Ich bin nicht allein…

(Werbung durch Verlinkung) Zugegeben, ein blöder Titel, aber er fiel mir spontan ein wegen dem Druck auf dem Rock.

Auf dem Stoff (Baumwolle mit Elastan) sind lauter Menschen in Aquarellmanier gedruckt. Ich konnte nicht widerstehen, als ich den Stoff gesehen hatte und musste ihn kaufen. Der Schnitt ist wieder Model 106 aus der Burda 10/2008, den ich hier schon einmal genäht und auch näher beschrieben bzw. die Links gesetzt habe. Bei diesem bunten Rock kommt das Detail mit der Falte kaum zur Geltung, was mich aber nicht stört. Sie war interessant beim Nähen.

Für das Shirt habe ich das Schnittmuster Petit Miss Audrey von Schnittmusterlounge verwendet. Das Label kannte ich bisher nicht, obwohl die aus Freiburg sind.

Darauf aufmerksam bin ich geworden, als ich an einem Samstag im März beim Arbeiten bei Garconne im Stoffgeschäft Kunden hereingekamen und ich gedacht hatte, die kenne ich doch aus diversen Blogs.

Erkannt hatte ich sofort die Hauptperson von Schnittwechsel und auch den Mantel, den sie trug, da sie ihn erst kurz vorher auf ihrem Blog gezeigt hatte. (Ich habe mich allerdings nicht zu erkennen gegeben, da ich nicht so aufdringlich sein wollte). Danach habe ich in den folgenden Tagen auf ihren Blog geschaut, um zu sehen, ob über Freiburg etwas geschrieben wird. Und tada, es kam ein Artikel und in dem wurde vom Treffen des Stammteams von Schnittmusterlounge berichtet. Meine Neugier wurde geweckt, wie kann es auch anders sein, und das Shirt Miss Audrey musste ausprobiert werden.

Praktischerweise wurde mit den Petit-Versionen an Petit-Frauen wie mich gedacht (bin 152 cm groß) und ich konnte mir das Stauchen sparen.

Zur Paßform des Labels kann ich noch nicht viel sagen, da der Schnitt recht einfach geschnitten ist. Diese Shirt ist mein zweites nach dem Schnitt und ich habe die Ausschnitte anders verarbeitet, als es in der Anleitung angegeben ist. Die Saumzugabenan den Ausschnitten habe ich einfach nur umgebügelt und gecovert, um eine andere Verarbeitung auszuprobieren. Das erste Shirt (in dunkelgrün) nach Anleitung habe ich noch nicht getragen und dort finde ich die Auschnittkanten, die mit einem Streifen verstürzt werden, recht dick. Bei diesem dunkelgrauen Shirt steht die Ausschnittkante vorn etwas ab, da Spannung fehlt.

Verlinkt bei: Me made Mittwoch, Du für Dich am Donerstag (Nähfrosch), SewLaLa,

Shirt mit U-Boot-Ausschnitt

(Werbung durch Verlinkung) Es wird endlich wärmer und die Winterkleidung kann in die hinterste Ecke des Kleiderschranks verbannt werden.

Seit dem letzten Blogpost habe ich einiges genäht, was sehr sommerlich ist und deshalb noch zu früh ist zum Verbloggen. (Ich nähe nach Lust und Laune, eher weniger nach Plan)

Aus diesem Jersey mit Kirschen und Streifen wollte ich unbedingt ein Shirt mit U-Boot-Ausschnitt nähen in Anlehnung an die bretonischen Streifenshirts. Deshalb habe ich alle Schnittmusterhersteller durchforstet und bin ursprünglich beim Gable Top von Jennifer Lauren gelandet, bei dem mir die Verarbeitung des Ausschnittes gut gefallen hat. Ich hatte ein genähtes Beispiel in einem Blog gesehen. Nur leider ist meine Figur nicht kompatibel mit diesem Schnittmusterhersteller, der sehr schöne Schnitte hat. Es ist der für mich zweite Fehlversuch und zeige ihn lieber nicht, da er untragbar ist.

In einem anderen Blog (ich weiß nicht mehr welcher) habe ich ein Shirt gesehen, dessen Schnitt in der Burda 11/2019 war (Model 113). Darauf hin habe ich mir den Schnitt genauer angeaucht und auch da hat mir die Verarbeitung des Ausschnittes gefallen. Mir hat nur der Ausschnitt gefallen, der Rest des Schnittes mit der Teilungsnaht leider nicht. Ich habe einfach den Ausschnitt auf meinen Standard-Schnitt übertragen.

