Kategorie-Archiv: Burda

Me-Made-Mittwoch 25.01.2017

Mir gefallen immer wieder Etuikleider.blaues FischgratkleidHeute zeige ich ihm Rahmen des MMM ein “Bastelkleid”: Das Oberteil ist Burda 8/16 Modell 124 und der Rockteil mein Maßschnitt. Der Originalrock hat mir nicht gefallen. Achtung: Das Oberteil vom Kleid fällt sehr kurz aus. Nch meiner normalen Burda-Stauchung war es 2 cm zu kurz. Dank großzügiger Nahtzugaben aber kein Problem.

In Anlehnung an die 50er hat das Kleid einem Gürtel aus dem gleichen Stoff samt bezogener Schließe bekommen.

Der Stoff ist ein blau-grauer Fischgräd aus Wolle. Normalerweise bin ich recht unempfindlich, was das Kratzen bei Wolle angeht. Sicherheitshalber habe ich das Kleid gefüttert und zwar das Oberteil (ohne Ärmel) mit einem dünnen Jeansstoff und den Rock mit normalem Futtertaft. Der Taft war mir fürs Oberteil zu kalt auf der Haut.

Aber jetzt reihe ich mich ein in die Riege vom MMM.

Me-Made-Mittwoch 19.10.2016

Der Herbst ist endgültig da und nun ist Strickjackenzeit.Burda 2-2011 101Am heutigen MMM trage ich zur gekauften Strickjacke (von King Louie und in vielen Farben in meinem Kleiderschrank vorhanden, da das Modell zu gut paßt) einen älten Rock nach meinem Grundschnitt. Er wurde hier schon einmal vorgestellt.Burda 2-2011 101 ohne JackeDazu trage ich ein Oberteil aus einem Cloque-Jersey (anders kann  ich den Stoff nicht bezeichen), für das ich aus der Burda 2/2011 die Modelle 101 und 102 vermsicht habe. Wie genau weiß ich leider nicht mehr, da es nicht das erste Top nach diesem Schnitt ist. Die Teilungsnaht unter der Brust ist auf jeden Fall nicht mehr vorhanden und den Ausschnitt habe ich vorne 3 cm höher gemacht, da er sehr offenherzig ist. Mir zu sehr und das will etwas heißen ;-)

Die Kanten habe ich mit einem dekorativen Gummi verstürzt.

Und jetzt scheue ich zu den anderen Teilnehmerinnen vom MMM

Me-Made-Mittwoch 09.09.2015

Ganz in Rot…

Diesmal zeige ich ein für mich ungewöhnliches Outfit. Nicht die Farbe ist ungewöhnlich (Rot ist meine Lieblingsfarbe), sondern die Schnitte sind es.ganz in rotDer Pulli aus einem 3-Farben-Jaquardjersey (von Garconne) ist für mich gewöhnungsbedürftig. So eine kurze kastige Form trage ich sonst nicht, aber das Modell 108 aus dem neuen Knipp-Sonderheft für diesen Herbst hat mir gut gefallen und als ich den Stoff gesehen hab, war alles klar :-D . Statt einem sichtbaren Reißverschluss hinten habe ich einen Naht-RV genommen. Vor Jahren hatte ich mal einen dicken Metall-RV beiienem Pulli im Nacken eingenäht. Dauernd hat es an den Haaren geziept und gescheuert :-( . Außerdem habe ich den Pulli drastisch auf meine Probortionen gekürzt.

Bei der Hose aus einem kirschroten BW-Satin mit Elasthan habe ich das Modell 124 aus der burda 5/2011 ausprobiert. Ich wollte eine 3/4-Hose, bei der der Bund klassisch (ist so schon retro) in der Taille sitzt. Am Oberschenkel habe ich trotz meiner recht Kräftigen einiges an Weite herausgenommen. Die Bundfalten sind nicht so super günstig für meine Figur, aber ich wollte nicht immer den gleichen Schnitt nehmen….

So ist ein Outfit enstanden, das eher an die 60er-Jahre und nicht 50er erinnert.

