Me-Made-Mittwoch 13.05.2015

Ich bin noch auf der Suche nach DEM idealen Wickelkleid für mich und kann daher beim heutigen MMM nicht mit einem Wickelkleid dienen. Ich besitze nur ein Gekauftes, das hier nichts zu suchen hat.

Deshalb zeige ich „nur“ ein T-Shirt und einen Rock im morgenlichen Sonnenlicht auf dem Balkon 😉

Pramo-Rock und graues ShirtDas T-Shirt ist nach Garconne T-006 (Raglanshirt) genäht. Den Schnitt kann ich schon fast blind nach Gefühl zuschneiden, so oft wie ich den genäht habe. Ich liebe den Schnitt und variiere immer die Ärmellänge. Bei diesem habe ich auf das fertige Shirt Streifen aus dem gleichen Stoff genäht, die ich vorher mit dem Kräuselfuß gerafft habe. Der Streifen war ca. 3 cm breit.  Durch anschließendes Waschen rollen sich die Schnittkanten vom Jersey ein und geben einen schönen zusätzlichen Effekt.

Das gleiche Shirt habe ich auch in rot und vor einiger Zeit eine Nahaufnahme gemacht, auf der man die Kräuel wesentlich besser sieht:Kraeusel-ShirtFalls Ihr keinen Kräuselfuß kennt, den habe ich schnell fotografiert:Kraeuselfuss

Der Rock soll aber vor lauter Kräuseln nicht vergessen werden. Der Schnitt für den 6-Bahnenrock mit angeschnittenem Bund stammt aus einer Pramo von 1953, ist also fast original und nicht nur retro. Das Material ist ein festeres Leinen von Garconne, so dass für den Alltag kein bauschender Unterock benötigt wird. Bei meiner Größe gefällt es mir mit Petticoat an mir auch nicht. Komischerweise gefält es mir nur bei anderen.

Vielleicht finde ich ja auch noch irgendwann das ideale Wickelkleid als Schnitt für mich. Beim MMM gehe ich auf jeden Fall schauen, was die anderen Damen genäht haben.

Me-Made-Mittwoch 06.05.2015

Endlich kann man wieder Schuhe ohne Strümpfe tragen.  Es ist warm genug.T-018Ich habe den Spleen, dass bei mir die Schuhe farblich zum Outfit abgestimmt sein müssen.  Deshalb habe ich passend zum T-Shirt Rote angezogen. Das T-Shirt mit den Flamingos habe ich vorletztes Jahr nach dem Garconne-Schnitt T-018 (T-Shirt mit Raglanoberteil) genäht, allerding in extra kurz wegen meiner Proportionen. Den Schnitt mag ich unheimlich gern, er ist so weiblich. Er sitzt am besten mit einer elastischen Borte unterhalb der Brust. Bei mir ist es ein elastisches Samdband mit einer kleinen Schleife auf der Ansatzstelle. Das Band ist nachträglich auf das fertige Shirt genäht worden. Mir gefällt es in diesem Fall besser, weil es wie ein Gürtel wirkt und nicht in der Seitennaht mitgefaßt ist.

Die Hose ist hier mitterweile eine Uralt-Bekannte, ich trage sie halt sehr viel 😉

Ohne Jäckchen ist es morgens noch etwas frisch, so dass ich meine Lena-Hoschek-Jacke vom vorletzten Winter aus dem Schrank geholt habe.T-018 komplettBeim MMM werden aber wieder viele andere interessante Kleidungsgtücke gezeigt.

Der Beitrag kommt heute leider sehr spät, da ich keine Bilder hochladen konnte. Aber mit Hife von Google hat es jetzt funtioniert.

Me-Made-Mittwoch 29.04.2015

Es ist wirklich frisch und kühl geworden, nichts mehr mit Frühling.

Aus diesem Grund  (ich bin verfroren) habe ich heute einen Wollrock getragen, der schon einige Jährchen auf dem Buckel hat.R-013Er ist nach Garconne R-013 (Godetrock mir Passe) genäht worden, allerdings noch nach der alten Version. Bisher gab es den Schnitt nur in lang und so hatte er mir nicht gefallen. Ich wollte ihn in knielang und habe ihn entprechend modifiziert (Passe gestaucht und Rock gekürzt). Mir gefällt einfach die Form des Rockes, vorne schlicht und hinten mit dem angeschnittenen Godet.