Die Verarbeitung des Ausschnittes ist genial einfach: erst die Nahtzugabe des Auschnittes umbügeln und covern (oder Zwillingsnadel) und dann erst die Schultern schließen. Dadurch ist alles schön flach und es wird kein Beleg verwendet.

Das Ergebnis gefällt mir super gut. Sicherheitshalber hatte ich aber erst einen anderen Jersey verwendet, der Kirschjersey war mir zu schade. Der Ausschnitt hat eine schöne Breite (die BH-Träger sind gerade verdeckt) und eine passende Tiefe ohne, dass man erwürgt wird. (Ich habe leider erst nach dem Fotografieren gesehen, dass sich das Shirt hochgeschoben hatte…)

Mein Standard-Schnitt für Shirt ist von Gertie Hirsch aus ihrem ersten Buch, das auf Deutsch den Titel „Rockabella“ hat.

Verlinkt bei: Du für Dich am Donnerstag von Nähfrosch


Kleid aus Cloque-Jersey nach Garconne K-075

(Werbung durch Verlinkung) Ich kann es nicht lassen und musste mal wieder einen neuen Schnitt ausprobieren.Etuikleid aus Cloque-Jersey K-075Ich habe auch gleich aus zwei Schnitten einen gemacht.

Beim Durchblättern der Januarburda ist mir gleich das Kleid 111 ins Auge gestochen, besonders der Ausschnitt. Aber ich war skeptisch, was die Form des Kleides angeht, ich kann es nicht so gerade gebrauchen, sondern figurformender.Etuikleid aus Cloque-Jersey K-075 Ausschnitt von BurdaKurzerhand habe ich den Ausschnitt an K-075 von Garconne (Etuikleid aus elastischen Stoffen) gebastelt. Den Schnitt hatte ich bisher noch nicht genäht, hatte ihn aber im Hinterkopf für Pullis. Mir gefällt, dass der Schnitt Brustabnäher hat.Etuikleid aus Cloque-Jersey K-075-1Beim Kleid habe ich die ausgestellte Variante gewählt.

Ich fühle mich richtig wohl in dem Kleid aus Cloquejersey. Es ist sehr bequem.

Verlinkt bei: MeMade Mittwoch, SewLaLa,

Rock mit ungewöhnlicher Falte

Es ist lange her seit dem letzten Blogeintrag – ich sollte mich schämen  😉

(Werbung durch Verlinkung) In der letzten Zeit war ich nicht so recht produktiv, irgendwie war der Wurm drin.Rock aus Burda 10-2018 Model 106Ich zeige aber heute einen Rock, den ich mir unbedingt nähen musste, besser gesagt den Schnitt. Es ist der Midirock 106 aus der Burda 10/2018. Der Schnitt hat mich gleich angesprochen, nur der passenden Stoff hatte gefehlt. Der Schnitt ist klassisch mit Pfiff durch die ungewöhnliche Faltenpartie vorn.

Der Stoff ist ein dünnerer Wollstoff mit Polyesteranteil und einem eingewebten Kästchen-Muster in grau mit schwarz. Man glaubt es kaum, aber ein Rock in der Farbe hat bisher gefehlt in meinem Kleiderschrank.

Ich habe ihn diesmal länger gemacht, so dass er bis zur Wadenmitte reicht (bei mir 71 cm Rocklänge bei meinen 152 cm, meine übliche Knielänge ist 54 cm). Dadurch muss ich ihn mit hohen Absätzen tragen, was mich aber nicht stört.Rock aus Burda 10-2018 Model 106-1Durch die Faltenpartie sieht es schicker aus, wenn das Oberteil in den Rock gesteckt wird.

Meine Strickjacke habe ich hier schon einmal gezeigt und mein T-Shirt ist das übliche Shirts von Gertie Hirsch (ohne Falten).

Verlinkt bei: Sew La La, Für Dich am Donnerstag,

Me-Made-Mittwoch 25.01.2017

(Werbung durch Verlinkung) Mir gefallen immer wieder Etuikleider.blaues FischgratkleidHeute zeige ich ihm Rahmen des MMM ein „Bastelkleid“: Das Oberteil ist Burda 8/16 Modell 124 und der Rockteil mein Maßschnitt. Der Originalrock hat mir nicht gefallen. Achtung: Das Oberteil vom Kleid fällt sehr kurz aus. Nch meiner normalen Burda-Stauchung war es 2 cm zu kurz. Dank großzügiger Nahtzugaben aber kein Problem.

