Blue Monday

(Werbung durch Verlinkung) Blauer Montag, so heißt das Schnittmuster des Kleides, das ich heute zeige.

Zum ersten Mal habe ich ein französisches Schnittmuster verwendet, da mir das Kleid Blue Monday einfach zu gut gefallen hat. Ich weiß nicht mehr, durch welchen Blog o.ä. ich das Schnittmusterlabel Mimoi entdeckt habe. Auf jeden Fall bin ich über den Kleiderschnitt virtuell gestolpert, als ich für meinen Stoff, ein Viskose-Twill in dunkelgrün mit verschiedenen Rottönen, einen herbstlichen Kleiderschnitt gesucht habe.

Es sollte ein luftiger Schnitt sein, da der Stoff so schön fließt, und kompatibel mit meinen Strickjacken, damit es warm genug ist. Bei diesem Schnitt wird das blusige Oberteil durch eine Art Miedereinsatz gebändigt und es hat einen angekrausten, ausgestellten Rock. Die Weite der langen Ärmel werden durch breite Manschetten mit 3 Knöpfchen im Zaum gehalten. Der U-Boot-Ausschnitt hat hinten einen Schlitz und Knopf, die aber überflüssig sind, da der Kopf auch so hinduch paßt. In der linken Seitennaht steckt ein Reißverschluss.

Am Schnitt. dessen Größe ich nach der Tabelle mit den Körpermaßen gewählt habe, habe ich für meine Verhältnisse relativ wenig geändert, da der Schnitt recht Passform unsensibel ist: zuerst meine normalen Anpassungen wie schrägere Schultern und eine Hohlkreuzanpassung. In diesem Fall habe ich das blusige Oberteil an der Ansatznaht gekürzt und in der hinteren Mitte 1 cm herausgenommen, der bis zur Seite ausläuft.

Außerdem muss ich jeden Schnitt stauchen, da ich mit 152 cm recht klein bin. Hier habe ich das Miederteil um 2 cm gekürzt, da ich es für meine Proportionen zu breit fand. Bei der Anprobe (bevor ich die Ärmel eingestzt hatte) habe ich gemerkt, dass das blusige Oberteil zu lang ist und habe es um 1 cm gekürzt. Leider fehlt bei vielen Schnittmusterherstellern die Längenangabe vom Oberkörper. Außerdem habe ich Breite der Manschette (um 2 cm) und die restliche Ärmellänge gekürzt.

Die Anleitung fand ich etwas umständlich, was aber auch daran liegen kann, dass ich kein Französisch verstehe. Immerhin hat sie viele Bilder. Aber da ich schon so lange nähe, habe ich das Kleid ohne weitere Anleitung genäht. Immerhin habe ich verstanden, dass 1,5 cm Nahtzugaben im Schnitt enthalten sind.

Mit Strickjacke trägt sich das Kleid auch gut, sie ist aus der Alpacca classic von Rowan gestrickt und die Anleitung ist Marble Hill. Das Rot der Jacke ist auch im Blumendruck enthalten.

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Ganz viele Fahrräder

(Werbung durch Verlinkung) tummeln sich auf meiner Bluse.

Nachdem es hier auf dem Blog etwas sehr ruhig war durch aufwendigere Projekte, bin ich heute wieder vintage mäßig unterwegs.

Die Bluse habe ich das Schnittmuster Simlicity 8445 (deutsch S7008) verwendet. (Die deutsche Version habe ich gerade nicht gefunden) Es ist ein Nachdruck aus den 50ern. Der Stoff ist eigentlich ein Patchworkstoff, aber er hat mir zu gut gefallen. Schnitt und Stoff habe ich im Mai in Würzburg gekauft. Ich habe bei dem Schnitt nur die Ärmelaufschläge weggelassen, da sie durch den etwas zu steifen Stoff nur unschön abgestanden hätten.

Die Bluse ist nur oberhalb der Taille so weit, unterhalb hat sie vorn und hinten Falten bzw. Abnäher, die sie auf Hüftweite bringt und schmal anliegt, so dass sie reingesteckt nicht aufträgt.