Auch beim Stoff konnte ich damals nicht „nein“ sagen. Ich mag rote Schottenkaro-Stoffe und dieser hat noch ein Fantasiekaro…

Ich finde, dass mit dem Karo der Schnitt richtig gut zur Geltung kommt, hier sieht man ihn etwas seitlich:R-013 seiteDa nur ein Rock nicht reicht, habe ich noch eine (gekaufte) Strickjacke, eine Dirndljacke mit Wolle, angezogen. Eine Kollegin hat als Test über die Jacke gestreichelt, weil sie so stachelig aussieht. Das liegt an dem Lochmuster. Darunter trage ich ein ebenfalls gekauftes Top aus Seidenstrick im Unterhemdenstil.

Auch wenn ich heute spät dran bin, lohnt sich wie immer ein Blick zu den anderen Damen vom MMM.

Me-Made-Mittwoch 22.04.2015

Auch heute mache ich wieder beim MMM mit und auch ich trage eine kurzärmelige Bluse.R-042 plus Lekala-BluseAus einem superschönen Seidenstöffchen von KBC habe ich meinen ersten Lekala-Schnitt letzten Sommer genäht und heute zum ersten Mal getragen. Es ist Lekala 5990. Den Schnitt fand ich mal etwas anderes und mir gefallen so schmeichelnde Krägen so gut. Allerdings habe ich die Rüschen oben auf den angekrausten Schultern weggelassen, da es mir nicht gefallen hat. Wie immer ist mir die Rückenlänge von Lekala im Bereich des hinteren Armloches zu lang und die Bluse ist extrem offenherzig, was man auf dem Bild mit Stickjacke erkennen kann. Zum Glück habe ich schwarze Sicherheitsnadeln 😉 vom Flamenco, denn bei Auftritten werden die Tücher und co damit unsichtbar befestigt. In Brustpunkthöhe werde ich wohl noch ein Knofloch samt Knopf einarbeiten müssen….

Der Rock aus einem strechigen Jeansstoff (der gleiche Stoff wie die Hose letzte Woche) ist auch letztes Jahr nach Garconne R-042 entstanden. Ihn habe ich aber schon öfters getragen. Es ist ein Rock mit 8 Bahnen, die in der Mitte je eine Doppelfalte haben. Die habe ich blöderweise beim Nähen eine Spur breiter begmacht als im schnitt vorgesehen. Er wurde etwas eng und ich musste aus den Nahtzugaben rauslassen, was ging. Deshalb mein Tipp für den Schnitt: Reichlich Nahtzugaben für die Teilungsnähte….R-042 komplettDa es morgens noch recht frisch ist brauche ich eine Strickjacke. In diesem Fall ist es eine gekaufte Kinder-Strickjacke von Bennetton. Machmal hat es auch Vorteile, wenn man klein ist…

Die Liste der heutigen Teilnehmer beim MMM ist recht lang, deshalb lohnt sich ein Besuch dort.

Me-Made-Mittwoch 15.04.2015

Mein heutiges Outfit paßt zum Motto des letzten MMM, Frühlingserwachen.rotes SchößchenDas Schößchen-Top und die Hose habe ich mittlerweile in mehren Varianten genäht und kombiniere sie sehr gerne zusammen, was man hier im Blog auch sehen kann. In diesem Beitrag habe ich beide näher beschrieben. Gerade in der Übergangszeit trage ich die Tops gerne, da sie etwas wärmer als normale T-Shirts sind. Sie sind aus Cloque-Jersey oder etwas dickerem Jersey. Dieses Material hat die nötige Schwere und Stand für den Schnitt.

Da es morgens doch recht frisch ist, geht es nicht ohne Jacke. Stolz zeige ich mein Prachtstück, das ich viel zu selten trage (genäht letztes Jahr) und eher schone.  Es ist ein Trench aus einer Burda von  2009 und recht auffällig, besonders in meiner Lieblingsfarbe rot.roter TrenchEndlich kann man auch wieder Ballerinas ohne Strümpfe anziehen.

Bei den anderen Damen vom MMM geht es auch recht frühlingshaft zu.

