Kategorie-Archiv: Garconne

Me-Made-Mittwoch 08.10.2014

Schon wieder ist eine Woche vorbei….

J-040 mit BlumenrockHeute trage ich einen schmalen Rock nach selbst erstelltem Schnitt.  Schnitte konstruieren kann ich nicht wirklich, aber mit Hilfe der Bücher aus dem Europaverlag habe ich zumindest einen Rockschnitt für meine nicht Standardfigur.

Der Rock ist aus einem (Burda würde sagen) Hightec-Jersey. Innen ist es ein Romanit, der außen mit einem dünnen Stoff kaschiert wurde.

Dazu trage ich meine Lieblingsjacke nach Garconne J-040, die ich hier schon mal beschrieben habe.

J-040 mit Blumenrock-offenDiese Kombination mit dem Kauf-Shirt darunter ist ideal für den Übergang, sie ist noch nicht zu herbstlich (trotz Strumfhosen…).

Jetzt werde ich schauen, was die anderen Damen beim MMM so treiben.

Wiedergefunden

Heute zeige ich etwas aus den “Historie” von Garconne.

Burda1-5Beim Aufräumen hab ich eine alten Artikel aus der Mai-Burda von 2002 gefunden. Es geht um Garconne und die Inhaberin Claudia Löslein.

Als ich den Artikel vor kurzem den Kolleginnen von Garconne gezeigt hab, haben wir uns köstlich amüsiert von  “Kinder, wie ist die Zeit vergangen” bis “wie sah ich den aus” war alles dabei. Der Bericht war ganz in Vergessenheit geraten. (Ich hab ihn aber aufgehoben….)

Hier ist er als PDF zum Lesen: Bericht Burda

Kostümjacke von Garconne

Jetzt braucht man bzw. frau wieder Jacken und Jäckchen, wenns kühler wird. Da hab ich mal welche herausgeholt, die ich nach dem gleichen Schnitt genäht habe.

Nachdem ich mir im letzten Winter die Kostümjacke J-040 von Garconne genäht hab, war ich erstaunt, wie bequem so eine Jacke sein kann, obwohl unelastischer Stoff.

J-040-TweedDas ist meine erste Version mit Schalkragen (im Schnitt enthalten).

Bisher hatte ich in solchen Fällen Blazer und Konsorten von Burda benäht und fand sie eher unbequem, weshalb ich sie nie getragen hab.  Als Konsequenz hab ich klassische Jacken gemieden und lieber Walkjacken, da leicht elastisch, genäht und getragen.

Der aufälligste Unterschied in der Paßformbzw. Bequemlichkeit ist, dass bei Garconne die Armlöcher kleiner im Sinne von nicht so tief sind.

Ich bin auf den Geschmack gekommen und als ich diese schöne, grobe petrol Wildseide gesehen hatte, war klar: das wird eine Kostümjacke.

J-040-Seide-1 J-040-Seide-geschlossenJ-040-Seide-hintenDer ungewöhnliche Kragen ist ebenfalls im Schnitt. Mir gefällt die runde Form unheimlich gut, sie wirkt viel weiblicher als ein klassisches Revers.

Inzwischen betrachte ich den Schnitt als Grundschnitt und hab ihn abgewandelt und einen anderen Kragen drangebastelt. Ich wollte eine Jacke im französischen Stil mit Borte. Nur mag ich keine Jacken ohne Kragen und habe den Kelchkragen von einem anderen Schnitt genommen. Die schmeicheln so schön…

J-040-BorteBie dem groben Tweed wirkt meine nicht gerade kleine Oberweite noch größer… Geschlossen wird die Jacke mit normalen Druckknöpfen (etwas größeren) und die Borte ist eine Chenilleborte aus meinem Sortiment. Ich wollte ursprünglich eine extrem grobe Zackenlitze von Garconne verwenden, aber die Chenilleborte hat besser gepaßt.

Im Original sind keine Schulterpolster enthalten und die Jacke ist nicht gefüttert. Da ich abfallende Schultern hab, hab ich einfach zum Ausgleich dünne Schulterpolster eingesetzt (statt Schnittänderung ;-) ). Außerdem hab ich die Jacken gefüttert.

Kleid mit Godets

K-049 von vornDas schöne Wetter musste für eine kleine Fotostrecke ausgenutzt werden, denn endlich konnte das neueste Werk von mir ausgeführt werden.

Als ich die Übersicht des Schnittes gesehen hatte, war ich Feuer und Flamme. Es musste nachgenäht werden wegen der schönen Rückansicht.

Von vorne sicht das Kleid mit den Godets, Garconne K-049, recht normal aus, aber hinten schwingt der Saum durch die beiden Godets-Trios schön um die Beine, besonders bei meiner Stoffwahl. Es ist ein glitschiger Viskose-Jersey (mit etwas Elastan), der sich recht kühl anfühlt, deswegen auch kurze Ärmel. Bei einem einfarbigen Stoff würden die Details stärker auffallen, aber das ist mir in dem Fall egal. Ich hatte gleich den Stoff im Kopf, für den ich eh einen schönen Schnitt gesucht habe.

K-049 von hinten K-049 von hinten 1 K-049 seitlich K-049 Schwung

Die Länge ab Taille hab ich unverändert gelassen. Normalerweise ist das Kleid bei normal großen Frauen etwas kürzer. Ich bin nur 1,52 m groß und die knieumspielende Länge des Rockes ist für mich enfach günstiger. Oberhalb der Taille hab ich meine übliche Längenanpassung gemacht.

Raglanshirt mit Wasserfall

Garconne T-031Als erstes Modell zeige ich hier meine Variante von Garconne T-31. Es ist ein Raglanshirt mit Wasserfallausschnitt, eine Kombination, die man selten sieht.

Bei mir ist der Ausschnitt tiefer als normal, da ich sehr schmale und abfallende Schultern habe.

Die Ausschnittkante (außer dem Wasserfall) muss bei diesem Schnitt unbedingt mit einer elastischen Borte “gebändigt” werden, da sie sonst keinen Halt hat. Ich hab die Nahtzugaben mit “Organza-Falzgummi” oder auch “Organza-Falzgummi” eingefaßt, nach innen umgeschlagen und festgesteppt. Von außen sieht man nur die letzte Naht.

T-031-Ausschnittkante innen