Me-Made-Mittwoch 27.05.2015

Bei den Temperaturen morgens weiß man ja gar nicht, was man anziehen soll.T-033 BlumenHeute trage ich ein T-Shirt mit Knoten aus geblümten Jersey und eine Hose aus jeansartigem Stretch. Der Schnitt vom T-Shirt ist Garconne T-033, den ich schon in mehreren Varianten genäht und auch hier und hier im Blog gezeigt habe. Diesmal ist es die einfache Variante mit V-Ausschnitt und kurzen Ärmeln. Ich habe manchmal die Angewohnheit, einen Schnitt mehrfach zu nähen, wenn er mir gut gefällt.

Die Hose ist nach meinem üblichen Burda-Schnitt genäht, nur etwas länger.T-033 mit grüner JackeUnd was würde ich nur ohne Strickjacken machen, so verfroren wie ich bin. Diesmal ist die Jacke auf die Schuhe abgestimmt (oder besser umgekehrt…)

Mein heutiges Outfit ist ein ganz normales ohne Besonderheiten. Man kann ja nicht jeden Tag etwas ausergewöhnliches tragen 😉

Ich bin sicher, dass die anderen Damen vom MMM spektakulärere Stücke präsentieren.

Me-Made-Mittwoch 13.05.2015

Ich bin noch auf der Suche nach DEM idealen Wickelkleid für mich und kann daher beim heutigen MMM nicht mit einem Wickelkleid dienen. Ich besitze nur ein Gekauftes, das hier nichts zu suchen hat.

Deshalb zeige ich „nur“ ein T-Shirt und einen Rock im morgenlichen Sonnenlicht auf dem Balkon 😉

Pramo-Rock und graues ShirtDas T-Shirt ist nach Garconne T-006 (Raglanshirt) genäht. Den Schnitt kann ich schon fast blind nach Gefühl zuschneiden, so oft wie ich den genäht habe. Ich liebe den Schnitt und variiere immer die Ärmellänge. Bei diesem habe ich auf das fertige Shirt Streifen aus dem gleichen Stoff genäht, die ich vorher mit dem Kräuselfuß gerafft habe. Der Streifen war ca. 3 cm breit.  Durch anschließendes Waschen rollen sich die Schnittkanten vom Jersey ein und geben einen schönen zusätzlichen Effekt.

Das gleiche Shirt habe ich auch in rot und vor einiger Zeit eine Nahaufnahme gemacht, auf der man die Kräuel wesentlich besser sieht:Kraeusel-ShirtFalls Ihr keinen Kräuselfuß kennt, den habe ich schnell fotografiert:Kraeuselfuss

Der Rock soll aber vor lauter Kräuseln nicht vergessen werden. Der Schnitt für den 6-Bahnenrock mit angeschnittenem Bund stammt aus einer Pramo von 1953, ist also fast original und nicht nur retro. Das Material ist ein festeres Leinen von Garconne, so dass für den Alltag kein bauschender Unterock benötigt wird. Bei meiner Größe gefällt es mir mit Petticoat an mir auch nicht. Komischerweise gefält es mir nur bei anderen.

Vielleicht finde ich ja auch noch irgendwann das ideale Wickelkleid als Schnitt für mich. Beim MMM gehe ich auf jeden Fall schauen, was die anderen Damen genäht haben.

Me-Made-Mittwoch 06.05.2015

Endlich kann man wieder Schuhe ohne Strümpfe tragen.  Es ist warm genug.T-018Ich habe den Spleen, dass bei mir die Schuhe farblich zum Outfit abgestimmt sein müssen.  Deshalb habe ich passend zum T-Shirt Rote angezogen. Das T-Shirt mit den Flamingos habe ich vorletztes Jahr nach dem Garconne-Schnitt T-018 (T-Shirt mit Raglanoberteil) genäht, allerding in extra kurz wegen meiner Proportionen. Den Schnitt mag ich unheimlich gern, er ist so weiblich. Er sitzt am besten mit einer elastischen Borte unterhalb der Brust. Bei mir ist es ein elastisches Samdband mit einer kleinen Schleife auf der Ansatzstelle. Das Band ist nachträglich auf das fertige Shirt genäht worden. Mir gefällt es in diesem Fall besser, weil es wie ein Gürtel wirkt und nicht in der Seitennaht mitgefaßt ist.

