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Vintage Schnittmusterhefte – es sind zu viele

Wie die Überschrift schon sagt, ich besitze zu viele alte Schnittmusterhefte aus den 50er Jahren.Vintage-HefteVor einigen Jahren habe ich angefangen, sie zu sammeln. Mir gefällt die damalige Mode einfach zu sehr. Besonders angetan hat es mir die Pramo, die Praktische Mode, quasi die “Burda” der ehemaligen DDR. Die Zeichnungen haben einen besonderen Charme, dem ich nicht widerstehen kann.

Mittlwerweile ist der Stapel an den vintage Schnittmusterheften recht hoch geworden, Flohmärkte, Ebay und Dawanda machten es möglich.

Ich will mich deshalb von einem sehr großen Teil der Hefte trennen und habe für sie eine Extra-Rubrik im Shop eingerichtet: Vintage Schnittmusterhefte bei Zugeknöpft

Hoffentlich finden die schönen Einzelstücke eine gute  neue Bleibe…

Viel Handnäherei – die Couture lässt grüßen

(Werbung durch Verlinkung) Der heutige Blog-Titel klingt ziemlich hochgestochen, aber bei Craftsy habe ich mir einige Kurse mit Allison Smith gekauft, in denen sie Couture-Techniken vermittelt.Rock nach Couture-AnleitungNeugierig wie ich bin, habe ich bei meinem Rock einige der Techniken auspobiert, besonders die aus dem Kurs “Couture Finishing Techniques“.

Der Rock ist komplet mit Seidenorganza unterlegt, der von Hand auf die Nahtzugaben auf den Oberstoff (aus Wolle) aufgeheftet wurde. Seit dem Kurs verwende ich Bienenwachs zum Wachsen vom Garn bei Handnäherei. Es gibt kein Verknoten mehr – juhu.

Couture-TechnikAuch der nahtverdeckte Reißverschluss wurde nach der Anleitung aus dem Kurs eingenäht. Dazu wurde erst ein zusätzlicher Streifen Organza auf den Schlitzbereich aufstaffiert, dann die Raupen vom RV eingenaht und erst dann die hintere Mittelnaht geschlossen. Der RV ist super geworden.Couture-Technik-1Couture-Technik-2Dann habe ich bei allen Teilungsnähten die Nahtzugaben mit Hexenstich auf den Organza genäht. Dabei wurde die Schnittkante versäubert und die Nahtzugaben bleiben flach. (Im Kurs wird auch anders gebügelt als sonst) Davon habe ich allerdings kein Bild.

Als Einlage (Klebeeinlagen sind igitt ;-) ) wurde Petersham-Ribbon auf den Streifen für den Bund aufgehext. Es ist eine Art Hutmacher-Ripsband, das es nur in England gibt und ich mir dort bestellt habe. (Der Bund trägt sich mit der Einlage sehr angenehm, angeneher als mit meiner bisherigen Rosshaareinlage zum Aufbügeln)Couture-Technik-3Auch beim Saum gibt es Besonderheiten. Die Schnittkante vom Saum wird mit Schrägband eingefasst zum Versäubern. Ich habe Schrägstreifen aus Futtertaft dafür geschnitten, das Normale aus Baumwolle war mir zu steif. Die Bruchkante vom Saum wird mit Heftstichen markiert und mittig auf die Bruchkante wird eine dünne Näheinlage (musste ich auch erst suchen) aufgehext. Couture-Technik-4Dann wird der Saum an der Bruchkante umgelegt, auf dem Organza (nur dem Organza! ) von Hand festgenäht. Dadurch sieht man auf der rechten Seite vom Rock keine Stiche. Die Nahtzugabe vom Saum wird nur bis kurz vor die Bruchkante gebügelt, die Bruchkante selber bleibt ungebügelt, wodurch die Kante rundlich bleibt. Couture-Technik-5Der Rockschnitt ist Burda 6836, ein Tulpenrock mit Falten statt Abnähern. Durch den Organza bleiben die Falten auch plastischer und drücken sich nicht so platt.  Den Schnitt habe ich schon mal für den Sommer aus Baumwolle genäht, da drücken sich die Falten platt und der Tulpeneffekt geht verloren. Genau deswegen habe ich diesen Schnitt für das Experiment ausgewählt.Rock nach Couture-Anleitung seitlichFür meine Weiterbildung und Horizonterweiterung hat es sich gelohnt die Techniken anzuwenden. Die Overlock wurde nur beim Versäubern vom Futter eingesetzt, die normale Nähmaschine hat alle geraden Nähte gemacht, der Rest war von Hand. Die Zukunft wird zeigen, welche Techniken ich weiter verwenden werde.

