Das ist mein Rock…

(Werbung durch Verlinkung) den ich heute beim Me Made Mittwoch zeige.

Ich muss zugeben, der Titel dieses Beitrags ist etwas irreführend, aber dahinter steckt eine kleine Geschichte.

Vor einigen Wochen gab es bei Garconne ein paar neue Stoffe und dieser Stoff ist mir gleich ins Auge gesprungen: Glencheck und Punkte in einem Stoff, rot und grau – genau mein Beuteschema. Allerdings wusste ich nicht, was ich daraus machen soll. Es sind zwei hauchdünne Schichten Baumwolle, die durch den Musterwechsel verbunden sind und es sind beide Seiten verwendbar. Ichhabe mich für die rote Seite entschieden.

Beide Seiten des Stoffes

Was macht man also beim Arbeiten im Stoffgeschäft, wenn gerade keine Kunden da sind, man hält sich den Stoff vor Spiegel an und überlegt. Passenderweise waren gerade neue Schnitte in Arbeit und ich habe Frau Löslein (der Inhaberin von Garconne und meine Chefin) von meiner Idee erzählt: Den neuen Schnitt Rock mit geknöpfter Falte R-F052 zu nähen und für die Knöpfe das Muster der Punkte aufzunehmen durch mit Stoff bezogene Knöpfe. Ihr hat die Idee sehr gut gefallen und meinte nur, dass ich ein Bild für das Schnittmuster machen solle.

So kommt es, dass mein Rock auf dem Deckblatt und auf der Katalogseite des Schnittmusters ist.

Rock mit geknoepfter Falte mit Rückansicht

Ich habe die lange Variante genommen, die bei mir länger ist als normal. Bei meiner Größe von 1,52 m geht sie bis zur Wadenmitte. Hinten habe ich die Variante mit Falte genommen, das fand ich in diesem Fall stimmiger und der Rock ist auch weiter als bei der Variante mit Abnähern hinten.

Der Rock trägt sich super, ich habe das Gefühl, keinen Rock zu tragen, da der Stoff so leicht ist.

Dank der Masken brauch ich mein Gesicht nicht unkenntlich zu machen, ein Vorteil von Corona.

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Fiore-Skirt von Closet Case Patterns

(Werbung durch Verlinkung) Wer mich kennt weiß, dass ich immer wieder gern neue Schnittmuster ausprobiere. Ich surfe einfach zu viel im Internet bei den verschiedenen Schnittmusterherstellern.

In diesem Fall ist es der Fiore-Skirt von Closet Case Patterns, der mir schon beim Erscheinen vor einiger Zeit ins Auge gestochen ist.

Meine genähte Variante ist ein Wickelrock mit einer schrägen Kante und einer Hüftpassentasche. Allerdings habe ich den Rock verlängert, da ich ihn in Midi-Länge haben wollte und nicht knieumspielend wie vorgesehen. Weitere Änderungen habe ich nicht gemacht. Im Schnitt gibt es noch eine schlichte Tellerrockvariante und Eine mit Knopfleiste und aufgesetzen Taschen.

Der Stoff ist das enzymwashed Linnen von Hilco, das einfach eine bewährte Qualität ist. Der Stoff fällt schon schwer, ist recht dicht gewebt, knittert kaum und hat eine verwaschene Optik. Das Bild ist am späten Nachmittag nach einem Bürotag im Sitzen entstanden. Vor vielen Jahren hieß der gleiche Stoff noch Bioleinen.

Mein T-Shirt habe ich nach dem Schnitt K-077 von Garconne (T-Shirtkleid mit überschnittenen Schultern) genäht.

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Hose mit Falte als Verschluss

(Werbung durch Verlinkung) Nachdem ich den letzten Me Made Mittwoch arbeitsbedingt verpaßt habe, bin ich diesmal wieder dabei.

Der Titel vom Beitrag ist etwas verwirrend, paßt aber genau.

Die Hose nach Garconne H-F026

Garconne hat kurz vor der aktuellen vorübergehenden Schließung des Ladengeschäftes (wie alle) wegen des Corona-Virus zwei neue Schnittmuster herausgebracht, ein Kleid und eine Hose. Die Hose, es ist Garconne H-F026 Hose mit Falte, hat mich gleich angesprochen, da sie etwas ungewöhnlich ist. ebenfalls neu bei Garconne ist, dass die neuen Schnittmuster ab sofort farbig gedruckt sind, deshalb auch das „F“ im Namen.

