) im Stoffbruch angeschnitten.Grüner Rock mit Falte von hintenDas Bild zeigt den Zustand nach einem Tag im Büro, an dm ich viel auf dem Stuhl saß. Die Falte habe ich in die andere Richtung gelegt wie üblich, da ich im Auto meistens am Steuer sitze und die Falte nicht unnötig verdrückt wird.

Die Falte gibt genügend Schrittfreiheit.

Der Reißverschluss sitzt an der Seite und beim Verschluss habe ich auch etwas neues aus ausprobiert, was ich au der Seite von Threads gefunden habe, genauer hier in einem Video von Susan Khalje.20180123_222349Es gibt kein Knopf mit Knopfloch sondern Haken mit Garnschlinge und Druckknopf zur Sicherung. (Der Bund ist mit einem dünneren und glatteren Wollstoff verstürzt). Die Methode gefällt mir sehr gut, auch von der Außenseite.Grüner Rock mit Falte Verschluss-1Zum Wollrock trage ich einen Wollpulli, der einen eigenen Blog-Beitrag verdient.

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Pink und Rot zu Schwarz

(Werbung durch Verlinkung) Pink und Rot paßt doch zusammen….

Bis Heute war es in den letzten Tagen bei uns sehr schwül und was trägt sich dann besser als luftiges Viskose und Leinen?W-011 mit Culotte von ButterickMeine Bluse aus einem Viskosecrepe hat pinke und rote Rosen (jawohl) auf schwarzen Grund mit weißen Pünktchen. Der ungwöhnliche Druck musste in meine Tasche wandern, als ich den Stoff im Stoffgeschäft gesehen hatte.

Der Crepe ist ideal für Schluppenblusen wie die Bluse mit Bindekragen von Garconne W-011. Bei der Bluse kann die Weite durch die Anzahl der Abnäher reguliert werden. Ich habe natürlich alle Abnäher genäht. Bei mir muss es einfach figurbetont sein. (da der Crepe leicht elastisch ist, komme ich auch in die geschlossene Bluse rein, für Knöpffaule). Den Bindekragen habe ich in Höhe der Schultern eingereiht, was eine Möglichkeit im Schnitt ist. Die ganzen Details werden vom Druck verschluckt, so dass man es auf dem Foto sicht wirklich sehen kann.

Wenn es schwül ist, sind Hosenröcke einfach genial. Sie vereinen das Luftige von Röcken mit dem Stoff zwischen den Beinen von Hosen. Bei mir scheuern sonst gerne die Oberschenkel aneinander. Den Schnitt des Hosenrocks (neumodisch „Culotte“, was eigentlich eine Matrosenhose ist) hatte ich hier schon einmal genauer vorgestellt. Als einzige Änderung habe ich bei der schwarzen und neueren Version die Schritthöhe um 1 cm reduziert, da ich sie beim Tragen der ersten Version als zu lang empfunden habe.

Verlinkt bei: AfterWorkSewing und Rums

Türkis Leinenrock nach Garconne R-013

(Werbung durch Verlinkung) Nach einem Arbeitstag im Büro werden die letzten Sonnenstrahlen für Fotos genutzt…R-013 (2)Leinen knittert natürlich edel, da stören die Knitter nicht. (Obwohl das Enzymwashed-Linen von Hilco, früher Bio-Leinen genannt, relativ wenig knittert)

Für meinen Rock habe ich einen älteren Schnitt herausgeholt und wieder verwendet. Es ist der Godetrock mit Passe R-013 von Garconne. Ich mag den Schnitt sehr gerne, von vorn ist er eher schmal bis leicht ausgestellt (je nach Länge) und hinten schwingt er schön.R-013 (1)Diesmal habe ich die lange Version gewählt, natürlich auf meine „Riesengröße“ angepaßt (In kurz hatte ich ihn hier schon mal gezeigt) . Der Schnitt beinhaltet zum Glück (für mich) neben der bundlosen Variante auch ein angeschnittenes höheres Bündchen, das ich mit einem Montagegürtel betonen wollte. Den Gürtel habe ich bei Plissee-Kliss anfertigen lassen. Die haben für den Gürtel einfach andere Materialien, so dass er fester ist und besser sitzt als selbst angefertigte.