Am späten Nachmittag ist es bei uns zu dunkel für ohne Blitz und er Blitz ist zu hell. Die Nachbarbäume schlucken einfach zu viel Licht.

Aber nun reihe ich mich in die Riege ein vom MMM.

Me-Made-Mittwoch 24.06.2015

In der Abendsonne zeige ich heute mein neuestes Werk.Schickes Oberteil DetailDas Oberteil ist am Sonntag fertig geworden und paßt zu sehr vielen Röcken und Hosen aus meinem Kleiderschrank. Ungewöhnliche Ausschnittlösungen mag ich unheimlich gern. Deshalb musste ich den Schnitt von 7schnittmuster noch einmal aus nähen, aber diesmal nicht aus Jersey. Der geblümte Stoff ist eine Webware aus Baumwolle mit Elastan. Allerdings musste ich den Schnitt eine Nummer größer nehmen, als aus Jersey. Zugeschnitten hatte ich die Jerseyvariante, aber zum Glück hatte ich 2 cm Nahtzugabe, so dass ich genügend auslassen konnte. In der hinteren Mitte ist ein Naht-RV, dessen Öffnung am Saum ist und der bis in Höhe der Schulterblätter reicht. Im Schnitt ist bei elastischer Webware auch ein RV vorgesehen, ich habe aber nicht in die Anleitung geschaut, wo er eigentlich plaziert werden sollte. Die Seitennaht war mir auf jeden Fall zu kurvig, da hätte der RV nur gebeult.

Die Länge vom Oberteil ist stark gekürzt, da mir so lange Oberteile nicht stehen und ich auch recht kurzgeraten bin.

Zum Oberteil brauche ich auch ein Unterteil:schickes OberteilDer Rock ist aus Leinen und genäht im letzten Jahr. Der Schnitt ist Modell 106 aus der Burda 5/2012. Ich ahbe aber die Taschen weggelassen und keine verdeckte Knopfleiste gemacht. Die Knöpfe aus Perlmutt passen zu gut, um sie zu verstecken. Bei der Länge des Rockes bin ich etwas unsicher. er geht ungefähr bis zur Wadenmitte und hat nach der Proportionslehre der Stilberatung die lange Rocklänge, ich fühle mich aber mit knielangen Röcken wohler. (Die Persepektive zeigt nicht viel…)

Es ist wieder spät geworden, aber ich muss zur Zeit mittwochs immer die Serie Outlander im Fernsehen gucken. Außerdem kommt mein Fotograf so spät heim, dass ich es vor der Serie kaum schaffe, den Beitrag für den MMM zu schreiben. Die anderen Mitschreiberinnen sind immer viel früher dran.

Diesmal verlinke ich auch beim AfterWorkSewing.

Me-Made-Mittwoch 15.04.2015

Mein heutiges Outfit paßt zum Motto des letzten MMM, Frühlingserwachen.rotes SchößchenDas Schößchen-Top und die Hose habe ich mittlerweile in mehren Varianten genäht und kombiniere sie sehr gerne zusammen, was man hier im Blog auch sehen kann. In diesem Beitrag habe ich beide näher beschrieben. Gerade in der Übergangszeit trage ich die Tops gerne, da sie etwas wärmer als normale T-Shirts sind. Sie sind aus Cloque-Jersey oder etwas dickerem Jersey. Dieses Material hat die nötige Schwere und Stand für den Schnitt.

Da es morgens doch recht frisch ist, geht es nicht ohne Jacke. Stolz zeige ich mein Prachtstück, das ich viel zu selten trage (genäht letztes Jahr) und eher schone.  Es ist ein Trench aus einer Burda von  2009 und recht auffällig, besonders in meiner Lieblingsfarbe rot.roter TrenchEndlich kann man auch wieder Ballerinas ohne Strümpfe anziehen.

Bei den anderen Damen vom MMM geht es auch recht frühlingshaft zu.