Sie hat keinen Reißverschluss und kein Gummi, sitzt aber dennoch schmal in der Taille. Der Clou sind die beiden großen Falten, eine je Bein, hinter denen sich der Verschluss versteckt.

Das Bild zeigt es genau. In die Falte sind durch alle oberen Lagen zusammen die Knopflöcher eingenäht.

Die Form der Hose an sich ist für mich etwas ungewohnt, sie ist nicht ganz mein normler Stil, aber sie trägt sich sehr angenehm. Der Stoff sollte sehr weich fallen, meiner ist ein Wollstoff mit bordeaux, grauen und schwarzen Fäden.

Hose nach Garconne H-F026 seitlich

Seitlich sieht man die große Falte auch sehr gut, ebenso die Weite vom Bein. Der Bund ist angeschnitten samt Beleg und hinten ist ein Abnäher. Die angeschnittenen Nahttaschen habe ich weggelassen, da ich sie eh nicht benutze. Den Beinverlauf habe ich bei einer Anprobe verändert. Eigentlich ist sie etwas ballonartiger (nur ganz dezent, anders kann ich es nicht beschreiben) und bei der Anprobe mit ungebügelter Seitennaht hat mir der automatische Fall an mir besser gefallen und habe das Bein so abgesteckt und genäht. Bei meiner Größe von 152 cm muss ich auch aufpassen, dass es nicht zu sehr staucht. Die Länge ist knöchellang, nur mein Fotograf macht die Bilder leider immer etwas von oben.

Für Interessierte, meine Jacke ist gestrickt nach der Anleitung Hearten von Kim Haergreaves.

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Ungewohnt leger…

(Werbung durch Verlinkung) …bin ich heute unterwegs.

Letzten Winter habe ich mir zwei für mich sehr schmale Jeans gekauft. Sie saßen einfach zu gut, was mich bei Konfektionsware sehr überrascht hat. Beide sind das gleiche Modell nur eine in grau und eine in dunkelblau. Nur mit meine kurzen Strickjacken fühlte ich mich nicht wirklich wohl und habe die beiden Hosen selten getragen.

Eine neue längere Jacke musste her. Der Stoff war sehr schnell klar: ein dunkelgrauer Merinofeinstrick in einer nicht zu dicken Qualität. Aber welcher Schnitt? Da war ich sehr unschlüssig, bis mir die Inhaberin von Garconne erzählt hat, welche Schnitte gerade in Arbeit sind. Und endlich ist er fertig und meine Jacke auch.

Der Schnitt, der für alle weichen Stoffe gedacht ist, ist die die lockere Jacke ohne Verschluss (Garconne J-063). Das Modell im Laden, das auch auf dem Schnitt abgebildet ist, ist aus einer Webware. Mir gefällt am Schnitt, dass er locker ist, aber nicht zu weit. Am Vorderteil ist eine Art Zipfel angeschnitten, die so schön wasserfallartig fällt (besonders bei meinem weichen Strick 😉 ) Die Kragenansatznaht geht in den Vorderteilen in einen Abnäher (Brustabnäher) über, weshalb der Sitz sehr gut ist.

Im Schnitt sind zwei Längen enthalten, wobei ich die Längere gewählt habe, so dass die Jacke meine Hüften umspielt. Damit alle Kanten so schön weich fallen, habe ich die Säume gecovert. Nur leider sind so keine Briefecken möglich, da man nicht um die Ecke covern kann. Am hinteren Halsausschnitt habe ich ein Ripsband über die Nahtzugaben genäht, um den Ausschnitt im Zaum zu halten. Bei Strickstoffen und Jersey habe ich die Erfahrung gemacht, dass sonst der Schalkragen immer weiter wird. Die Länge vom Band entspricht der Ausschnittweite vom Schnitt.

Ich muss sagen, in der Jacke, deren Schnitt für mich ungewohnt ist, fühle ich mich richtig wohl und werde sie mit den beiden Jeans oft tragen.

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rot mit weißen Punkten

(Werbung durch Verlinkung) Größere Punkte gehen kaum auf ein kleines T-Shirt.