Die Kurse von Allison Smith bei Craftsy kann ich auf jeden Fall empfehlen. Sie ist Britin und spricht sehr klar und deutlich, außerdem wird auch alles sehr anschaulich gezeigt. Viel ausführlicher als hier in der Kurzfassung. Bei Craftsy gibt es auch immer wieder Aktionen mit gesenkten Kurspreisen.

Auch wenn man es dem Rock nicht unbedingt ansieht, wie viel Arbeit drinn steckt, aber ich weiß es!

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Alpaka trifft Boucle

(Werbung durch Verlinkung) In der letzten Zeit bin ich dem Strick-Virus erlegen und stricke bald mehr, als ich nähe. (Stimmt nicht ganz, aber hier auf dem Blog könnte man es meinen)rosa Alpaka-Pulli mit Quilt-RockMit Macht musste ich mein letztes Werk stricken, den rosa Puli aus Alpaka. Der Name “Schmeichelgarne” ist einfach Programm, denn das Garn ist Soul Wool Alkapa Fine 100 von Kremke, die ich schon einmal verstrickt habe. Das Garn zwingt einen zum Stricken, so ein Genuss ist es.rosa Alpaka-PulliDie Inspiration für das Modell war der Pulli Wharfedale von Sarah Hatton. Ich kaufe mir regelmäßig die digitale Version vom The Knitter und der Pulli hatte mich gleich angesprochen. Mich stört bei den englichen Anleitungen nur, dass sehr wenig Maße angegeben sind. Mir fehlen die Angaben zur Ausschnittbreite und Tiefe, so dass ich sie abschätzen musste, was mir leider nicht ganz gelungen ist. Der Ausschnitt ist etwas zu eng geraten.  Vom Original habe ich lediglich das Zopfmusterpanel und die Kragenform übernommen, da die ursprüngliche Form für mich nicht optimal ist.

Den Rock, den ich heute zeige, habe ich vor einiger Zeit hier schon einmal näher vorgestellt. Damals hatte ich die Jacke aus dem gleiche Garn in einer anderen Farbe getragen. Irgendwie müssen sich Alkpawolle und Boucle gut verstehen…

 

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Grüner Rock mit Falte statt Schlitz

Die Überschrift sagt es bereits, es geht um meinen grünen Rock.Grüner Rock mit FalteDer Schnitt ist mein Standard-Schnitt für einem schmalen Rock, den ich nach meinen eigenen Maßen vor einiger Zeit konstruiert und schon oft genäht (und hier gezeigt) habe. Seitdem liebe ich schmale Röcke, da bisher keiner so gut saß wie dieser Schnitt. Mein Problem sind einfach immer ein kleiner weiblicher Bauch, ein kräftiger Po und vorstehende Obeschenkel.

Aber darum geht es hier nicht.

Ich lasse mich gerne von Schnittmustern aus den 50ern inspirieren und beim Durchblättern von alten Schnittmusterheften (speziell Pramos) ist mir aufgefallen, dass damals schmale Röcke meist keinen Gehschlitzhatten sondern eine tiefe Falte. Das musste ausprobiert werden, den an Gehsclitzen stört mich immer, dass sie gerne auf Dauer unschön aufsperren.Grüner Rock mit Falte-1Besonders gut hatte mir die Idee mit der Falte in der hinteren Mitte gefallen. Das hintere Rockteil hat die Falte über die ganze Rockhöhe und sie ist bis zur normalen Gehschlitzhöhe zugenäht und einmal steppfußbreit abgsteppt. Dazu wird einfach in der hinteren Mitte die Falte mit einer Faltentiefe von 6 cm (aufgeklappt 12 cm) im Stoffbruch angeschnitten.Grüner Rock mit Falte von hintenDas Bild zeigt den Zustand nach einem Tag im Büro, an dm ich viel auf dem Stuhl saß. Die Falte habe ich in die andere Richtung gelegt wie üblich, da ich im Auto meistens am Steuer sitze und die Falte nicht unnötig verdrückt wird.

Die Falte gibt genügend Schrittfreiheit.