Me-Made-Mittwoch 01.04.2015

Von Frühling war heute nicht wirklich viel zu spüren, da muss man ja fast wieder Winterkleidung anziehen.Pulli in grünHeute hatte ich einen genähten Pulli aus einem warmen Merino-Feinstrick an. Der Schnitt ist der der Burda 10/12 und Model 118 stark gekürzt. In der Originallänge habe ich ihn hier schon einmal gezeigt. Da ich lieber Röcke als Hosen trage, brauche ich aber kürzere Oberteile, damit die Proportionen stimmen.

Genäht habe ich den Pulli schon vor einer Weile, aber nicht getragen, weil ich ihn voreilig gesäumt habe. Ich ärgere mich jetzt, dass ich die abstehenden Seitennähte am Saum nicht schon eher abgenäht hab. Der Pulli ist so schön kuschelig…

Beim Zuschnitt hatte ich zu spät gemerkt, dass der Schnitt auf der falschen Seite des Stoffes lag, nun ist die Raffung rechts anstatt links. So etwas kann auch nach vielen Nähjahren noch passieren.

Die Hose ist nach einem Burdaschnitt von 2009 genäht und wurde auch schon oft im Blog gezeigt. Meine frisch genähten Sachen sind leider noch etwas zu luftig, da muss es etwas wärmer werden.

Durch die Zeitumstellung ist es im Moment leider morgens wieder etwas dunkler, so dass der Blitz beim Fotografieren wieder sein muss.

Die andern MMM-Mädels zeigen auch wieder ihre Werke, unter anderem ist diesmal zufällig auch “mein” Pullischnitt dabei.

Me-Made-Mittwoch 04.02.2015

Irgendwie gefallen mir die Outfits vorm Spiegel oft besser als auf Fotos. Letzte Woche fand ich die Bilder unmöglich, so dass ich beim MMM geschwänzt habe…SchottenkleidHeute trage ich ein älteres Ballonkleid (mein Schottenkleid) nach einem alten Burdaschnitt. Ich weiß leider nicht mehr, von wann der Schnitt ist, vermutlich 2007. Das Kleid ist allerdings einige Jahre jünger, wenn auch nicht taufrisch. Das Stoff war ein Mitbringsel aus einem Wien-Urlaub (Komolka läßt grüßen) und ist aus reiner Wolle. Rot ist einfach meine Lieblingsfarbe, so dass es damals das rote Schottenkaro sein musste. Dem Schnitt bin ich immer wieder in der Blogger-Szene begegnet, es kann daher sein, dass die eine oder andere ihn wieder erkennt.

Hier sieht man die Falten am Ausschnitt:Schottenkleid (2)Der Rolli ist anthrazit, wodurch die Bilder etwas unscharf wirken, was aber täuscht. Irgendwie wirken alle Rollis unter dem Kleid zu groß, egal ob sie gekauft (wie dieser) oder genäht sind. Deswegen trage ich es auch eher selten.

 

Me-Made-Mittwoch 17.12.2014

Wahnsinn, es ist heute der letzte MMM in diesem Jahr.

Heute trage ich ein fast seriöses Outfit: ich habe eine Bluse an – ich und Blusen…

Bluse-Weste-RockAls bekennende T-Shirt-Trägerin trage ich sehr selten Blusen, aber diese mag ich gern. Sie kann fast den Titel “Liebligsbluse” bekommen. Durch den Stoff, der rautenförmige Biesen und Nähte hat,  wirkt sie nicht so streng und konservativ. Genäht hab ich sie vor vielen Jahren nach Model 105 aus der Burda 1/2007. Es ist eine klassische, figurnahe Bluse mit Passe. Vorne springen die Taillenabnäher oben als Falte auf. Sie sitzt recht körpernah und schmal und hat dennoch genügend Bewegungsspielraum, was bei Burda sonst teilweise bei so schmalen Schnitten selten ist.

Hier sieht man sie ohne Weste:

Bluse-RockWitzigerweise hat der Rock ein sehr ähnliches Muster. Er ist auch nach Burda genäht, nur den Schnitt weiß ich leider nicht mehr. Die Abnäher von kommen gebogen aus der Seitennaht. Den Schnitt habe ich weggeworfen, da nur dieser hier aus einem feinen Strick gut sitzt (mit Bauch-Beine-Po-Strumpfhose). Ein weiteres Exemplar aus einem klassischen Stoff saß bei meiner runden Figur (Bauch, Po und Oberschenkel) schrecklich.