Die Hose ist hier mitterweile eine Uralt-Bekannte, ich trage sie halt sehr viel 😉

Ohne Jäckchen ist es morgens noch etwas frisch, so dass ich meine Lena-Hoschek-Jacke vom vorletzten Winter aus dem Schrank geholt habe.T-018 komplettBeim MMM werden aber wieder viele andere interessante Kleidungsgtücke gezeigt.

Der Beitrag kommt heute leider sehr spät, da ich keine Bilder hochladen konnte. Aber mit Hife von Google hat es jetzt funtioniert.

Me-Made-Mittwoch 29.04.2015

Es ist wirklich frisch und kühl geworden, nichts mehr mit Frühling.

Aus diesem Grund  (ich bin verfroren) habe ich heute einen Wollrock getragen, der schon einige Jährchen auf dem Buckel hat.R-013Er ist nach Garconne R-013 (Godetrock mir Passe) genäht worden, allerdings noch nach der alten Version. Bisher gab es den Schnitt nur in lang und so hatte er mir nicht gefallen. Ich wollte ihn in knielang und habe ihn entprechend modifiziert (Passe gestaucht und Rock gekürzt). Mir gefällt einfach die Form des Rockes, vorne schlicht und hinten mit dem angeschnittenen Godet.

Auch beim Stoff konnte ich damals nicht „nein“ sagen. Ich mag rote Schottenkaro-Stoffe und dieser hat noch ein Fantasiekaro…

Ich finde, dass mit dem Karo der Schnitt richtig gut zur Geltung kommt, hier sieht man ihn etwas seitlich:R-013 seiteDa nur ein Rock nicht reicht, habe ich noch eine (gekaufte) Strickjacke, eine Dirndljacke mit Wolle, angezogen. Eine Kollegin hat als Test über die Jacke gestreichelt, weil sie so stachelig aussieht. Das liegt an dem Lochmuster. Darunter trage ich ein ebenfalls gekauftes Top aus Seidenstrick im Unterhemdenstil.

Auch wenn ich heute spät dran bin, lohnt sich wie immer ein Blick zu den anderen Damen vom MMM.

Me-Made-Mittwoch 22.04.2015

Auch heute mache ich wieder beim MMM mit und auch ich trage eine kurzärmelige Bluse.R-042 plus Lekala-BluseAus einem superschönen Seidenstöffchen von KBC habe ich meinen ersten Lekala-Schnitt letzten Sommer genäht und heute zum ersten Mal getragen. Es ist Lekala 5990. Den Schnitt fand ich mal etwas anderes und mir gefallen so schmeichelnde Krägen so gut. Allerdings habe ich die Rüschen oben auf den angekrausten Schultern weggelassen, da es mir nicht gefallen hat. Wie immer ist mir die Rückenlänge von Lekala im Bereich des hinteren Armloches zu lang und die Bluse ist extrem offenherzig, was man auf dem Bild mit Stickjacke erkennen kann. Zum Glück habe ich schwarze Sicherheitsnadeln 😉 vom Flamenco, denn bei Auftritten werden die Tücher und co damit unsichtbar befestigt. In Brustpunkthöhe werde ich wohl noch ein Knofloch samt Knopf einarbeiten müssen….

Der Rock aus einem strechigen Jeansstoff (der gleiche Stoff wie die Hose letzte Woche) ist auch letztes Jahr nach Garconne R-042 entstanden. Ihn habe ich aber schon öfters getragen. Es ist ein Rock mit 8 Bahnen, die in der Mitte je eine Doppelfalte haben. Die habe ich blöderweise beim Nähen eine Spur breiter begmacht als im schnitt vorgesehen. Er wurde etwas eng und ich musste aus den Nahtzugaben rauslassen, was ging. Deshalb mein Tipp für den Schnitt: Reichlich Nahtzugaben für die Teilungsnähte….R-042 komplettDa es morgens noch recht frisch ist brauche ich eine Strickjacke. In diesem Fall ist es eine gekaufte Kinder-Strickjacke von Bennetton. Machmal hat es auch Vorteile, wenn man klein ist…

Die Liste der heutigen Teilnehmer beim MMM ist recht lang, deshalb lohnt sich ein Besuch dort.

Hasen-Jacke

Bei Garconne gibt es wunderschöne Strickjaquards, um die ich bisher nur herumgeschlichen bin. Sie sind aus reiner Wolle und recht teuer (79 €/m).