Schnell genäht und ideal für heiße Tage ist so ein schlichtes Shirt mit überschnittenen Schultern. Der verwendete Schnitt ist das T-Shirtkleid mit überschnittenen Schultern von Garconne (K-077) in der Top-Version, die im Schnitt enthalten ist.

Den Schnitt habe ich schon ein paarmal genäht und mag ihn sehr gern, ich nehme aber immer den größeren der beiden Ausschnitte. (So gerne ich die Schnitte von Garconne verwende, mir sind die Ausschnitte oft etwas zu brav 😉 ) Ich habe ihn auch gekürzt, da mir das Top immer noch zu lang ist und es so besser zu meinen Proportionen passt. Meine normale Länge bei Oberteilen sind 48-50 cm, da ich mit 152 cm nicht sehr groß geraten bin.

Zum Top trage ich eine schmale Hose aus schwarzem Leinenstretch (70 % Viskose, 25 % Leinen und 5 % Elastan), der sehr elastisch ist und leinentypisch knittert. Der Schnitt ist von Burda, den ich immer für diese schmalen Sommerhosen nehme, es ist Model 111 aus 3/2010, und mittlerweile optimiert ist. Die Hose hat kein Formbund mehr, sondern einen klassichen Bund in der Taille. Außerdem hat sie einen normalen Hosenschlitz und keinen Reißverschluss an der Seite.

Meinem Spleen folgend, trage ich rote Schuhe. Irgendwie musste ich heute immer wieder an Minnie Mouse denken 🙂 .

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Retrorock von Burda mit passender Bluse

(Werbung durch Verlinkung) Der Sommer kann outfittechnisch kommen…

Auf das Tragen dieser Kombi freue ich mich schon, seit ich die Stoffe gekauft habe. Die Fotos sind Ostern entstanden, da war es bei uns warm genug, aktuell ist es leider wieder etwas frischer geworden.

Für den Rock habe ich den 50er-Jahre-Schnitt aus der Januar Burda genommen (Modell 123 Burda 1/2019). In den Schnitt mit der ungewöhnlichen Taschenlösung hatte ich mich gleich verguckt. Der Stoff ist ein kräftigerer Ramie in topaktuellen Farbton Living Coral, was ein neutrales Coral ist und ich deswegen als Unterteil tragen kann. Am Schnitt habe ich außer einer Längenanpassung nichts geändert. (Stimt nicht ganz, beim Bund habe ich mich nach meiner Taille und nicht nach den Angaben von Burda gerichtet)

Auf diesem Bild sieht man schön die vordere Kellerfalte, hinten ist der Rock glatt und hat auch eine Kellerfalte.

Für die Bluse musste mal wieder mein Lieblingsblusenschnitt herhalten, das T-Shirt im Carmenstil (T-038 von Garconne). Die weiche Viskose mit den Streifen und Blumen hat mir einfach gefallen. Die Farbe der Blumen passt haargenau zum Rock und durch die weißen und hellblauen Streifen passem mir als Wintertyp die Farben. Die Blätter haben auch noch „mein“ Grün.

Freut Ihr Euch auch schon darauf, endlich die neuen Sommeroutfits tragen zu können?

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Kleid mit Wasserfallausschnitt

(Werbung durch Verlinkung) Endlich kann ich die Sachen tragen und zeigen, die ich in der letzten Zeit, in der es hier auf dem Blog ruhig war, genäht habe. Es ist warm genug, zumindest in den letzten Tagen bis heute.

Heute trage ich ein Kleid nach einen für mich neuen Schnitt. Es ist das T-Shirtkleid mit Wasserfall K-058 von Garconne. Der Schnitt ist nicht neu, nur ich habe mich bisher nicht dran getraut, da ich der Ansicht war, dass ein durchgehendes T-Shirtkleid nichts für meine Figur ist. Aber nach dem Versuch mit K-075, das ich hier gezeigt habe, hat sich meine Einstellung geändert.

T-Shirtkleid mit Wasserfall nach Garconne K-058

Der Stoff ist ein Cloque-Jersey mit einem Hibiskus-Muster und hat mich gleich zu diesem Kleid inspiriert. Hinten im Rücken hat das Kleid eine Teilungsnaht wie fast alle Schnittmuster von Garconne, damit es hinten schön anliegt und der Figur folgt. Der Schnitt hat noch eine andere Rockform mit Zipfelsaum, die mir aber nicht so gefällt.