Stilecht dazu ist meine Jeans, die ich in Konstanz gekauft habe. Durch Zufall sind wir dort an einem Geschäft vorbei gekommen, das Mode im Vintagestil verkauft. Aus Neugier bin ich rein und mit einer vollen Tasche wieder raus.

Die Jeans ist Marlene von Rumble59, einer deutschen Marke, die die Jeans der 50er mit ihren damaligen Schnitten wieder aufleben lässt. Eigentlich wird sie mit breitem Aufschlag getragen, was mich aber unnötig kürzer erscheien lässt, als ich ohnehin schon bin. da die Hose ganz gerade geschnitten ist und der Stoff kaum ausgewaschen ist, habe ich die Jeans auf meine normale Hosenlänge gekürzt. Die Hosenform mit ihrem hochgeschnittenen Bund und den seitlichen Köpfen gefällt mir unheimlich gut und ich fühle mich richtig wohl darin. Den Schnitt werde ich „nachbasteln“ und als Ausgangsbasis vermutlich die Lander Pants von True Bias nehmen.

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luftiges Wasserfallshirt

(Werbung durch Verlinkung) Heiß ist es im Moment, da braucht man luftige Kleidung so wie dieses Shirt.

Vor kurzem habe ich auf einem Blog ein interessantes Schnittmuster für ein sommerliches Wasserfallshirt gesehen. Ich weiß allerdings nicht mehr, welcher Blog es war. Den gezeigten Schnitt musste ich mir sofort kaufen.

Es ist das Wasserfallshirt Rosa von Fräuleins, die ich bisher noch nicht kannte. Die Lösung mit den seitlichen Passen und der Raffung hat mich gleich angesprochen und ich bin auf die Suche nach dem passenden Stoff gegangen.

Gefunden habe ich diesen glitschigen Viskosejersey, der ideal für Wasserfälle und Drapierungen ist, er fällt so schön.

Der Schnitt näht sich recht einfach, allerdings muss man aufpassen, dass die Schulternähte am Rückenteil nicht zu breit werden, da sich sonst unschöne Falten an der Schulternaht bilden. Ratet mal, woher ich das weiß. Nch zweimaligem Auftrennen habe ich es gelassen, bevor ich den Jersey verletze.

Ich habe meine normale Größe verwendet und nur die Länge verändert, da ich doch recht kurz geraten bin.

Meine Hose ist eine alte Bekannte, die ich in vielen Varianten immer wieder auf dem Blog zeige. Es ist mein Standardschnitt.

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Die 50er lassen grüßen

(Werbung durch Verlinkung) so war der Untertitel auf dem Heft 4/2019 der Knipp mode bzw. fashion style, aus der der Schnitt für die Hose stammt.

Beim heutigen Me Made Mittwoch geht es um die Urlaubsgarderobe. Ich habe in der nächsten Zeit keinen Urlaub, aber wenn, würde ich diese Hose auf jeden Fall mitnehmen. Sie lässt sich einfach universell kombinieren.

Die Hose ist das Modell 31 und sie ist aus einem Baumwollstoff mit Elastan genäht. Der Stoff ist duneklgrau bedruckt mit einer Art Glensheck-Muster mit Überkaro in dunkrelrot und blau. Der Stoff könnte eine Spur weicher sein, dann wäre die Hose etwas bequemer beim Bewegen, aber es geht gut.

Den Schnitt habe ich in der Länge verändert bzw. gestaucht, da ich nicht das Gardemaß von 1,72 m habe, sondern nur 1,52 m. Die Länge ist meine übliche für Midiröcke (71 cm ab Taille). Außerdem habe ich die Bundbreite von 6 cm auf 4 cm reduziert, damit die Proportionen bei mir stimmen. Beim Anprobieren der Hose war mir der Oberschenkel zu weit, weshalb ich ihn verschmälert habe. Es sah an mir einfach komisch aus, was vermutlich auch an meiner Größe liegt. Den Reißverschluss habe ich nach hinten verfrachtet, da ich an der Seitennaht meistens etwas ändern muss und hinten beult er auch weniger 😉 .