Aber dieser mit seinen Hasen hat es mir besonders angetan und ich konnte nicht widerstehen. Die Webkante der Stoffe hat eine Brordüre, die zum Abschneiden zu schade ist.Hasen-JackeAls Schnitt habe ich J-031 von Garconne verwendet, den ich schon oft genäht habe. Allerdings wurde er hier modifiziert: Die Jacke wurde etwas verlängert und der Saum begradigt. Der im Original geschwungene Saum paßte mir nicht zum Stoff. Da ich die Bordüre verwenden wollte, habe ich mich für einen Reißverschluss entschieden und für einen Kelchkragen.

Im folgenden Bild sieht man, wie das mittlere Vorderteil verändert habe. Den Übertritt habe ich weggelassen, da er nur für Knöpfe benötigt wird. Da die Bordüre an einer geraden Kante ist, habe ich den Schnitt quasi aufgedreht, um den Kelchkragen zu verlegen und einen Abnäher einzubauen.Hasen-Jacke SchnittDie Länge der vordern Kante hat sich nicht verändert und die Schulterbreite ebenfalls nicht. Die Breite des Kragens ist an die Bordürenbreite angepaßt. Die entstandene Lücke zwischen Kraganansatz und Schulterende ergibt den Abnäher, dessen Spitze an der Stelle ist, ander urprünglich der Bogen an der vorderen Mitte beginnt.

Die Jacke habe ich gestern auch bei der Arbeit getragen, da sind schönere Bilder entstanden. Sie paßt zu Hosen und zu Röcken.Hasen-Jacke-1Der graue Rolli, den ich darunter trage, ist nach T-021 (Raglanrolli von Garconne) entstanden. Ich mag den Schnitt sehr, da er mal etwas anders ist. Den Rolli muss man nur gut in den Bund stecken, damit die geraffte Passe straff sitzt und sich nichtz hochzieht. Der Rock ist ein älterer Burdaschnitt.

Hier sieht man den Rolli genauer:T-021Falls sich jemand wundert, dass das Muster von den Ärmeln nicht zum Körper paßt. Das habe ich bei dem Preis des Stoffes in Kauf genommen.  Sonst hätte dich deutlich mehr Stoff kaufen müssen. Ein Rapport hat die Höhe von ca. 60 cm!

Heute gab es einen Kunst- und Kreativmarkt, bei dem ich zugeschlagen habe. Dort war ein Stand mit wunderschönen alten Glasknöpfen. Meine Ausbeute, die für zukünftige Projekte gedacht ist:GlasknoepfeDie kleinen Knöpfe passe ideal zu Strickjäckchen im Retrostil. Und als Fan von schönen Köpfen konnte ich sie nicht liegen lassen. (Ich hätte noch mehr kaufen könne, so schön waren die) Nicht umsonst habe ich mit Zugeknöpft einen Versand für Knöpfe und mehr….

 

Me-Made-Mittwoch 11.02.2015

Heute bin ich sehr spät nach Hause gekommen und wurde gleich mit der Kamera überfallen. Es ist wieder MMM und mein Fotograf hat mitgedacht.DSCI0006Deshalb gibt es heute in Bild in Jacke, Schal und Tasche…

Die Jacke habe ich hier schon einmal gezeigt und näheres dazu geschrieben. Sie hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Der Rock ist realtiv neu und wurde hier auch schon gezeigt.

Viel mehr gibt es zum heutigen Schnappschuss nicht zu erzählen.

Jacke mit Passe J-050

Endlich gibt es Bilder von der Jacke, die im Futter-Tutorial genäht hatte. Es ist Garconne J-050. Damals hatten noch die Knöpfe gefehlt, die mittleweile angekommen und längst angenäht sind.J-050Der Fotograf ist etwas zu früh auf den Auslöser gekommen, ich stopfe gerade noch die Handschuhe richtig in die Ärmel. Das Bild ist ein schöner Schnapschuß (mit Gesicht war es noch besser, aber das zeige ich im Internet ungern).J-050-2 J-050-3

Ich habe den Schnitt in der längeren Variante genäht, natürlich wieder auf meine Proprotionen gestaucht. (Ich glaube, für das Stauchen sollte ich auch mal ein Tutorial machen) Der Kragen ist der große Kragen in der schmaleren Variante, für mich ist der breitere zu wuchtig. Hier sieht man ihn:J-050-1Bei der leger geschnittenen Jacke kann man gemütlich beide Händen gleichzeitig in die Taschen stecken.