Viel ändern musste ich nicht am Schnittmuster, lediglich meine Standardanpassung an meine Zwergengröße (bin nur 1,52 m groß) und die übliche Hohlkreuzanpassung.

Kleid mit Wasserfallausschnitt nach Garconne K-058

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Bluse mit Boucle-Druck

(Werbung durch Verlinkung) Endlich wird es wärmer, zumindest bei uns im Breisgau.

Und endlich kann ich auch meine langärmeligen Blusen nach T-038 von Garconne (gähn, ich weiß, aber ich liebe nunmal diesen Schnitt und habe ihn letztens genauer vorgestellt) anziehen ohne Strickjacke darüber. Diese hier ist aus einem Seidensatin mit Elastan. Witzigerweise zeigt der Druck in schwarz-weiß einen groben Boucle mit Riesen-Glencheck.

Besonders gut passt zur Bluse ein schwarzes Unterteil, hier ist es ein Rock nach Garconne R-014 in einer gekürzten Version. Den Schnitt gibt es leider nicht mehr, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen möchte.

Und damit es nicht ganz so streng wirkt, bringt mein rotes (gekauftes) Spitzenshirt Farbe ins Spiel.

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Carmenshirt mit Mohnblumen

(Werbung durch Verlinkung) Mir gefallen Mohnblüten sehr und als ich den Stoff, es ist ein dünner Jersey, sehen hab, war sofort klar, was ich daraus nähen werde. So schnell habe ich mich selten für einen Schnitt entschieden. In Gedanken sah ich zu dem Shirt gleich einen schwarzen Bleistiftrock und schwarze Sandalen.

Es ist T-038 von Garconne (Shirt im Carmenstil), der sich zu einem meiner Lieblingsschnitte entwickelt hat. Hier im Blog habe ich schon eine Variante gezeigt und näher beschrieben, die sich nur in der Stoffwahl und damit einhergehend der Größe unterscheidet. Der Schnitt ist für Jersey ausgelegt, aber bei der Wahl einer Größe größer kann auch Webware verwendet werden.

In dieser Jahreszeit bieten sich die kurzärmeligen Varianten an, die man gut unter Strickjacken tragen kann. Da stören mich die längeren Ärmel. Meine Strickjacke ist ein Wiederholungstäter, besser gesagt ich habe sie noch einmal gestrickt (die Erstversion), diesmal doppelfädig aus Mohair mit Seide und Alpaka. Die Knöpfe sind natürlich aus meinem Shop.

Meine bisher zwei Exemplare mit längeren Ärmeln werde ich tragen, wenn es wärmer wird und ich keine Strickjacke brauche.

Nähtechnisch ist der Schnitt nicht sehr anspruchsvoll, aber ich fühle mich damit unheimlich wohl, den klassische Blusen mag ich an mir nicht, da fühle ich mich verkleidet. Weitere Blusen (Webware) und Shirts (Jersey) werden auf jeden Fall folgen, es sind auch schon welche zugeschnitten. Aber ich muss erst noch meinen Wintermantel, auch wenn ich ihn eventuell dieses Jahr nicht mehr benötige, fertig machen.

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Kleid aus Cloque-Jersey nach Garconne K-075

(Werbung durch Verlinkung) Ich kann es nicht lassen und musste mal wieder einen neuen Schnitt ausprobieren.Etuikleid aus Cloque-Jersey K-075Ich habe auch gleich aus zwei Schnitten einen gemacht.

Beim Durchblättern der Januarburda ist mir gleich das Kleid 111 ins Auge gestochen, besonders der Ausschnitt. Aber ich war skeptisch, was die Form des Kleides angeht, ich kann es nicht so gerade gebrauchen, sondern figurformender.Etuikleid aus Cloque-Jersey K-075 Ausschnitt von BurdaKurzerhand habe ich den Ausschnitt an K-075 von Garconne (Etuikleid aus elastischen Stoffen) gebastelt. Den Schnitt hatte ich bisher noch nicht genäht, hatte ihn aber im Hinterkopf für Pullis. Mir gefällt, dass der Schnitt Brustabnäher hat.Etuikleid aus Cloque-Jersey K-075-1Beim Kleid habe ich die ausgestellte Variante gewählt.

Ich fühle mich richtig wohl in dem Kleid aus Cloquejersey. Es ist sehr bequem.

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