Die Taille hätte ich etwas schmaler machen können, sie ist etwas zu weit. Vorn hat der Schnitt keinen Abnäher und der fehlt einfach bei mir. Aber durch den Gürtel geht es und sie wird immer mit Gürtel getragen. Den Gürtel habe ich beziehen bzw. anfertigen lassen bei Plissee Kliss. Die machen das immer super und der Gürtel ist einfach besser und anders verarbeitet, als wenn ich es selber machen würde. Die haben die passenden Zutaten. (Dort haeb ich schon öfters Gürtel machen lassen)

Das T-Shirt ist schon recht alt, aber ich mage es immer noch. Hier hatte ich es ausführlicher beschrieben und die Kräusel erklärt.

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Ich bin nicht allein…

(Werbung durch Verlinkung) Zugegeben, ein blöder Titel, aber er fiel mir spontan ein wegen dem Druck auf dem Rock.

Auf dem Stoff (Baumwolle mit Elastan) sind lauter Menschen in Aquarellmanier gedruckt. Ich konnte nicht widerstehen, als ich den Stoff gesehen hatte und musste ihn kaufen. Der Schnitt ist wieder Model 106 aus der Burda 10/2008, den ich hier schon einmal genäht und auch näher beschrieben bzw. die Links gesetzt habe. Bei diesem bunten Rock kommt das Detail mit der Falte kaum zur Geltung, was mich aber nicht stört. Sie war interessant beim Nähen.

Für das Shirt habe ich das Schnittmuster Petit Miss Audrey von Schnittmusterlounge verwendet. Das Label kannte ich bisher nicht, obwohl die aus Freiburg sind.

Darauf aufmerksam bin ich geworden, als ich an einem Samstag im März beim Arbeiten bei Garconne im Stoffgeschäft Kunden hereingekamen und ich gedacht hatte, die kenne ich doch aus diversen Blogs.

Erkannt hatte ich sofort die Hauptperson von Schnittwechsel und auch den Mantel, den sie trug, da sie ihn erst kurz vorher auf ihrem Blog gezeigt hatte. (Ich habe mich allerdings nicht zu erkennen gegeben, da ich nicht so aufdringlich sein wollte). Danach habe ich in den folgenden Tagen auf ihren Blog geschaut, um zu sehen, ob über Freiburg etwas geschrieben wird. Und tada, es kam ein Artikel und in dem wurde vom Treffen des Stammteams von Schnittmusterlounge berichtet. Meine Neugier wurde geweckt, wie kann es auch anders sein, und das Shirt Miss Audrey musste ausprobiert werden.

Praktischerweise wurde mit den Petit-Versionen an Petit-Frauen wie mich gedacht (bin 152 cm groß) und ich konnte mir das Stauchen sparen.

Zur Paßform des Labels kann ich noch nicht viel sagen, da der Schnitt recht einfach geschnitten ist. Diese Shirt ist mein zweites nach dem Schnitt und ich habe die Ausschnitte anders verarbeitet, als es in der Anleitung angegeben ist. Die Saumzugabenan den Ausschnitten habe ich einfach nur umgebügelt und gecovert, um eine andere Verarbeitung auszuprobieren. Das erste Shirt (in dunkelgrün) nach Anleitung habe ich noch nicht getragen und dort finde ich die Auschnittkanten, die mit einem Streifen verstürzt werden, recht dick. Bei diesem dunkelgrauen Shirt steht die Ausschnittkante vorn etwas ab, da Spannung fehlt.

Verlinkt bei: Me made Mittwoch, Du für Dich am Donerstag (Nähfrosch), SewLaLa,

Retrorock von Burda mit passender Bluse

(Werbung durch Verlinkung) Der Sommer kann outfittechnisch kommen…

Auf das Tragen dieser Kombi freue ich mich schon, seit ich die Stoffe gekauft habe. Die Fotos sind Ostern entstanden, da war es bei uns warm genug, aktuell ist es leider wieder etwas frischer geworden.