Die Weste aus Walk ist eigentlich ein Kleiderschnitt von Garconne (K-020 Kleid mit Rundpasse), den ich hier auf Westenlänge gekürzt habe. Ich wollte nicht immer die gleichen Schnitte nehmen und dieser gefällt mich auch als Kleid sehr gut. Der Reißverschluss musste beim Tutorial zum RV-Kürzen als Modell herhalten. Fotos beim Einnähen sind auch gemacht, aber noch kein Tutorial geschrieben.

K-020 WesteIn der Nahaufnahme sieht man hoffentlich die Teilungsnähte besser.

P.S.: Die Schuhe sind grau, der graue Teppich verschluckt sie fast…

Me-Made-Mittwoch 19.11.2014

Heute trage ich nur ein selbstgenähtes Teil. Es ist der Pulli bzw. Kleid aus der Oktober Burda 2012, Modell 118.

Burda-118-1020112Es sollte damals das Kleid (118A) werden, leider ging der Stoff beim Vorwaschen dermaßen ein, dass nur der Pulli übrig bliebt. Das Material ist ein weicher Strick aus Wolle mit Diagonalstruktur, ähnlich einer Köprbindung.

Ich trage den Pulli unheimlich gerne, aber nur zu der Jeans. Für eine weite Hose ist er mir zu lang und genähte schmale, lange Hosen sehen komisch bei mir aus. Bei engen 3/4-Hosen im Sommer habe ich keine Probleme, dabei hätte ich so gerne eine Zigarettenhose, nur meine Hüfte und Oberschenkel sind leider zu kräftig. Es sieht merkwürdig aus und gefällt mir nicht.

Den Schnitt werde ich bestimmt noch einmal als Kleid nähen oder als kürzeren Pulli zu Röcken und weiteren Hosen. (Ich hab schon was im Hinterkopf)

Aber nun mal schauen, was die anderen Damen vom MMM so treiben….

(Irgendwie werden die Fotos im Moment nicht so klar. Sie können nur morgens gemacht werden mit Kunstlicht und Blitz. Leider muss ich tagsüber arbeiten und mein Fotograf auch.)

Hose nach Burda 6982 von hinten

Im Kommentar von Jungsnaht auf meinen gestrigen Beitrag zum MMM bin ich nach einem Bild der Hose von hinten gefragt worden.

Heute morgen hab ich gleich die Hose (mit den gleichen Schuhen zum Vergleich) angezogen und ein Bild von hinten machen lassen – oh schreck.

Mir war nicht bewußt, dass die Hose von hinten so schlecht sitzt, besser gesagt mein Po mittlerweile alles nach unten zieht, der Schwerkraft sei Dank.

Da der Zahn der Zeit das Bindegewebe schwächt und die Schwerkragt einen kräftigen Po auf Dauer nach unten zieht, muss das bei Hosen entsprechend berücksichtigt werden. Julia von Sewing Galaxie hat dazu hier einen passenden Beitrag geschrieben, denn ich bereits genau gelesen hatte. Das Thema war mir schon bewußt und ich wollte es eigentlich erst bei neuen Hosen berücksichtigen…

Da ich die Hose von hinten nicht so stehen lassen wollte, hab ich schnell die Schrittkurze wie in Julias Beitrag 1 cm tiefer gelegt. Es ist noch nicht gut, aber es kann sich so doch etwas besser sehen lassen. Mehr kann  ich leider bei einer fertigen Hose nicht machen.

Hier sind jetzt die Bilder. Als erstes vor der Änderung, dann nach der Änderung.

Hose vorherHose hinterherEs lohnt sich , sich mit der Änderung für einen hängenden (nicht flachen!) Po auseinanderzusetzen, besonders wenn man nicht mehr “taufrisch” ist…