Der Reißverschluss sitzt an der Seite und beim Verschluss habe ich auch etwas neues aus ausprobiert, was ich au der Seite von Threads gefunden habe, genauer hier in einem Video von Susan Khalje.20180123_222349Es gibt kein Knopf mit Knopfloch sondern Haken mit Garnschlinge und Druckknopf zur Sicherung. (Der Bund ist mit einem dünneren und glatteren Wollstoff verstürzt). Die Methode gefällt mir sehr gut, auch von der Außenseite.Grüner Rock mit Falte Verschluss-1Zum Wollrock trage ich einen Wollpulli, der einen eigenen Blog-Beitrag verdient.

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Boucle-Rock mal anders

(Werbung durch Verlinkung) Ich lebe noch ;-)

Der letzte Blogbeitrag ist etwas länger her, irgendwie hatte ich in der letzten Zeit die Kurve nicht gekriegt und fand meine Outfits auch nicht “zeigenswürdig”.Boucle-Rock mit JackeAber heute führe ich  meine neueste Strickjacke aus zusammen mit meinem bisher aufwendigsten Rock.

Zuerst zur Jacke. In einer englischen Strickzeitschrift hatte mich das Model Cowlam sofort angesprochen. Urspünglich wollte ich ein Tweedgarn, aber nicht das Originalgarn von Rowan, da es mir zu dick ist. Holst Garn wollte ich auch nicht. Schließlich bin ich bei der Suche im örtlichen Fachhandel über das Alpakagarn vom Kremke gestolpert (früher hießen die Schmeichelgarne, was alles sagt), was meine Lieblingsgarnstärke hat. Dann habe ich aber Zweifel bekommen, ob es als Pulli mit Rollkragen nicht zu warm wird und hab einfach eine Strickjacke daraus gemacht und nach einiger Überlegung einen Schalkragen darangestrickt. Die ursprüngliche Anleitung hat eigentich nur als Inspiration gedient. Der Schnitt ist auch nicht der Originale, sondern J-001 von Garconne, den ich für solche Zwecke mal ausgemessen habe. Boucle-Rock mit Jacke-1Aber nun zum Rock. Der Stoff ist ein Boucle in Sommerqualität, es ist keine Wolle enthalten. Als ich den Stoff zum ersten Mal bei Garconne gesehen hatte, musste ich ihn kaufen. Er hat genau meine Farben aus dem Farbpass der Farberatung (meine Hauttöne).

Nach kuzem Überlegen war klar, dass es keine Jacke (eigentlich typisch für den Stoff) wird, das ist mir zu fein. Es sollte ein weiter Rock werden. Der Stoff ist sehr locker gewebt und die Fäden recht rutschig, also muss er gegen das Verziehen gesichert werden bei der Rockform. In den 50er-Jahren gabe es gequiltete Röcke, damit die durch Volumenvlies und Futter stärker abstehen. Das war die die Idee, aber ohne Volumenvlies.Boucle-RockZuerst habe ich die zugeschnittenen Rockbahnen, die absichtlich kein Teller sind zwecks Formhalten, mit Sprühzeitkleber aufs Futter kleben wollen. Aber so ein Mist, der Stoff hielt nicht auf dem Futter (Futter auf Futter schon….). Deshalb musste ich es großzügig heften, damit es sich nicht verschiebt. Davon gibt es klein Bild. Dann bin ich mit der Overlock ringsherum gegangen, damit sich keine Fäden lösen. Dann kam das Quilten mit der Maschine.  Die Bilder zeigen die beiden Richtungen.Boucle-Rock-1 Boucle-Rock-2Genäht habe ich dann den Rock ganz normal. Bei jeder anderen Methode, z. B. mit Futter den ganzen Rock verstürzen, hätte sich der Boucle nur verschoben. Außerdem wollte ich den Rock richtig abrunden, damit er nicht zipfelt.

Der schnitt ist der Rock vom Kleid K-064 von Garonne und der abgerundetet Bund aus “Gerties New Book for better Sewing”. Damit die Taille nicht zu dick wirkt, habe ich noch nachträglich das Ripsband aufgenäht. Es ist wirklich vorteilhafter mit dem Band.

 

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Das verheißt Arbeit….

(Werbung durch Verlinkung) Vor wenigen Wochen war ein Großhändler bei mir und hat seine Kollektion für meinen Shop gezeigt.

Dieser Händler, ein sehr netter Herr mit einem kleinen Familienunternehmen, hat einfach immer traumhafte Sachen, mit denen die klassischen Größhändler, die sonst im normalen Handel vertreten sind, mit mithalten können. Er hat einen zu guten Geschmack bei der Auswahl seiner Artikel. ;-)

Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe tüchtig eingekauft – Frauen und Einkaufen….