J-050-4Der lockere Schnitt ist für mich ungewohnt, alle meine anderen Jacken und Mäntel sind figurnäher geschnitten. Die Jacke sieht am schönsten mit Hosen aus, allerdings nicht unbedingt mit dieser hier, aber der Stoff ist so schön warm (Wollflanell) und heute war es ungemütlich nass-kalt beim „Krümel lüften“, wie mein Freund den Spaziergang bezeichnet hat. Krümel ist sein Spitzname für mich, was auch nicht ganz unpassend ist…

Wir haben Bilder mit und ohne Blitz gemacht, nur bei dem trüben Wetter sind die mit Blitz klarer und schärfer geworden.

Rock mit geschwungenen Nähten R-014

Gestern beim Arbeiten bei Garconne habe ich meine neuesten Rock getragen. Es ist wieder kein Etuirock 😉DSCI0002Es ist ein Rock aus Wolltweed in einem melierten, dunkleren Rot. Der Schnitt ist R-014 von Garconne, der Rock mit geschwungenen Nähten. Allerdings habe ich den Schnitt, der im Original fast knöchellang ist, deutlich gekürzt- nicht nur auf meine Zwergenmaße. Zuerst habe ich den Schnitt auf meine Proportionen gestaucht und dann auf knielänge (kniebedeckt) gekürzt.

Damit er glockiger fällt, habe ich an jeder Teilungsnaht, außer in der vorderen MItte, den Saum 2 cm ausgestellt. Das wirkt bei der Kürze stimmiger.

DSCI0005 DSCI0006

Die beiden Bilder zeigen die Ansicht von der Seite und von hinten. Ich hoffe, dass man die Teilungsnähte einigermaßen erkennen kann. Das Blitzlicht verschluckt leider oft die Details.

Die Jacke, die ich gerne trage und schon eine Weile habe, ist aus einem Strickstoff nach Garconne J-031 in der Kelchkragenvariante genäht.

Neben mir sieht man einen älteren Herren. Es ist ein Knopflochautomat von Dürkop, der superschöne Augenknopflöcher stickt. Trotz seines hohen Alters, er stammt aus den 50er-Jahren, ist er zuverlässig. Bei Garconne leiste er treue Dienste. Auch meine Jacken bekommt er unter die Nadel.

Da meine Kollegin und ich den Zeitpunkt verpaßt haben, als der Laden mal ohne Kunden war, haben wir uns nach hinten hinters Futterstoff-Regal vor die Umkleidekabine verzogen. Beim Fotografieren vor Publikum fühle ich mich nicht wohl.

Me-Made-Mittwoch 21.01.2014

Es ist schon wieder Mittwoch und das bedeutet MMM. Die Woche rast nur so.

Heute trage ich mal keinen Bleistiftrock. Ich mag auch andere Röcke gerne. Nur komischerweise trage ich im Winter eher schmale Röcke.W-002 in Werkstatt-1Das Bild ist nicht heute entstanden, aber das Outfit das gleiche. (Stimmt nicht ganz, meine Strumpfhose ist heute schwarz und nicht anthrazit, die paßt besser) Ich bin froh, wenn mal nicht die weiße Wand im Schlafzimmer als Hintergrund dient.

Der Rock ist gekauft. Ich konnte einfach nicht widerstehen, er paßte zu gut, ist schön warm und hat genau das gleiche Petrol wie die Weste. Aus dem Material hätte ich eher eine Jacke genäht und keinen Rock. Immerhin habe ich den Saum mit einem Rockabrunder bearbeitet und selbst begradigt  😉

Die Weste habe ich hier schon einmal gezeigt, ich trage sie einfach gern. Der Rolli ist aus einem Feinstrick und etwas wärmer als ein normales T-Shirt, genäht nach einem abgewandelten Schnitt (T-016 von Garconne).W-002 in Werkstatt-2 (2)Eine Anmerkung zum gekauften Rock: Er ist mit einem Baumwollstoff gefüttert. Ich weiß nicht, wie man auf so eine blöde Idee kommt. Das Futter wandert an der Strumpfhose hoch, was mich total nervt. Ich trage noch einen Unterrock aus Stretchfutter darunter und bin am Überlegen, ob ich das Baumwollfutter herausschneiden soll. Deswegen kann ich niemandem empfehlen, etwas anders als klassische Futterstoffe zum Füttern von Röcken und Kleidern zu verwenden.

Bis zum nächsten MMM