Für den Rock habe ich den 50er-Jahre-Schnitt aus der Januar Burda genommen (Modell 123 Burda 1/2019). In den Schnitt mit der ungewöhnlichen Taschenlösung hatte ich mich gleich verguckt. Der Stoff ist ein kräftigerer Ramie in topaktuellen Farbton Living Coral, was ein neutrales Coral ist und ich deswegen als Unterteil tragen kann. Am Schnitt habe ich außer einer Längenanpassung nichts geändert. (Stimt nicht ganz, beim Bund habe ich mich nach meiner Taille und nicht nach den Angaben von Burda gerichtet)

Auf diesem Bild sieht man schön die vordere Kellerfalte, hinten ist der Rock glatt und hat auch eine Kellerfalte.

Für die Bluse musste mal wieder mein Lieblingsblusenschnitt herhalten, das T-Shirt im Carmenstil (T-038 von Garconne). Die weiche Viskose mit den Streifen und Blumen hat mir einfach gefallen. Die Farbe der Blumen passt haargenau zum Rock und durch die weißen und hellblauen Streifen passem mir als Wintertyp die Farben. Die Blätter haben auch noch „mein“ Grün.

Freut Ihr Euch auch schon darauf, endlich die neuen Sommeroutfits tragen zu können?

Verlinkt bei: Me Made Mittwoch, Du für Dich am Donnerstag,


Kleid mit Wasserfallausschnitt

(Werbung durch Verlinkung) Endlich kann ich die Sachen tragen und zeigen, die ich in der letzten Zeit, in der es hier auf dem Blog ruhig war, genäht habe. Es ist warm genug, zumindest in den letzten Tagen bis heute.

Heute trage ich ein Kleid nach einen für mich neuen Schnitt. Es ist das T-Shirtkleid mit Wasserfall K-058 von Garconne. Der Schnitt ist nicht neu, nur ich habe mich bisher nicht dran getraut, da ich der Ansicht war, dass ein durchgehendes T-Shirtkleid nichts für meine Figur ist. Aber nach dem Versuch mit K-075, das ich hier gezeigt habe, hat sich meine Einstellung geändert.

T-Shirtkleid mit Wasserfall nach Garconne K-058

Der Stoff ist ein Cloque-Jersey mit einem Hibiskus-Muster und hat mich gleich zu diesem Kleid inspiriert. Hinten im Rücken hat das Kleid eine Teilungsnaht wie fast alle Schnittmuster von Garconne, damit es hinten schön anliegt und der Figur folgt. Der Schnitt hat noch eine andere Rockform mit Zipfelsaum, die mir aber nicht so gefällt.

Viel ändern musste ich nicht am Schnittmuster, lediglich meine Standardanpassung an meine Zwergengröße (bin nur 1,52 m groß) und die übliche Hohlkreuzanpassung.

Kleid mit Wasserfallausschnitt nach Garconne K-058

Verlinkt bei: Du für Dich am Donnerstag

Shirt mit U-Boot-Ausschnitt

(Werbung durch Verlinkung) Es wird endlich wärmer und die Winterkleidung kann in die hinterste Ecke des Kleiderschranks verbannt werden.

Seit dem letzten Blogpost habe ich einiges genäht, was sehr sommerlich ist und deshalb noch zu früh ist zum Verbloggen. (Ich nähe nach Lust und Laune, eher weniger nach Plan)

Aus diesem Jersey mit Kirschen und Streifen wollte ich unbedingt ein Shirt mit U-Boot-Ausschnitt nähen in Anlehnung an die bretonischen Streifenshirts. Deshalb habe ich alle Schnittmusterhersteller durchforstet und bin ursprünglich beim Gable Top von Jennifer Lauren gelandet, bei dem mir die Verarbeitung des Ausschnittes gut gefallen hat. Ich hatte ein genähtes Beispiel in einem Blog gesehen. Nur leider ist meine Figur nicht kompatibel mit diesem Schnittmusterhersteller, der sehr schöne Schnitte hat. Es ist der für mich zweite Fehlversuch und zeige ihn lieber nicht, da er untragbar ist.