Das ist das Ergebnis und zeigt den Inhalt des Kartons mit der Hauptlieferung:LieferungDas sieht nach weniger Arbeit aus als es wirklich ist. Die Artikel müssen fotorafiert werden und die Bilder nachbearbeitet werden. Anschließend die Artikel mit allen Daten in eine Datenbank und ins Shopsystem eingestellt werden.

Der größte Teil ist inzwischen abgearbeitet und eingestellt, aber einige Fotos müssen wiederholt werden.

Dabei sind traumfafte Spitzen in schwarz mit ungewöhnlichem Muster, interessante Verschlüsse und schöne Knöpfe.

Zum Stöbern geht’s hier lang: Neuheiten

Türkis Pulli aus Merinostrick

(Werbung durch Verlinkung) Endlich kann ich mein Prachtstück anziehen. Prachtstück, weil er mir so gut gefällt, was auch mit seiner Geschichte zu tun hat.tuerkis Merinopulli-1Um den Stoff bin ich bei Garconne lange herumgelaufen und habe (inzwischen vergeblich) versucht der Verlockung zu widerstehen. Der kuschelige Merinostrick ist einfach ein Traum in dem Türkis. Als kaum noch etwas auf dem Ballen war, war es mit dem Widerstand vorbei. Ich habe die noch vorhandene Länge ausgemessen und sie war – auf deutsch gesagt – saublöd. Es wäre ein unpraktischer Rest übriggeblieben, dem man kaum hätte verkaufen können, so ein Pech.

Dann kam Frau Löslein von Garconne, meine Chefin, und meinte, sie hätte noch Reste vom Zuschneiden in der Werkstatt und hat sie mir gebracht. Mein Hirn hat daraufhin gerattert und es fing ein kleines Puzzle an. Relativ schnell hatte ich ein Bild des fertigen Pulis vor Augen und ich brauchte nur die Menge, die vorher vom Ballen unverkäuflich übrig geblieben wäre.

Dank Statement-Ärmel, die gerade ganz aktuell sind, und Kragen aus zwei Teilen haben die Stoffstücke gereicht und der Pulli ist genauso geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe.tuerkis MerinopulliAls Schnitte habe ich für den Körper und die obere Ärmelhälfte J-001 von Garconne verwendet. Der Rest vom Ärmel ist ein gerades Stoffstück, dass auf den Ärmelumfang eingekräuselt wurde. Der Kragen stammt vom T-023 T-Shirt mit Carmenkragen bzw. dem Ergänzungsschnitt S-020, mit dem man vorhandene Schnitte abwandeln kann.

Meine Hose ist eine alte Bekannte und deshalb erwähne ich sie nicht extra. Da ich beim Heimkommen vorschnell meine Schuhe ausgezogen habe und in pink Filzpantoffeln geschlüpft bin, wollte ich meine Füße nicht auf dem Foto haben und habe sie abgeschnitten ;-)

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Blusenshirt mit Häkelspitze

(Werbung durch Verlinkung) Es wird eindeutig Herbst, aber endlich ist meine Bluse fertig, besser gesagt die Spitze.P-014 mit Spitze (1)Die Bluse, der Schnitt ist Garconne P-014. ist schon länger fertig. Als Abwandelung hab ich dem Schnitt ein Jerseybund verpaßt, auch um das süssliche der Häkelspitze abzumildern.

Bei Pinterest bin ich vor einigen Monaten über irische Häkelspitze gestolpert und bin hin und weg, besonders wenn ich mir historische Modelle der Jarhundertwende anschaue. Damals hat man ganze Kleider aus der Spitze gefertigt. Unter dem englichschen Begriff “Irish crochet” findet man bei Google die historischen Stücke (nicht nur historische): hier

Im Internet habe ich mir über verschiedene Seiten und Blogs Informationen zusammengesucht und will langsam damit arbeiten. (Eigentlich stricke ich lieber und häkel nicht so gerne, aber die Spitze ist so schön) Außerdem bin ich kein Typ für Häkeldeckchen, ich will die Spitze bei Kleidung verwenden.P-014 mit Spitze (2)Das Muster, besser gesagt die Häkelschrift, habe ich bei Pinterest gefunden und es paßte ideal zum Druck auf dem Viskose-Crepe. Es wiederholt die Dolden im Druck. Gehäkelt habe ich mit Nadelstärke 0,6, 30er-Häkelgarn und Sticklupe um den Hals. Durch den heißen Sommer musste das Häkeln aber lange pausieren. Weißes Garn und feuchte Hände passen nicht gut zusammen ;-)

Das ist das Muster und hier die dazugehörige Website:

Spitze für BluseDie Hose ist natürlich auch genäht, aber immer nach dem gleichen Schnitt, nur diesmal aus Leinen mit etwas Viskose und Elasthan, bei dem Bügeln sinnlos ist.