Me-Made-Mittwoch 08.04.2015

Mein heutiges Outfit paßt nicht wirklich zum Thema „Frühlingserwachen“ beim MMMblauer Rock mit Bolero-1…. morgens ist es noch recht frisch und ich bin verfroren. Der blaue Rock ist ja fast schon ein alter Bekannter hier im Blog, aber mit dem Bolero kommt der Schnitt mit dem Bund so richtig schön zur Geltung.blauer Rock mit Bolero-2Den Bolero habe ich vor kurzer Zeit im Schrank wieder entdeckt. Das kommt davon, wenn der Schrank zu voll ist. Vor einigen Jahren hatte ich ihn aus sündhaft teuerer Wolle (italienische) gestrickt und knausernd recht kurz und knapp gehalten. Das war die bis dahin teuerste Wolle, die ich verstrickt habe. Ich meine, das ein Knäuel 9 €  gekostet hatte. Das Garn ist grau-schwarz mit einem durchlaufenden Faden, der wechselt dauernd von orange, rot, blau zu grün.

Hier sind noch eine Frontalansicht:blauer Rock mit BoleroDas T-Shirt ist ausnahmsweise mal nicht von mir genäht, es ist gekauft.

Und wie immer zeigen die anderen Damen auch ihre Werke.

Me-Made-Mittwoch 01.04.2015

Von Frühling war heute nicht wirklich viel zu spüren, da muss man ja fast wieder Winterkleidung anziehen.Pulli in grünHeute hatte ich einen genähten Pulli aus einem warmen Merino-Feinstrick an. Der Schnitt ist der der Burda 10/12 und Model 118 stark gekürzt. In der Originallänge habe ich ihn hier schon einmal gezeigt. Da ich lieber Röcke als Hosen trage, brauche ich aber kürzere Oberteile, damit die Proportionen stimmen.

Genäht habe ich den Pulli schon vor einer Weile, aber nicht getragen, weil ich ihn voreilig gesäumt habe. Ich ärgere mich jetzt, dass ich die abstehenden Seitennähte am Saum nicht schon eher abgenäht hab. Der Pulli ist so schön kuschelig…

Beim Zuschnitt hatte ich zu spät gemerkt, dass der Schnitt auf der falschen Seite des Stoffes lag, nun ist die Raffung rechts anstatt links. So etwas kann auch nach vielen Nähjahren noch passieren.

Die Hose ist nach einem Burdaschnitt von 2009 genäht und wurde auch schon oft im Blog gezeigt. Meine frisch genähten Sachen sind leider noch etwas zu luftig, da muss es etwas wärmer werden.

Durch die Zeitumstellung ist es im Moment leider morgens wieder etwas dunkler, so dass der Blitz beim Fotografieren wieder sein muss.

Die andern MMM-Mädels zeigen auch wieder ihre Werke, unter anderem ist diesmal zufällig auch „mein“ Pullischnitt dabei.

Me-Made-Mittwoch 25.03.2015

Ich bin im Strickfieber…rosa PulliGestern hatte ich den zweiten Pulli aus einem Holst Garn getragen, nachdem er am Wochenende fertig wurde (einschließlich der ersten Wäsche zur Entfernung des Spinnöls). Ihr kennt es sicher, dass ein Stücke zumindest einmal gleich getragen werden muss, wenn es fertig ist.

Eigentlich ist der Pulli, den ich aus der Qualität Noble in der Farbe Camisole mit doppeltem Faden mit Nadelstärke 4,5 gestrickt habe, etwas zu warm. Er ist als Winterpulli gedacht. Für das Modell haben mich verschiedene Pullis inspiriert und als Schnitt habe ich (wie beim Formstricker mit der Strickmaschine) den Schnitt J-001 (von Garconne) vermessen und enstprechend verwendet. Ich wollte einen taillenkurzen Pulli, nur hätte er 2 cm länger sein können…

Da ich noch Garn übrig habe (die Menge konnte ich nicht einschätzen wegen der 2 Fäden), werde ich noch einfädig eine Art Unterhemdchen stricken, das unter dem Puli voblitzen soll. Ich will meine Arme heben können, ohne gleich halbnackt da zu stehen…

Diese Garne müssen nach dem Stricken gewaschen werden, um das Spinnöl zu entfernen. Damit Ihr den Unterschied sehr, habe ich vo dem Waschen (links) und danach (rechts) je ein Bild gemacht. Ungewaschen wirkt der Strick fast „strähnig“ wie fettiges Haar. Nach der Wäsche ist der Strick viel gleichmäßiger. Normalerweise stricke ich sehr gleichmäßig, nur das Garn bremste auf den wirklich flutschigen Addi-Nadeln.

ungewaschengewaschen

Der Rock ist ein alter Bekannter, den ich hier schon mal gezeigt habe.