Meine Bluse erinnert mich an den Urlaub in London dieses Jahr. Den Stoff habe ich von Libertys mitgebracht und ist mit seinen türkis Flamingos und blauen Ananas nicht so ganz normal 😉

Für den Schnitt habe ich Lekala 4619 genommen, allerdings modifiziert. Die Originalärmel sahen an mir unmöglich aus. Bei einer Probebluse standen die bei meinen abfallenden Schultern ungünstig ab. Ich habe einfach von einem anderen erprobten Schnitt mit überschnittenen Schultern (Garconne W-011) die Schulter-Ärmel-Partie übernommen. Bei Lekala ist mir das obere Rückenteil immer zu lang, was vermutlich an meinem recht geraden Rücken liegt. Damit die Schulter richtig sitzt, habe ich die überschüssigen 2 cm vorne zugegeben. Jetzt sitzt die Bluse super und werde sie bestimmt noch öfters nähen, eventuell mit anderen Kragenlösungen.

Verlinkt bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday und RUMS.

Me Made Mittwoch 21.06.2017

Der Sommer ist endgültig da….

Bei solchen Temperaturen wie heute bei uns im Breigau (33°C) trägt sich Leinen besonders gut.McCalls M5804Mein Kleid, das schon einige Jahre alt ist, ist aus einem Leinen-Baumwollgemisch mit Stickerei.

Der Schnitt ist McCalls 5804, ein sehr schöner Schnitt, den es leider nicht mehr gibt. Hier habe ich den Schnitt schon einmal gezeigt.

Als das Foto heute Morgen vor der Arbeit gemacht wurde, war es noch angenehm auf dem Balkon.

Wenn es ganz heiß ist, trage ich gerne Flip Flops, aber es dürfen keine in Badelatschen-Optik sein, da bin ich pingelig. Meine sind eigentlich Kinderschuhe (hab Schuhgröße 34) von der italienischen Marke Monimo, sind komplett aus Leder und sehen für mich durch  die Blumen aus dem gleichen Material seriöser aus.

Ich bin gespannt, was die restliche MMM-Gemeinde bei dem Sommerwetter präsentiert.

Me Made Mittwoch 24.05.2017

(Werbung durch Verlinkung) Endlich scheint diese Woche die Sonne und prompt strahle ich fast mit ihr um die Wette ,-), denn endlich habe ich einen Hosenrock.Hosenrock 2Bei diesem schönen Wetter trage ich  meine neueste Kombination aus Cloque-Jersey-Top und Hosenrock, richtig angenehm und bequem.

Das Oberteil ist das x-te nach dem Schnitt und aus dem Stoff, nur immer wieder andere Farben. Hier habe ich es genauer beschrieben.Hosenrock 1Für den Hosenrock aus einem Leinenmischgewebe habe ich Butterick B6178 Modell D verwendet. Ich habe nur die Länge angepaßt, sonst nichts. Die Nahttaschen habe ich weggelassen, da ich sie eh nicht benutze. Der Schnitt lag einer Nähzeitschrift bei, die ich letzte Woche in London gekauft hatte. Bei meiner Größe (152 cm) und meiner Figur (X-Figur mit Tendenz um A) muss ich bei Hosenröcken aufpassen und deshalb kommt nur Modell D in Frage. Die Modeflüsterin hat  die Kriterien sehr gut beschrieben.

Beim Stoff, von dem ich die genaue Zusammensetzung und die Herkunft leider nicht mehr weiß, da er schon sehr lange in meinem Lager liegt, habe ich die linke Seite verwendet, sie hat mir einfach besser gefallen.