In einem anderen Blog (ich weiß nicht mehr welcher) habe ich ein Shirt gesehen, dessen Schnitt in der Burda 11/2019 war (Model 113). Darauf hin habe ich mir den Schnitt genauer angeaucht und auch da hat mir die Verarbeitung des Ausschnittes gefallen. Mir hat nur der Ausschnitt gefallen, der Rest des Schnittes mit der Teilungsnaht leider nicht. Ich habe einfach den Ausschnitt auf meinen Standard-Schnitt übertragen.

Die Verarbeitung des Ausschnittes ist genial einfach: erst die Nahtzugabe des Auschnittes umbügeln und covern (oder Zwillingsnadel) und dann erst die Schultern schließen. Dadurch ist alles schön flach und es wird kein Beleg verwendet.

Das Ergebnis gefällt mir super gut. Sicherheitshalber hatte ich aber erst einen anderen Jersey verwendet, der Kirschjersey war mir zu schade. Der Ausschnitt hat eine schöne Breite (die BH-Träger sind gerade verdeckt) und eine passende Tiefe ohne, dass man erwürgt wird. (Ich habe leider erst nach dem Fotografieren gesehen, dass sich das Shirt hochgeschoben hatte…)

Mein Standard-Schnitt für Shirt ist von Gertie Hirsch aus ihrem ersten Buch, das auf Deutsch den Titel „Rockabella“ hat.

Verlinkt bei: Du für Dich am Donnerstag von Nähfrosch


Bluse mit Boucle-Druck

(Werbung durch Verlinkung) Endlich wird es wärmer, zumindest bei uns im Breisgau.

Und endlich kann ich auch meine langärmeligen Blusen nach T-038 von Garconne (gähn, ich weiß, aber ich liebe nunmal diesen Schnitt und habe ihn letztens genauer vorgestellt) anziehen ohne Strickjacke darüber. Diese hier ist aus einem Seidensatin mit Elastan. Witzigerweise zeigt der Druck in schwarz-weiß einen groben Boucle mit Riesen-Glencheck.

Besonders gut passt zur Bluse ein schwarzes Unterteil, hier ist es ein Rock nach Garconne R-014 in einer gekürzten Version. Den Schnitt gibt es leider nicht mehr, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen möchte.

Und damit es nicht ganz so streng wirkt, bringt mein rotes (gekauftes) Spitzenshirt Farbe ins Spiel.

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Carmenshirt mit Mohnblumen

(Werbung durch Verlinkung) Mir gefallen Mohnblüten sehr und als ich den Stoff, es ist ein dünner Jersey, sehen hab, war sofort klar, was ich daraus nähen werde. So schnell habe ich mich selten für einen Schnitt entschieden. In Gedanken sah ich zu dem Shirt gleich einen schwarzen Bleistiftrock und schwarze Sandalen.

Es ist T-038 von Garconne (Shirt im Carmenstil), der sich zu einem meiner Lieblingsschnitte entwickelt hat. Hier im Blog habe ich schon eine Variante gezeigt und näher beschrieben, die sich nur in der Stoffwahl und damit einhergehend der Größe unterscheidet. Der Schnitt ist für Jersey ausgelegt, aber bei der Wahl einer Größe größer kann auch Webware verwendet werden.

In dieser Jahreszeit bieten sich die kurzärmeligen Varianten an, die man gut unter Strickjacken tragen kann. Da stören mich die längeren Ärmel. Meine Strickjacke ist ein Wiederholungstäter, besser gesagt ich habe sie noch einmal gestrickt (die Erstversion), diesmal doppelfädig aus Mohair mit Seide und Alpaka. Die Knöpfe sind natürlich aus meinem Shop.

Meine bisher zwei Exemplare mit längeren Ärmeln werde ich tragen, wenn es wärmer wird und ich keine Strickjacke brauche.

Nähtechnisch ist der Schnitt nicht sehr anspruchsvoll, aber ich fühle mich damit unheimlich wohl, den klassische Blusen mag ich an mir nicht, da fühle ich mich verkleidet. Weitere Blusen (Webware) und Shirts (Jersey) werden auf jeden Fall folgen, es sind auch schon welche zugeschnitten. Aber ich muss erst noch meinen Wintermantel, auch wenn ich ihn eventuell dieses Jahr nicht mehr benötige, fertig machen.

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