Das nächste Strickprojekt ist schon in Arbeit, wird aber länger dauern. Ich sollte wieder mehr nähen…

Die anderen MMM-Mädels zeigen überwiegend Genähtes.

 

Me-Made-Mittwoch 18.03.2015

Nach mehr als 2 Jahren Pause wegen Schulterproblemen habe ich mich wieder am Stricken mit der Hand versucht und bin im Strickfieber.TrachtenjackeSchuld war ein Blogbeitrag, den ich leider nicht mehr finde, beim Beschwingten Allerlei, in dem über die Holst Garne berichtet wurde mit dem Hinweis, dass es die ideale Vintagegarnstärke hat, besonders die Supersoft. Die Links führen zu einem deutschen Händler, nicht zum Hersteller. Ich habe mir gleich den Farbton Holly herausgesucht, bestellt und bin auch Anleitungssuche gegangen.

Es sollte eine Strickjacke im Vintagestil werden, die zu Kleidern paßt und nicht mit der Maschine gestrickt werden kann (Wenn ich schon von Hand stricke….). Fündig bin ich in diesem Buch geworden, das ich in eienmHandarbeitsgeschäft gefunden habe und hab mich für Vroni entschieden. Da mein Garn wesentlich dünner als das Originalgarn war, musste ich umrechnen. Da ich aber noch nie die Originalgarne verwendet habe und eh die Schnitte stauchen muss, war das Umrechnen kein Problem.

Da das Garn sich super vertricken ließ, ist die Jacke recht schnell (für so dünnes Garn und Nadelstärke 3) fertig geworden. Mit dünnen Nadeln habe ich auch keine Schulterprobleme mehr. Außerdem mag ich keine dicken Pullis.

Ich liebe die Strickjacke und habe sie seit Anfang/ MItte Februar auch schon oft getragen, auch zu Hosen. Besonders schön finde ich sie zum „Alpenrock“, den ich mir nähen musste, als ich den Stoff bei einer Kollegin auf unserem Kleider- und Stoffmarkt gesehen hab. Sie hat mir ein Stück besorgt (Wink an Christel). Der Stoff ist richtig kitschig, aber dadurch wieder richtig schön, zwar vermutlich ein Dekostoff….

Hier ist das Gesamtoutfit:Trachtenjacke mit AlpenrrockDer Schnitt ist mein Üblicher für enge Röcke.

Die anderen Damen zeigen ebenfalls ihre Werke beim MMM.

P.S.: Ich bin inzwischen im Holst Garn-Fieber. Ich liebe die Garnstärke, das Material und die vielen Farben auch der anderen Qualitäten

Me-Made-Mittwoch 11.03.2015

Heute zeige ich beim MMM mein Erstlingswerk mit der Strickmaschine.SchleifenpulliDen Pulli habe ich vor zwei Jahren gestrickt und er ist das erste Stück, das ich mit der Strickmaschine gemacht habe. Als Grundidee diente damals ein gekaufter Pulli, der die gleiche Schnittführung hat und ebenfalls kein Bündchen am Ausschnitt. Da ich mich damals noch nicht an Halssauschnitte herangetraut hatte, wurde ein „endlos“ Streifen 1:1 über alle Nadeln beim Doppelbett gestrickt und an den Ausschnitt genäht. Nähen ist ja kein Problem 😉 Und damit es pfiffiger ausssieht, hat der Pulli eine richtige gebundene Schleife erhalten. Sie ist aber fest angenäht worden, damit sie ihe Form behält. Das Garn ist ein 3-fädiges Merinogarn und genau das gleiche wie bei dieser Jacke.

Da ich damals noch keinen Formstricker kannte und auch keinen hatte, wurde der Schnitt mit diesem Strickrechner erstellt. das hat sehr gut funktioniert, nur ich bin verwöhnt, was die Paßform angeht. Die ist für mich verbesserungswürdig, besonders im Schulterbereich.Schleifenpulli mit RockNatürlich habe ich etwas außer dem Pulli an. Es ist ein starkt ausgestellter Rock aus einem walkähnlichem dünnen Strickstoff. Der Schnitt ist das Unterteil von einem Sommerkleid. Da der Stoff kein Karo sondern Rauten hat, sieht es aus, als ob er im schrägen Fadenlauf geschnitten ist.

Ohne Blitz sind die Bilder wieder platischer aber noch etwas unscharf, da das Licht morgens noch nicht ganz ausreicht.

Aber nun zu den anderen Damen vom MMM