Hosenrock StoffHosenrock Stoff richtig

Das Muster sieht auf der linken Seite verwaschener aus und auch grauer.

Und noch eine breitbeinige Ansicht, bevor es zu den anderen Mitstreiterinnen vom MMM geht:

Hosenrock

 

Me-Made-Mittwoch 06.07.2016

(Werbung durch Verlinkung) Kleid von GertieKleid GertieEndlich trage ich mein Kleid nach einem Schnitt aus ihrem neuesten Buch, dem Ultimate Dress Book.  Es ist ein Kleid mit Oberteil mit Miedereinsatz. Ich bin nur froh, dass ich zur Größenbestimmung den Schnitt ausgemessen hatte. Als ich die Taillenweite gemessen hatte, bin ich fast umgekippt – sie war viel zu schmal nach Abzug der Nahtzugaben und hatte nichts mit der Größentabelle gemein.

Da ich viel im Forum Hobbyschneiderin24 unterwegs bin, hatte ich dort nach Erfahrungen mit dem Buch gefragt, explizit nach diesem Buch, denn ich habe alle drei von Getie und bisher keine Probleme gehabt. man hatte mich gebeten, vergleichbare Maße aus den Büchern zusammenzustellen. The Sultry Sheath und der Pencil Skrit sind aus dem ersten Buch, die anderen aus dem Kleiderbuch.GertieDank einem Forumsmitglied, das auch bei Facebook ist (im Gegensatz zu mir) habe ich erfahren, dass die Schnitte aus dem Kleiderbuch einschließlich eine Größe zu klein ausfallen. Die Hüftweite paßt wieder zur Größe.

Sicherheitshalber hatte ich ein Probemodell vom Oberteil gemacht. Ich war mir auch nicht sicher, wo ich den Schnitt für mich stauchen muss, da die Angaben zur Brusttiefe leider fehlen. Beim ersten Probemodell hatte ich nur das Miederteil gekürzt, was nicht richtig war, beim nächsten Modell die Länge aufgeteilt. 1 cm habe ich am Armloch heraus genommen, da ich es beim ersten Probemodell recht tief fand und den Rest habe ich aufgeteilt auf Mieder und Oberteil. Das passte dann.

Allerdings war mir das Miederteil unterhalb der Brust viel zu weit. Als ich den Schnitt herausgenommen hatte, hatte ich schon Zweifel – mir kam es zu stark gebogen bzw. aufgedreht vor. Meine Zweifel waren berechtigt.  Es waren im halben Vorderteil 2 cm zuviel. Im Oberteil habe ich einen zusätzlichen Abnäher eingefügt und ungefähr in dessen Höhe das Miederteil 1 cm zugedreht.  Den restlichen cm habe ich an der Seitennaht herausgenommen. Im Foto habe ich die Änderungen rot umrandet:Kleid Gerti Schnitt ObrteilDas Bild zeigt auch gut, wo ich den Schnitt gestaucht habe. Die Nahtzugaben habe ich am Schnitt abgeschnitten, da ich Schnitte mit Nahtzugaben nicht mag. Ein paar kleinere Änderungen waren noch nötig, aber nun paßt das Kleid. Den Ausschnitt habe ich an der Überlappungsstelle sicherheitshalber mit einigen Stichen fixiert. Sicher ist sicher.

Von hinten gibt es auch ein Foto.Kleid Gertie hintenAlles in allem gefällt mir das Kleid sehr, ich mag einfach solche Ausschnittformen. Der Rock ist nicht aus dem Buch, das aber so einen ähnlichen enthält. Es ist mein Grundschnitt, bei dem ich die Abnäher aufgedreht habe.

Ich bin auch froh, dass ich ausnahmsweise ein Probemodell gemacht habe. Das mit Aquarell-Blumen bedruckte Leinen war mir zu schade zum Zerschneiden.

Aber nun schaue ich mir noch die Werke der anderen MMM-Teilnehmerinnen an….