In Anlehnung an die 50er hat das Kleid einem Gürtel aus dem gleichen Stoff samt bezogener Schließe bekommen.

Der Stoff ist ein blau-grauer Fischgräd aus Wolle. Normalerweise bin ich recht unempfindlich, was das Kratzen bei Wolle angeht. Sicherheitshalber habe ich das Kleid gefüttert und zwar das Oberteil (ohne Ärmel) mit einem dünnen Jeansstoff und den Rock mit normalem Futtertaft. Der Taft war mir fürs Oberteil zu kalt auf der Haut.

Aber jetzt reihe ich mich ein in die Riege vom MMM.

Me-Made-Mittwoch 19.10.2016

(Werbung durch Verlinkung) Der Herbst ist endgültig da und nun ist Strickjackenzeit.Burda 2-2011 101Am heutigen MMM trage ich zur gekauften Strickjacke (von King Louie und in vielen Farben in meinem Kleiderschrank vorhanden, da das Modell zu gut paßt) einen älten Rock nach meinem Grundschnitt. Er wurde hier schon einmal vorgestellt.Burda 2-2011 101 ohne JackeDazu trage ich ein Oberteil aus einem Cloque-Jersey (anders kann  ich den Stoff nicht bezeichen), für das ich aus der Burda 2/2011 die Modelle 101 und 102 vermsicht habe. Wie genau weiß ich leider nicht mehr, da es nicht das erste Top nach diesem Schnitt ist. Die Teilungsnaht unter der Brust ist auf jeden Fall nicht mehr vorhanden und den Ausschnitt habe ich vorne 3 cm höher gemacht, da er sehr offenherzig ist. Mir zu sehr und das will etwas heißen 😉

Die Kanten habe ich mit einem dekorativen Gummi verstürzt.

Und jetzt scheue ich zu den anderen Teilnehmerinnen vom MMM

Me-Made-Mittwoch 09.09.2015

Ganz in Rot…

Diesmal zeige ich ein für mich ungewöhnliches Outfit. Nicht die Farbe ist ungewöhnlich (Rot ist meine Lieblingsfarbe), sondern die Schnitte sind es.ganz in rotDer Pulli aus einem 3-Farben-Jaquardjersey (von Garconne) ist für mich gewöhnungsbedürftig. So eine kurze kastige Form trage ich sonst nicht, aber das Modell 108 aus dem neuen Knipp-Sonderheft für diesen Herbst hat mir gut gefallen und als ich den Stoff gesehen hab, war alles klar 😀 . Statt einem sichtbaren Reißverschluss hinten habe ich einen Naht-RV genommen. Vor Jahren hatte ich mal einen dicken Metall-RV beiienem Pulli im Nacken eingenäht. Dauernd hat es an den Haaren geziept und gescheuert 🙁 . Außerdem habe ich den Pulli drastisch auf meine Probortionen gekürzt.

Bei der Hose aus einem kirschroten BW-Satin mit Elasthan habe ich das Modell 124 aus der burda 5/2011 ausprobiert. Ich wollte eine 3/4-Hose, bei der der Bund klassisch (ist so schon retro) in der Taille sitzt. Am Oberschenkel habe ich trotz meiner recht Kräftigen einiges an Weite herausgenommen. Die Bundfalten sind nicht so super günstig für meine Figur, aber ich wollte nicht immer den gleichen Schnitt nehmen….

So ist ein Outfit enstanden, das eher an die 60er-Jahre und nicht 50er erinnert.

Am späten Nachmittag ist es bei uns zu dunkel für ohne Blitz und er Blitz ist zu hell. Die Nachbarbäume schlucken einfach zu viel Licht.

Aber nun reihe ich mich in die Riege ein vom MMM.

Me-Made-Mittwoch 24.06.2015

In der Abendsonne zeige ich heute mein neuestes Werk.Schickes Oberteil DetailDas Oberteil ist am Sonntag fertig geworden und paßt zu sehr vielen Röcken und Hosen aus meinem Kleiderschrank. Ungewöhnliche Ausschnittlösungen mag ich unheimlich gern. Deshalb musste ich den Schnitt von 7schnittmuster noch einmal aus nähen, aber diesmal nicht aus Jersey. Der geblümte Stoff ist eine Webware aus Baumwolle mit Elastan. Allerdings musste ich den Schnitt eine Nummer größer nehmen, als aus Jersey. Zugeschnitten hatte ich die Jerseyvariante, aber zum Glück hatte ich 2 cm Nahtzugabe, so dass ich genügend auslassen konnte. In der hinteren Mitte ist ein Naht-RV, dessen Öffnung am Saum ist und der bis in Höhe der Schulterblätter reicht. Im Schnitt ist bei elastischer Webware auch ein RV vorgesehen, ich habe aber nicht in die Anleitung geschaut, wo er eigentlich plaziert werden sollte. Die Seitennaht war mir auf jeden Fall zu kurvig, da hätte der RV nur gebeult.