Verlinkt bei: Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge, Creadienstag, Me Made Mittwoch und Rums

Flamingos und Nadelstreifen

(Werbung durch Verlinkung) Heute trage ich Mustermix, was bei mir relativ ungewöhnlich ist.T-018 und NadelstreifenMeine neueste Hose wollte ich heute unbedingt anziehen und beim Blick in den (vollen) Kleiderschrank haben mich die Flamingos angelacht.

Die Hose ist eine Kombi aus zwei Burdaschnitten. Als die Burda 8/2017 herauskam, hat mich die ausgestellte 7/8-Hose Modell 113 sofort angesprochen. Ich finde, dass mir ausgestellte Hosen recht gut stehen (eigentlich habe ich eine Rockfigur) und ich mag diese Länge. Mir hat nur icht gefallen, dass die Hose leich vertieft sitzt. Daraufhin bin ich auf die Suche nach einem passenden Stoff gegangen. Alle, die ich gefunden hatte, habe ich schon so ähnlich im Schrank hängen. Nur bei diesem Nadelstreifenstoff passte die Optik. Es ist zwar eine Art Romanit aus der neuesten Herbstware, aber ein Versuch ist es Wert. Falls sich der Stoff nicht bewährt, gibt es eine Rumlümmelhose für daheim.

Auf diesem Bild sieht man die Beinform etwas besser:T-018 und Nadelstreifen-1Zuerst hatte ich mir den Originalschnitt (Modell 113 aus der Burda 8/2017) angeschaut und meinen Standardschnitt für 7/8-Hosen darübergelegt. Ich war mir unsicher, ob die Hose oben herum richtig sitzt. Da aber mein üblicher Schnitt oben super sitzt, habe ich kurzentschlossen einfach den Schnitt ab der Kniemarkierung auf meine alte Hose gelegt. Die Weite in Kniehöhe war fast identisch. Den Reißverschluss habe ich nach hinten verbannt.

Mir gefällt die Form, auch wenn ich bei meiner Göße aufpassen muss, was ich dazu trage. Sehr hilfreich sind da die Tipps der Modeflüsterin.

Das T-Shirt (T-018 T-Shirt mit Raglanoberteil von Garonne)mit den Flamingos hatte ich schon einmal hier im Rahmen des MMM vorgestellt.

Velinkt bei: AfterWorkSewing und Rums

 

Pink und Rot zu Schwarz

(Werbung durch Verlinkung) Pink und Rot paßt doch zusammen….

Bis Heute war es in den letzten Tagen bei uns sehr schwül und was trägt sich dann besser als luftiges Viskose und Leinen?W-011 mit Culotte von ButterickMeine Bluse aus einem Viskosecrepe hat pinke und rote Rosen (jawohl) auf schwarzen Grund mit weißen Pünktchen. Der ungwöhnliche Druck musste in meine Tasche wandern, als ich den Stoff im Stoffgeschäft gesehen hatte.

Der Crepe ist ideal für Schluppenblusen wie die Bluse mit Bindekragen von Garconne W-011. Bei der Bluse kann die Weite durch die Anzahl der Abnäher reguliert werden. Ich habe natürlich alle Abnäher genäht. Bei mir muss es einfach figurbetont sein. (da der Crepe leicht elastisch ist, komme ich auch in die geschlossene Bluse rein, für Knöpffaule). Den Bindekragen habe ich in Höhe der Schultern eingereiht, was eine Möglichkeit im Schnitt ist. Die ganzen Details werden vom Druck verschluckt, so dass man es auf dem Foto sicht wirklich sehen kann.

Wenn es schwül ist, sind Hosenröcke einfach genial. Sie vereinen das Luftige von Röcken mit dem Stoff zwischen den Beinen von Hosen. Bei mir scheuern sonst gerne die Oberschenkel aneinander. Den Schnitt des Hosenrocks (neumodisch “Culotte”, was eigentlich eine Matrosenhose ist) hatte ich hier schon einmal genauer vorgestellt. Als einzige Änderung habe ich bei der schwarzen und neueren Version die Schritthöhe um 1 cm reduziert, da ich sie beim Tragen der ersten Version als zu lang empfunden habe.

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