Die Länge vom Oberteil ist stark gekürzt, da mir so lange Oberteile nicht stehen und ich auch recht kurzgeraten bin.

Zum Oberteil brauche ich auch ein Unterteil:schickes OberteilDer Rock ist aus Leinen und genäht im letzten Jahr. Der Schnitt ist Modell 106 aus der Burda 5/2012. Ich ahbe aber die Taschen weggelassen und keine verdeckte Knopfleiste gemacht. Die Knöpfe aus Perlmutt passen zu gut, um sie zu verstecken. Bei der Länge des Rockes bin ich etwas unsicher. er geht ungefähr bis zur Wadenmitte und hat nach der Proportionslehre der Stilberatung die lange Rocklänge, ich fühle mich aber mit knielangen Röcken wohler. (Die Persepektive zeigt nicht viel…)

Es ist wieder spät geworden, aber ich muss zur Zeit mittwochs immer die Serie Outlander im Fernsehen gucken. Außerdem kommt mein Fotograf so spät heim, dass ich es vor der Serie kaum schaffe, den Beitrag für den MMM zu schreiben. Die anderen Mitschreiberinnen sind immer viel früher dran.

Diesmal verlinke ich auch beim AfterWorkSewing.

Me-Made-Mittwoch 15.04.2015

Mein heutiges Outfit paßt zum Motto des letzten MMM, Frühlingserwachen.rotes SchößchenDas Schößchen-Top und die Hose habe ich mittlerweile in mehren Varianten genäht und kombiniere sie sehr gerne zusammen, was man hier im Blog auch sehen kann. In diesem Beitrag habe ich beide näher beschrieben. Gerade in der Übergangszeit trage ich die Tops gerne, da sie etwas wärmer als normale T-Shirts sind. Sie sind aus Cloque-Jersey oder etwas dickerem Jersey. Dieses Material hat die nötige Schwere und Stand für den Schnitt.

Da es morgens doch recht frisch ist, geht es nicht ohne Jacke. Stolz zeige ich mein Prachtstück, das ich viel zu selten trage (genäht letztes Jahr) und eher schone.  Es ist ein Trench aus einer Burda von  2009 und recht auffällig, besonders in meiner Lieblingsfarbe rot.roter TrenchEndlich kann man auch wieder Ballerinas ohne Strümpfe anziehen.

Bei den anderen Damen vom MMM geht es auch recht frühlingshaft zu.

Me-Made-Mittwoch 01.04.2015

Von Frühling war heute nicht wirklich viel zu spüren, da muss man ja fast wieder Winterkleidung anziehen.Pulli in grünHeute hatte ich einen genähten Pulli aus einem warmen Merino-Feinstrick an. Der Schnitt ist der der Burda 10/12 und Model 118 stark gekürzt. In der Originallänge habe ich ihn hier schon einmal gezeigt. Da ich lieber Röcke als Hosen trage, brauche ich aber kürzere Oberteile, damit die Proportionen stimmen.

Genäht habe ich den Pulli schon vor einer Weile, aber nicht getragen, weil ich ihn voreilig gesäumt habe. Ich ärgere mich jetzt, dass ich die abstehenden Seitennähte am Saum nicht schon eher abgenäht hab. Der Pulli ist so schön kuschelig…

Beim Zuschnitt hatte ich zu spät gemerkt, dass der Schnitt auf der falschen Seite des Stoffes lag, nun ist die Raffung rechts anstatt links. So etwas kann auch nach vielen Nähjahren noch passieren.

Die Hose ist nach einem Burdaschnitt von 2009 genäht und wurde auch schon oft im Blog gezeigt. Meine frisch genähten Sachen sind leider noch etwas zu luftig, da muss es etwas wärmer werden.

Durch die Zeitumstellung ist es im Moment leider morgens wieder etwas dunkler, so dass der Blitz beim Fotografieren wieder sein muss.

Die andern MMM-Mädels zeigen auch wieder ihre Werke, unter anderem ist diesmal zufällig auch „mein“ Pullischnitt dabei.